Ich kann nicht biltzen


Eagle1

Unterstützendes Mitglied
Ich hab an der D3 mit SB 800 massive Probleme vernünftige Blitzfotos hinzukriegen :mad: Die Bilder sind fast alle "totgeblizt", teilweise habe ich manuell bis EV -1.0 eingestellt. Zeit-, Blende- oder Manuell-Programm spielt auch keine Rolle. Am SB 800 -mit Bouncer- habe ich: TTL, FP. (BL weggeschaltet).

Belichtung: Spot-, Mitten- oder Matrixmessung hat auch kaum Auswirkungen. Ich nehme meistens Mitten und wenn viel Hintergrund drauf sind, kübelt der SB 800 Licht ins Bild ohne Ende und das "Objekt" im Vordergrund ist viel zu hell - im Histogramm sind die Lichter immer oben am Anschlag. Es ist Reportage, also manuell und messen scheidet aus, es muss schnell gehen.

Wenn ich formatfüllende Objekte, Räume, oder "Personengruppen" habe reicht EV -0.3.

Kann man irgend was noch einstellen um die Lichtmenge des SB 800 zu reduzieren?

Thanks Roland
 

Timotheos

Sehr aktives Mitglied
Zeige einfach mal ein paar Beispiele. Dann kann man es sich auch anschauen.

Besten Gruss
 
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ThomasNRW

Sehr aktives Mitglied
Lass mal den Bouncer weg und blitze einfach nach oben oder gar hinten an die Decke - und dann poste ein Beispiel-Bild :)
 
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kumgang3

Unterstützendes Mitglied
Oooch,-es geht nur um Blitztechnik!:confused:
Als ich den Threadtitel las;>Hilfe,ich kann nicht biltzen!<
hatte ich mir irgendwie was anderes darunter vorgestellt!:winkgrin:
 
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JackMcBeer

Aktives NF Mitglied
Blende zu weit offen, ISO zu hoch, Entfernung zu gering?

Der SB800 hat eine Mindestleistungsgrenze, die nicht unterschritten werden kann. Die Folge sind überblitzte Aufnahmen, die bei obigen Fällen vor allem in Kombination auftreten können (siehe Reichweitenanzeige am Blitz).

jan.
 
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Eagle1

Unterstützendes Mitglied
Ja, die Überschrift ist nicht ganz richtig :rolleyes: - ich kriege schon Blitzbilder hin - ich hab nur zuviel Ausschuss in entscheidenden Szenen und weiß bisher nicht warum - es ist auch Cam unabhängig (200, 300, D3).

Ohne EV- geht es gar nicht, mal -0.3, mal -0,7, mal -1, aber ich weiß es nie VORHER (!), sondern brauch immer eins, zwei Testbilder und dazu fehlt mir die Zeit....

Bild 1: D200, aperture priority, 1/200s f/5.0 at 17.0mm iso100, matrix, EV 0.0
Bild 2: D3, aperture priority, 1/60s f/3.5 at 17.0mm iso640, center weighted, EV -1/3
Bild 3: D3, aperture priority, 1/60s f/3.5 at 17.0mm iso640, center weighted, EV -1/3 (okay :))

out of cam, nur verkleinert:

1:
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2:
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3:
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kumgang3

Unterstützendes Mitglied
hallo Eagle!:)
Sorry für meinen Joke!;)
Wenn ich mir die von Dir gezeigten Bilder anschaue,denke ich,-
Deine cam und der Blitz machen soweit alles richtig,
aber es scheint mir,daß Du zu nahe am Motiv heran bist und deswegen dieser Eindruck entsteht.
Als Beispiel dieses eine Bild,(Nr.1)-
das Publikum ist richtig belichtet,
insofern denke ich,Du solltest beim Blitzen entweder eine Mindestsentfernung einhalten,oder nur ,wenn möglich,indirekt blitzen.
mit freundlichen Grüßen,-kumgang!:)
 
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Hanner B.

Administrator
Teammitglied
wäre schön gewesen, wenn du die exif drin gelassen hättest, dann kannste auch die histogramme sparen. hast du die belichtung allgemein nach unten korrigiert oder speziell die blitzleistung? außerdem hätte ich zumindest beim ersten bild "bl" eingestellt und nicht mittenbetont gemessen.
 
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epikur

Unterstützendes Mitglied
Hallo,

bin nicht so der i-TTL Crack, aber Deine Bilder scheinen mir doch geradezu prädistiniert für "BL". Du hast überall sehr viel Umgebungslicht mit drauf (und dazu vollkommen korrekt ja bei den Innenaufnahmen die ISO hochgedreht). Damit ist die Situation eher ein Aufhellblitzen - und da ist es in den meisten Fällen angebraucht, die Blitzlichkorrektur auf -1 bis -3 zu stellen, um ein ausgewogenes Ergebnis zu bekommen

vg, stefan
 
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EzzzE

Unterstützendes Mitglied
Bild1: Das mittige Objekt, rotes, schwarzes tshirt sind optimal belichtet.

Bild2: 1.9m mindestabstand sagt mein Sb800 für die einstellung bei 24mm reflektor. Warst du näher dran?

Grüße
Adrian
 
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Steveman

Unterstützendes Mitglied
ich glaube alles was bisher gesagt wurde. auch das die motive für BL sicher geeignet gewesen wären.

aber meiner meinung nach bist du einfach zu nahe am geschehen (besonders im bild 1 ist die dame im bild links offensichtlich sehr nahe). da kanns dann schon vorkommen das du größere blitzlichtkorrekturwerte benötigst.

vielleicht kannst du testweise ein paar bilder machen um zu sehen wo du die kritische mindestentfernung zum objekt hast und dann entsprechend die blitzleistung nach unten korrigieren...
 
Zuletzt bearbeitet:
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hinzpem

Unterstützendes Mitglied
Hi!
Ich bin definitiv kein Experte, fange selbst gerade mit dem Blitzen an, habe mich aber schon etwas in das Thema eingelesen. Du bist bei dem ersten Bild m.E. zu dicht dran - google mal "inverse square law" bzw. Reziprozitätsgesetz. Die Helligkeit eines auf eine Oberfläche scheinenden Lichts nimmt je nach Entfernung zwischen Lichtquelle und Objekt im Quadrat der Entfernung zu oder ab. Soll heißen: Ein zwei Meter vom Blitz entferntes Objekt erhält nur noch ein Viertel des Lichts eines ein Meter entfernten Objektes. Daher ist gerade das erste Bild sehr schwierig, da die Person im Vordergrund sehr nah am Blitz steht, der Rest aber "deutlich" weiter weg, zumindest "deutlich" im Sinne des Reziprozitätsgesetzes. Änderst Du hier die Blitzleistung, ist der Vordergrund eventuell normal ausgeleuchtet, dafür aber der Hintergrund zu dunkel. Alternativ läßt Du den Verschluss länger offen, hast dann aber eventuell einen verwackelten Hintergrund.

Dein Blitz sitzt übrigens anscheinend direkt auf dem Blitzschuh der Kamera; ein Blitzkabel wäre hier sinnvoll, um die Lichtqualität der Bilder deutlich zu erhöhen (seitlicher Blitz, ggf. von Hand gehalten).

Rund um das Thema Blitzen kann ich das Blog empfehlen, der gibt relativ gute Tipps. Auf der Website ist mittlerweile auch eine DVD-Sammlung erhältlich, die das Thema gut erklärt, allerdings wenig auf die "Action-Fotografie" eingeht, bei der man eben nur das eine Bild machen kann, und nicht erst eine Serie, um das Licht gut auszumessen.
Es macht bisher aber auf mich den Eindruck, daß zumindest der Autor von Strobist.com komplett im manuellen Modus arbeitet, um die Kontrolle über alle Einstellungen zu haben und reproduzierbare Ergebnisse zu bekommen. Arbeitest Du häufiger in ähnlichen Umgebungen, kann das unter Umständen sinnvoller als die Arbeit über eine Programm- oder Blendenautomatik sein. Das SB-800 kann man bis auf 1/128tel seiner Leistung dimmen, insofern müssen überbelichtete Aufnahmen nicht sein.

Viele Grüße,
Marc
 
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epikur

Unterstützendes Mitglied
Hi!
Rund um das Thema Blitzen kann ich das Blog empfehlen, der gibt relativ gute Tipps. Auf der Website ist mittlerweile auch eine DVD-Sammlung erhältlich, die das Thema gut erklärt, allerdings wenig auf die "Action-Fotografie" eingeht, bei der man eben nur das eine Bild machen kann, und nicht erst eine Serie, um das Licht gut auszumessen.
Es macht bisher aber auf mich den Eindruck, daß zumindest der Autor von Strobist.com komplett im manuellen Modus arbeitet, um die Kontrolle über alle Einstellungen zu haben und reproduzierbare Ergebnisse zu bekommen. Arbeitest Du häufiger in ähnlichen Umgebungen, kann das unter Umständen sinnvoller als die Arbeit über eine Programm- oder Blendenautomatik sein. Das SB-800 kann man bis auf 1/128tel seiner Leistung dimmen, insofern müssen überbelichtete Aufnahmen nicht sein.
Strobist (und alles, was man damit in Verbindung bringt, ist echt stark. Geht aber in eine ganz andere Ecke.

Der TE schrieb ja ausdrücklich:

"Es ist Reportage, also manuell und messen scheidet aus, es muss schnell gehen"

vg, stefan
 
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Eagle1

Unterstützendes Mitglied
Danke für die Hinweise.

Hmm, "BL": ich hatte bisher immer den Eindruck, das macht vorne noch mehr Licht, weil der Hintergrund auch "mitgemessen" wird.

Entfernung, ja ist überall unter 2m, dann werde ich wohl zukünftig mit EV -1 probieren, denn bei sowas wie Bild 2+3 kann ich nicht zurück, da sind schon ca. 8 Kollegen ;)

Also die Bilder roten C E-TTL Kollegen :rolleyes: sahen irgendwie gleichmäßiger aus....

Grüße Roland
 
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<ChristiaN/>

Auszeit
Ich tippe auch auf das "Lichtmengengesetz". Beim ersten Bild sieht man es besonders deutlich. Bei 17mm ist die erste Person etwa einen Meter entfernt und die Person mit dem roten Shirt etwa zwei Meter. Das ist die doppelte Entfernung und entsprechend kommt bei der hinteren Person nur noch ein Viertel der Blitzlichtmenge an! Entprechend ist die vordere Person entweder überbelichtet oder die hintere Person "säuft ab".

Versuch' doch mal Folgendes:

1) Verwende eine längere Brennweite und halte einen größeren Abstand ein. Beim ersten Foto wären z.B. fünf Meter zur ersten Person optimal, der Lichtmengenunterschied zwischen fünf Meter und sechs Meter bei der Person mit dem roten Shirt ist dann nicht mehr so groß und Du erhältst eine gleichmäßigere Ausleuchtung.

2) Wenn das nicht geht, verwende die Weitwinkelstreuscheibe, TTL-BL, synchronisiere auf den zweiten Verschlussvorhang und erhöhe die ISOs. Damit reduzierst Du die Menge des eingesetzten Blitzlichtes auf das notwendige Minimum zum Aufhellen.

3) Indirekt blitzen ist auch eine Lösung, um einen gleichmäßigen Abstand zu allen Motivteilen zu erhalten. Draußen oder in Hallen geht das natürlich nicht.

Viele Grüße,
Christian
 
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