Hamm die nich'n neuen Chef?


dkochina

Auszeit
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Wer erinnert sich nicht?

20. April 2005, mit dem Aufmacher "Wir sind Papst" gelingt Bild eine "Jahrhundertüberschrift" - genial.

September 2011, ob Kirchen, Postkartenstände, oder Kalender, es dominierte Wojtyla eindeutig das katholische Rom - von Ratzinger, seit nun gut 6 Jahren Chef dort, kaum was zu sehen - ich war ziemlich überrascht:



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mbreu

Unterstützendes Mitglied
Im Zeitalter der MMS verkaufen sich Postkarten nicht mehr so gut. Da dauert der Abverkauf bestellter Großkontingente einfach etwas länger. :hehe:
 
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mbreu

Unterstützendes Mitglied
:lachen:

Naja, der Kalender sieht ziemlich druckfrisch aus, oder meinst Du, der wurde auch schon vor langer Zeit auf Vorrat gedruckt? ;)
Ja, meine ich.
Der Lieferant bei dem wir die Kalender für unsere Firma bestellen gibt wahnsinnige Rabatte wenn man laaaaaaaaaange im voraus bestellt.
Er liefert dann immer im Herbst die entsprechende Kollektion für das kommende Jahr.
 
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jazzmasterphoto

Erfahrenes Mitglied
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Angesichts von "santo subito" mag man sich zwar selbst als Katholik
über die "JP II"-Verehrung in Italien wundern – allerdings erklärt das
die erhebliche Präsenz von Johannes Paul II. im Devotionalienhandel
sowie in vielen italienischen Kirchen.

Die weltpolitische Bedeutung dieses Papstes ist ja unstrittig und wird
sowohl von Atheisten als auch von anderen Religionen anerkannt.


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Thierry L.

Sehr aktives Mitglied
Möglicherweise, wie oft zu hören ist, liegt es daran, dass dir RKK der Zeit des öfteren hinterherhinkt. Wie gesagt, wie zu hören ist - sogar aus interneren Kreisen. :nixweiss:

Ansonsten kann ich die Auftraggeber verstehen, denn wie sehe es aus, wenn auf jeder Postkarte ein anderes Konterfei prangt, seitdem wir alle Papst sind.:eek:
 
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dkochina

Auszeit
Möglicherweise, wie oft zu hören ist, liegt es daran, dass dir RKK der Zeit des öfteren hinterherhinkt.
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Mit dieser netten Dame - ein katholischer Kunstgewerbeladen unweit vom Petersdom, habe ich über das Thema mal kurz gesprochen..... sie meinte nur, "....der Professore aus Deutschland....."



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Lausert

Registrierte Benutzer_B - NF-F "proofed"
Ratzinger wurde ja Anfangs als Übergangspapst gehandelt, die Anerkennung die sein Vorgänger geschafft hat, wird er nicht erreichen.
Wie dem auch sei, JPII ist wohl inzwischen so etwas wie eine Ikone und wird dementsprechend auch weiterhin vermarktet. Da ist die katholische Kirche nicht soweit von der Popkultur entfernt.

Gruß
Matthias
 
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dkochina

Auszeit
Ich denke er ist ein Übergangs-Papst. Die nicht-europäischen Katholiken machen Druck, wollen endlich mal einen Papst aus ihren Reihen - auf Ratzinger konnte man sich damals (noch gemeinsam) einigen. Der nächste Papst kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Lateinamerika.........
 
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lesitzki

Sehr aktives Mitglied
Ich bin bestimmt kein Fan von Kirchenfürsten schon gar nicht vom Papst. Ich war auch mit Karol Wojtylas Einstellung und seiner Kirchenpolitik nicht einverstanden. Aber ich hatte Achtung vor diesen Mann. Ein Mensch, der nachts unter Lebensgefahr im Untergrund Theologie studiert und am Tage im Warschauer Getto die Leichen mit der Schubkarre herausfahren musste hat so viele Extreme erlebt vor denen ich verschont bliebe. Von daher kann ich die italienische Katholiken schon sehr gut verstehen.
 
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dkochina

Auszeit
Johannes Paul II. wurde am 1.Mai 2011 selig gesprochen.
Gruß Dirk
Auf Bild 3 wird diese Selig-Sprechung symbolisiert.... was sicherlich die Popularität von JP II aktuell hält.

Jedoch, stand unser Ratzinger auch in den letzten Jahren im Schatten von Wojtyla. Umso beachtenswerter ist es, daß Ratzinger (die Seligsprechung von JP II so schnell veranlaßt hat).
- Übertrieben eitel scheint er nicht zu sein. :up:
 
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Knut

Sehr aktives Mitglied
Moin,
als Angehöriger der RKK erlaube ich mir ein Wort.

Kirche ist Politik. Wie ein Staat hat diese auch ein Grundgesetz. Für Christen ist es halt die Bibel. Die abendländische Kultur hat über jahrhunderte Erfahrungen damit. Deshalb ist auch schon vor längerer Zeit die Trennung zwischen Staat und Kirche beschloßen worden (es gibt keine christlichen Gottesstaaten). Zudem ist die Kirche eine Einparteienorganisation, in der es aber politische Flügel gibt.

Der eine "Cheff" ist eher liberal, der andere eher konsrrvativ.

Um jetzt auf den Punkt zukommen, ist ziemlich menschlich. Wie in der realen Politik sehnen sich die Menschen nach der guten alten Zeit. Wer so lange regiert hat, bleibt im Gedächtnis und wenn er keine Großen Fehler gemacht hat, dann wird er verehrt. Das ist bei unseren Bundeskanzlern auch so, bei Adenauer, Erhard, Kiesinger, Brandt, Schmidt, Kohl, war alles besser. Wer in der heutigen Welt regiert hat es diesbezüglich schwer.

Paparazzi (wie er ja auch liebevoll genannt wird und um den Bezug zur Fotografie wieder herzustellen :D) wird wahrscheinlich auch seinen Nachfolger in den Köpfen der Menschen überleben.

Bilder gefallen mir übrigens sehr!

Gruß
Knut
 
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foxmulder

Auszeit
Kommentar
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