HDR oder Kitsch?


Gassiman

Unterstützendes Mitglied
Hallo Fotofreunde!

Ich habe bei dem eher mäßigen Wetter mal mit dem Thema "HDR"
ein wenig herumgespielt.
Beim Ergebnis liege ich rein gefühlsmäßig irgendwo im Niemandsland und hätte gerne Eure geschätzte Meinung gehört
.
Wichtig für mich wäre: Kontrast, Farbsättigung, Bildaufbau und ob sich ein solches Motiv für HDR überhaupt anbietet.

In voller Größe ist die Aufnahme einen Tick schärfer, denn ich habe so meine Probleme die Bilder auf die winzige Dateigröße von 155kb zu schrumpfen.

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Hans-Peter R.

Administrator
Hi,

wenn der mittlere Teil des Himmels nicht so gnadenlos überstrahlt wäre (HDR :nixweiss:), das Bild gerade wäre und eine Tick mehr Boden zu sehen wäre, dann wäre das ein nettes Bild. Die Farbkombination grau, grün rot gefällt mir sehr gut. Sieht man so nicht alle Tage. Was hat es mit den transparanten Bäumen in der Mitte auf sich?

Ciao
HaPe
 
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Christian B.

NF-F Premium Mitglied
Loriot würde sagen: Da regt mich ja schon die Frage auf...:)

HDR ist eine EBV-Technik, die noch nichts über die Wirkung eines Bildes (kitschig, häßlich, schön, eindrucksvoll) aussagt.

Zur Technik Deines Bildes: Die Wolken sind total überstrahlt und ohne jede Zeichnung. Ziel der HDR-Technik ist gerade zu erreichen, dass sowohl die Lichter, also auch die Schatten Zeichnung haben, obwohl der Kontrastumfang von Sensor oder Film durch die Lichtverhältnisse des Motivs überfordert werden. Wenn das Bild technisch also ein HDR-Bild sein sollte, dann ist es technisch total mißlungen.

Zur Wirkung Deines Bildes: Kitschig finde ich es nicht, aber auch nicht überragend. Ich habe den Eindruck, als sei der Horizont leicht schief. Es stört mich der angeschnittene Baum rechts, und bei der überstrahlten Wolke bin ich noch am Rätseln, ob mir das gefällt oder nicht. Ich sage mal: 3-
 
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Kay

NF-F Platin Mitglied
Die Idee ist gut, aber die Entscheidungen beim Bildausschnitt sind schwierig: Wolkenloch, oder Boden? - Hättest Du die Kamera tiefer gehalten, wäre mehr grüner Boden vorhanden (und den braucht das Bild), aber der Wolkenausschnitt wäre verhunzt.

Also wäre es besser gewesen, weitwinkliger an das Motiv zu gehen.

Beim Baum wolltest Du vermutlich Tiefe in das Bild geben, aber nicht den ganzen Baum draufhaben, weil er dann das Bild zu sehr domoniert hätte. - Viellleicht hätte etwas niedrigeres gereicht; also ein Busch hätte sich wahrscheinlich besser gemacht - ganz im Bild, aber nicht so dicke wie der Baum.

Gruß vom
Kay
 
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kumgang3

Unterstützendes Mitglied
Hallo Fotofreunde!

Ich habe bei dem eher mäßigen Wetter mal mit dem Thema "HDR"
ein wenig herumgespielt.
Beim Ergebnis liege ich rein gefühlsmäßig irgendwo im Niemandsland und hätte gerne Eure geschätzte Meinung gehört
.
Wichtig für mich wäre: Kontrast, Farbsättigung, Bildaufbau und ob sich ein solches Motiv für HDR überhaupt anbietet.

In voller Größe ist die Aufnahme einen Tick schärfer, denn ich habe so meine Probleme die Bilder auf die winzige Dateigröße von 155kb zu schrumpfen.

[/img]


Also,ich finde das Bild recht ansprechend,aber wie Du selbst sc hon gesagt hast,irgendwo im Niemandsland angesiedelt.
Durch den HDR-Efeekt ist der Himmel etwas verwaschen und erinnert an ein Gemälde eines russischen Malers.
Deswegen gefällt mir aber das Bild gerade.
Ich könnte mir dieses Bild sehr gut in groß und gerahmt vorstellen!
Mit freundlichen Grüßen,-kumgang!:)
 
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Gassiman

Unterstützendes Mitglied
Vorweg schon mal Danke!

Was folgt, soll auf keinen Fall meine fototechnischen Defizite rechtfertigen, sondern dazu dienen meine zugegeben schlecht formulierte Fragestellung zu verstehen.:heul:

Es sah in natura um Längen unspektakulärer aus, als auf der anschließend bearbeiteten Aufnahme. Daher verfiel ich der Formulierung "kitschig".

Das Bild aus der Belichtungsreihe "ohne Belichtungskorrektur" habe ich zum Vergleich mal mit drangehängt. Belichtungsspeicher habe ich absichtlich nicht benutzt, da ich ja die Sache mit dem HDR mal ausprobieren wollte. War wohl eher ein Fehler, sonst wären die Wolken nicht so überstrahlt.

Aber wie gesagt danke für die ehrliche Kritik, ich hatte noch nicht mal bemerkt, dass es schief ist:dizzy:
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N

Norden

Guest
Das Bild aus der Belichtungsreihe "ohne Belichtungskorrektur" habe ich zum Vergleich mal mit drangehängt. Belichtungsspeicher habe ich absichtlich nicht benutzt, da ich ja die Sache mit dem HDR mal ausprobieren wollte. War wohl eher ein Fehler, sonst wären die Wolken nicht so überstrahlt.
Hast du bei der Belichtungsreihe darauf geachtet, dass das dunkelste Bild an keiner Stelle überbelichtet ist? Irgendwie wirkt der zu helle Himmelsfleck in der Mitte, als ob da irgendwas nicht in Ordnung war. Womit hast du das HDR denn zusammengebaut?
 
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Hans-Peter R.

Administrator
Hi,

Es sah in natura um Längen unspektakulärer aus, als auf der anschließend bearbeiteten Aufnahme.
das ist schon klar und ich kann nur jedermann/frau empfehlen solche Experimente anzugehen und - im Idealfall - sich konstruktive Kritik hier im Forum abholen. Du hast (vor lauter Überraschung über den Erfolg :rolleyes:) auf halber Strecke aufgehört. Ich glaube, dass die Situation und die Lichtstimmung noch einiges mehr hätte hergeben können. Dazu wäre wenigstens ein weiteres Bild erforderlich gewesen, das mindestens um 2 oder 3 EV weiter unterbelichtet ist, als Deine bisherigen Bilder. Dann wäre es möglich gewesen, die interessante Struktur der Wolkenunterseiten noch weiter heraus zu arbeiten.

Zu beachten sind z. B. auch die beiden etwas größeren Bäumchen genau in der Bildmitte. Im nativen Bild, sieht man was gemeint ist. Im HDR-Bild wurden die überstrahlenen Äste teilweise aus dem Bild heraus gerechnet, so dass da ein etwas seltsamer Schatten bzw. ein halbtransparenter Baum entsteht. Das ist ein Paradebeispiel dafür, dass es für hochwertige HDR-Images einfacht nicht reicht, einen Satz Bilder in Photomatix einzukippen und zu warten bis ein Meisterwerk herauspurzelt.

Daher verfiel ich der Formulierung "kitschig".
"Kitsch" ist eine Qualifizierung die nicht inhärente Eigenschaft einer Fotografie ist, sondern die im Kopf des Betrachters entsteht. Diese Qualifizierung kann vor der persönlichen Lebenserfahrung des Betrachters, seinem Lebensumfeld und seinem ganzen sozialen und kulturellem Background extrem unterschiedlich ausfallen. Nicht jeder hat eine Sensorik für alle Stimulationen, denen wir uns im täglichen Leben ausgesetzt sind. Ich würde deshalb ein Bild nie als "kitschig" oder allgemein "künstlerisch minderwertig" bezeichnen, nur weil mir persönlich die Sensorik ... also der emotionale Zugang fehlt.

Ciao
HaPe
 
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rotschopf

Unterstützendes Mitglied
Das ist ein Paradebeispiel dafür, dass es für hochwertige HDR-Images einfacht nicht reicht, einen Satz Bilder in Photomatix einzukippen und zu warten bis ein Meisterwerk herauspurzelt.
HaPe
Wie fügst du denn ein HDR-Bild zusammen? Welches Programm benutzt du und worauf legst du dabei wert.
Ich benutze selbst Photomatix, bin aber auch immer daran interessiert was neues zu lernen.
Ich dacht immer Photomatix wäre schon eines der besseren HDR-Programme?
Was mich allerdings daran stört ist, dass man sich immer zwischen ToneCompressor und DetailEnhancer entscheiden muss. Gibt es da noch andere (bessere) möglichkeiten?

Dass kann mir jetzt nicht verkneifen: @ Hans-Peter R. :Meinst du nicht dass deine Ausführung über die Bedeutung des Wortes Kitsch überflüssig war? Ich glaube jeder hier versteht doch was Gassiman mit Kitsch gemeint hat und HDR-Bilder tendieren nun mal dazu unnatürlcih auszusehen.

Gruß Arne
 
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Hans-Peter R.

Administrator
Hi Arne,

@ Hans-Peter R. :Meinst du nicht dass deine Ausführung über die Bedeutung des Wortes Kitsch überflüssig war?
letztendlich ist alles irgendwie überflüssig. Auch alle Erläuterungen, Internetforen und Freizeitbeschäftigungen. Es kommt halt auf das persönliche Schmerzgrenze an.

Beabsichtigt war mit der "Ausführung" eine Aufforderung an den TE nicht jede Bemerkung für oder gegen sein Werk auf die Goldwaage zu legen.

Ciao
HaPe
 
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Gassiman

Unterstützendes Mitglied
Hi,

ich habe mir, nachdem ich Eure Antworten gelesen habe, die Belichtungsreihe mal mit den neu gewonnen Erkenntnissen angesehen.
Die Unterbelichtung ist viel zu milde ausgefallen, denn sie weist das gleiche überstrahlte Wolkenloch auf wie das HDR-Bild.

@ Ha.Pe.
Empfiehlt es sich eigentlich generell den Unterschied zwischen Normal-, Unter- und Überbelichtung hoch anzusetzen, oder kommt man mit mehreren und dafür feiner abgestuften Bildern einer Belichtungsreihe besser zum guten HDR-Bild?
Oder kann man das nicht allgemeingültig festlegen?


@ carsten
Hast du bei der Belichtungsreihe darauf geachtet, dass das dunkelste Bild an keiner Stelle überbelichtet ist?
Nein:heul: Genau da hab ich´s schon im Ansatz vergeigt!

Womit hast du das HDR denn zusammengebaut?
Belichtungsreihe mit 3 Bildern, +1,3/ -1,3


Hier die Exif´s von der "Normalbelichtung":

Nikon D80
2008/03/08 17:30:46.3
JPEG (8 Bit) Fine
Bildgröße: Groß (3872 x 2592)
Farbe
Objektiv: 28-200mm 1/3.5-5.6 G
Brennweite: 28mm
Belichtungssteuerung: Manuell
Belichtungsmessung: Mehrfeld
1/15 Sekunde(n) - 1/22
Belichtungskorrektur: 0 LW
Empfindlichkeit: ISO 200
Optimierung: Normal
Weißabgleich: Automatik -1
AF-Betriebsart: Manuell
Blitzsynchronisation: Nicht Beigefügt
Farbwiedergabe: Modus Ia (sRGB)
Tonwertkorr.: Automatisch
Farbtonkorr.: 0°
Farbsättigung: Automatisch
Scharfzeichnung: Automatisch
Bildkommentar:
Langzeitbelichtung: Aus
Hohe Empfindlichk.: Aus

Oder wolltest Du nur "Dynamic-Foto" hören?
 
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Hans-Peter R.

Administrator
Hallo,

Empfiehlt es sich eigentlich generell den Unterschied zwischen Normal-, Unter- und Überbelichtung hoch anzusetzen, oder kommt man mit mehreren und dafür feiner abgestuften Bildern einer Belichtungsreihe besser zum guten HDR-Bild?
Oder kann man das nicht allgemeingültig festlegen?
Kochrezepte für für HDR-Aufnahmen sind nicht wirklich einfach zu formulieren. Es kommt immer sehr auf die jeweilige Situation an. Extreme Lichtsituationen in der realen Welt können um die 20 EV an Dynamik aufweisen. Generell sollte man im Hinterkopf haben, dass mit einer Aufnahme so um die 6 bis 8 Netto-EV an Dynamikumfang einigermaßen komfortabel einfangen kann. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man ausgehend von einer "mittleren Belichtung" eine Belichtungsreihe so lange um 2 EV nach oben und unten erweitert, bis im unterbelichteten Bild keine nennenswerten Pixen am unteren Ende des Histogramms zu finden sind und keine überbelichteten Pixel am oberen Ende. Das Ganze natürlich mit Verstand und Augenmaß. Eine andere Strategie ist, sich die (plusminus) drei wichtigsten Bereiche des Motives anzusehen um dann in einer Belichtungsreihe genau die richtig zu belichten. Vor Kurzem wurde in einem anderen HDR-Thread ein HDRI eines Kircheschiffes gezeigt, das mit drei Aufnahmen und genau dieser Methode erstellt wurde. Das Ergebnis hierbei war IMO wirklich großartig.

Im Gegensatz zu dem einen oder anderen Vorredner bin ich nicht der Ansicht, das HDRIs grundsätzlich immer irgendwie künstlich aussehen. Die überwältigende Mehrzahl der HDR-Versuche sehen künstlich aus, weil der Fotograf nicht weiß, worauf es ankommt. Gute HDRIs sind näher an der Realität dran als konventionelle Bilder. Im richtigen Leben sind wir es gewohnt auch in extremen Lichtsituationen mit 20 EV Dynamik Details in Schatten und in Spitzlichter zu sehen, weil das Auge so genial konstruiert ist und (wenn man ihm etwas Zeit läßt 10 EV ... also um den Faktor 1000!) mehr an Dynamik verträgt als jeder DSLR-Sensor. Anders herum wird IMO ein Schuh draus: Wir sind es gewohnt, dass konventionellen Aufnahmen extrem unnatürlich aussehen und Zeichnung an den extremen Enden der Belichtung verlieren. Was den HDR-Fotografen in aller Regel mangelt ist das Fingerspitzengefühl zwischen "technisch machbar" und "ästhetisch sinnvoll" zu unterscheiden. Da werden gerne mal 20 Aufnahmen mit einem EV Differenz in Photomatix eingekippt, da wird an allen Schräubchen gedreht, da wundert man sich über das extreme chromatische Rauschen im dunklen Himmel, da wird die hohe Dynamik im Motiv gnadenlos eingeebnet und das einheits-graue Bild als "Hochdynamik-Bild" gezeigt. Alles sehr seltsam.

Ein HDRI ist dann gut geworden, man nicht sieht, dass es eines ist.

Ciao
HaPe
 
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woici

Unterstützendes Mitglied
ob kitsch oder nicht, aus solchen diskussionen halte ich mich raus, denn für mich ist ein hdr dem man an sieht dass es ein hdr ist, kein gutes hdr...

aber du fragst nach einem bildaufbau und den kann ich, sorry, irgendwie nirgends so richtig entdecken... ganz im gegenteil hast du beim bearbeiteten bild den armen bäumen unten am bildrand sogar noch die wurzeln abgeschnitten.
 
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N

Norden

Guest
@ carsten
Nein:heul: Genau da hab ich´s schon im Ansatz vergeigt!
Ist doch nicht schlimm. Beim nächsten Mal weisst du es besser und denkst gerne mit einem Lächeln an diesen Thread zurück, wenn du bewusst die richtigen Belichtungsstufen auswählst. :taetschel:

Auf der sicheren Seite ist man, wenn man ausgehend von einer "mittleren Belichtung" eine Belichtungsreihe so lange um 2 EV nach oben und unten erweitert, bis im unterbelichteten Bild keine nennenswerten Pixen am unteren Ende des Histogramms zu finden sind und keine überbelichteten Pixel am oberen Ende.
Das verstehe ich nicht: gerade beim unterbelichteten Bild wirst du doch eine grosse Ansammlung von Pixeln am unteren Ende des Histogramms finden. Die dunklen Pixel des unterbelichteten Bildes sind doch für das HDR relativ unwichtig, weil diese ja eher durch die länger belichteten Bilder abgedeckt werden.
Deswegen war für mich immer die Regel:
- das Histogramm des dunkelsten Bildes darf den rechten Rand nicht berühren
- das Histogramm des hellsten Bildes darf den linken Rand nicht berühren
- Anzahl der Bilder abhängig vom "Abstand" zw. dunkelstem und hellstem Bild, sowie der Feinheit der Helligskeitsabstufungen im Motiv

Oft fahre ich recht gut mit entweder -2, -1, 0, 1, 2 oder im Extremfall -3, -2, -1, 0, 1, 2, 3. Aber im Zweifelsfall würde ich eher eine grössere Bandbreite abdecken und später dann gezielt die Bilder aussuchen, die am geeignetesten für das HDR sind. Manchmal hilft da auch nur ausprobieren.
 
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Gassiman

Unterstützendes Mitglied
Hi,
bin echt happy, das ihr so viel Zeit und Geduld in das von mir erstellte Thema investiert.
Man muß halt erst lernen, die eigenen Bilder objektiv und nicht subjektiv zu beurteilen und ohne User wie Euch würde das vermutlich ewig dauern!

@ Ha.Pe.
Das HDR-Bild vom Kirchenschiff habe ich gesehen und es ist genial!
Kaum zu glauben, dass dieses Bild mit nur 3 Aufnahmen entstand, spricht aber Bände.

@ Woici
.. ganz im gegenteil hast du beim bearbeiteten bild den armen bäumen unten am bildrand sogar noch die wurzeln abgeschnitten.
Danke für den Tipp, der Fehler lässt sich wenigstens noch korrigieren.
War mir überhaupt nicht aufgefallen, dass ich beim eliminieren des Leuchtpfostens zu forsch rangegangen bin.
 
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Hans-Peter R.

Administrator
Hallo,

Das verstehe ich nicht: gerade beim unterbelichteten Bild wirst du doch eine grosse Ansammlung von Pixeln am unteren Ende des Histogramms finden.
ja, klar ... sag´ ich doch. Beim unterbelichteten Bild sind die dunklen Pixel auch uninteressant und die hellen Pixel interessant.

Oft fahre ich recht gut mit entweder -2, -1, 0, 1, 2 oder im Extremfall -3, -2, -1, 0, 1, 2, 3.
ich habe mal zwei Bildchen gemalt, weil es offenbar wirklich schwer zu verstehen ist. Gesetzt den Fall, man hat im realen Motiv eine Dynamik von 20 EV (Extrembeispiel) und man möchte 8 EV davon durch ein Einzelbild abdecken dann kommt man auf folgendes Bildchen:

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Rot ist die Gesamtdynamik im Motiv, dunkelblau die aufgenommene Dynamik im mittleren Bild und hellblau alle anderen Dynamiken der der Belichtungsreihe. Durch die Unsitte "nur" ein EV (= halbe bzw. doppelte Belichtungszeit pro Aufnahme der Belichtungsreihe) versetzt zu fotografieren, braucht es theoretisch 13 Aufnahmen (es wurden auch schon mal HDR-Belichtungsreihen mit 20 Aufnahmen gesichtet :dizzy:). Was die meisten vergessen: Mit dieser Methode erhält man extrem viel Redundanz in der Belichtungsreihe: Beispiel die Helligkeit bei dem senkrechten Strich ist in ganzen 8 (!) Einzelaufnahmen zu finden. Das ist völlig überflüssig.

Wählt man dagegen 3 EV (= achtel bzw. achtfache Belichtungszeit). Dann

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gibts eigentlich keinerlei Nachteile, die 20 EV sind immernoch mit einem ordentlichen Überlapp abgedeckt - allerdings nicht mit 13 oder 20 Aufnahmen, sondern gerade mal mit 5. Das erklärt hoffentlich, dass für sehr gute HDRIs oftmals nur 2 oder 3 Aufnahmen erforderlich sind, wenn man deren Belichtung an die genau richtige Stelle setzt.

Ciao
HaPe
 
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Gassiman

Unterstützendes Mitglied
Kannst du mal einen Link posten? ich hab nach "Kirchenschiff" und "HDR" gesucht, kann es aber nicht finden.
Sorry Carsten, ich musste erst mal Brötchen verdienen, aber es ist natürlich der Thread den Norbert gepostet hat.
 
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N

Norden

Guest
Durch die Unsitte "nur" ein EV (= halbe bzw. doppelte Belichtungszeit pro Aufnahme der Belichtungsreihe) versetzt zu fotografieren, braucht es theoretisch 13 Aufnahmen (es wurden auch schon mal HDR-Belichtungsreihen mit 20 Aufnahmen gesichtet :dizzy:). Was die meisten vergessen: Mit dieser Methode erhält man extrem viel Redundanz in der Belichtungsreihe: Beispiel die Helligkeit bei dem senkrechten Strich ist in ganzen 8 (!) Einzelaufnahmen zu finden. Das ist völlig überflüssig.
Absolut richtig. Deswegen verstehe ich auch nicht, warum ein Kamera wie die D300 nur maximale Schritte von 1 EV im Bracketingmodus zulässt. :nixweiss:
So brauch man für eine Belichtungsreihe von -4 bis -4 EV schon 9 Bilder. Also doch wieder manuell. :frown1:
 
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