Gitarren/Bass-Verstärker an D600

napaeus

Unterstützendes Mitglied
Ich habe bisher noch nie die Video-Funktion meiner Kameras genutzt, könnte sie aber jetzt mal gebrauchen.
Allerdings hätte ich gerne den Ton vom Verstärker direkt in die Kamera gespielt, kann mir jemand sagen ob
das überhaupt geht bzw. welchen Line-Out des Verstärkers ich idealerweise dafür nutzen könnte, habe
leider keine Anleitung zu dem Bass-Verstärker.

Würde mich freuen wenn mir jemand weiterhelfen könnte, bevor ich wahllos irgendwelche Kabel kaufe. :rolleyes:

 
Bild
G

Gento

Guest
Gehen sollten alle Ausgänge , sogar XLR.
Da der Pegel auf allen Ausgängen sowieso viel zu hoch ist muss der über ein Poti / Übertrager abgesenkt werden.
Brummprobleme sind nicht zu erwarten.
Lass das Absenken besser einen Fachmann machen.
 

napaeus

Unterstützendes Mitglied
Gehen sollten alle Ausgänge , sogar XLR.
Da der Pegel auf allen Ausgängen sowieso viel zu hoch ist muss der über ein Poti / Übertrager abgesenkt werden.
Brummprobleme sind nicht zu erwarten.
Lass das Absenken besser einen Fachmann machen.
Vielen Dank erstmal, also meinst du -einfach so- kann ich hier nix an der Kamera anschließen ??
Sorry, ich habe von Elektrik gar keine Ahnung - darum vielleicht jetzt eine dumme Frage:
Wenn ich die Cam an den Kopfhörerausgang des Verstärkers anschließe und die Lautstärke reduziere,
senke ich damit nicht automatisch die Pegel ?? :confused::fahne:
 
G

Gento

Guest
Gehen könnte das .
Allerdings haben weniger hochwertige Mixer ein solides Grundrauschen.
Je leiser gedreht wird , um so mehr rückt das Rauschen in den Vordergrund.
Miceingang braucht mV = Kopfhörerausgang fast auf 0.
Spannungsteiler / Übertrager ist besser zum Rauschabstand.
 

Stefan M.

NF Team
Finger weg vom Lineout/DI Out und XLR!!! Damit zerschießt Du mit hoher Wahrscheinlichkeit den Kamera-Mic-Eingang. Entweder mit viel zu hohem Pegel oder wegen nicht passender Steckerbelegung.

Der richtige Ausgang ist Recording out/Phones, und das sollte auch vom Pegel passen. Zur Levelregulierung reicht ein einfacher (Line-)Vorverstärker, der auch eine Absenkung vornehmen kann.

Die genauen Ausgangswerte solltest Du bei Boss/Roland erfragen bzw. für die Kamera bei Nikon, die BDA schweigt sich da aus.
 

HubertB

Unterstützendes Mitglied
http://www.roland.com/support/article/?q=manuals&p=CB-120XL

DI out ist zum Anschluss an Mikrofoneingänge gedacht, pegelmäßig also am ehesten passend, allerdings wird das Signal vom Bass unverändert durchgeschleift, weiß nicht ob das Sinn der Übung ist.

Der Line Out hat nach Blockschaltbild keine Absenkung, wird also am Mikrofoneingang ungefähr 40 dB (Faktor 100) zu viel Spannung liefern.

Besser wäre eine externe DI-Box mit zuschaltbarer Abschwächung, da könntest Du dich langsam von unten rantasten.

Leider kann ich im Kamerahandbuch der D7100 keine Angabe finden wie die Empfindlichkeit vom ext. Mikroeingang ist.

Du brauchst allerdings ein passendes Kabel XLR auf Miniklinke. Wenn das (für diesen Zweck) falsch gelötet ist bekommst Du ein phasengedrehtes Signal links und rechts.

Wenn ich an deiner Stelle wäre würde ich auf Kabelexperimente verzichten und erst mal mit dem eingebauten Mikro aufnehmen.
 

napaeus

Unterstützendes Mitglied
Wenn ich an deiner Stelle wäre würde ich auf Kabelexperimente verzichten und erst mal mit dem eingebauten Mikro aufnehmen.[/QUOTE] ... so werde ich es wohl machen :-) Habe ein passendes Kabel gefunden und die Cam mit dem Phones Out verbunden, funktioniert eher mäßig mit relativ viel rauschen und das zugespielte PlayAlong verändert seine Lautstärke sobald der Bass einsetzt. Ich hatte gehofft es funktioniert einfacher :rolleyes: Alles weitere lohnt den Aufwand nicht ... nochmals vielen Dank für eure Antworten !! :up:
 

JHicks

NF Mitglied
Du müsstest einfach den Kopfhörer Ausgang nehmen können, dazu benutzt du kabletechnisch am besten ein beidseitiges 3,5mm Klinkensteckerkabel, und steckst an einer Seite einen 3,5mm auf 6,3mm Adapter auf
 

jazzmasterphoto

Erfahrenes Mitglied
http://www.roland.com/support/article/?q=manuals&p=CB-120XL

DI out ist zum Anschluss an Mikrofoneingänge gedacht, pegelmäßig also am ehesten passend, allerdings wird das Signal vom Bass unverändert durchgeschleift, weiß nicht ob das Sinn der Übung ist.

Der Line Out hat nach Blockschaltbild keine Absenkung, wird also am Mikrofoneingang ungefähr 40 dB (Faktor 100) zu viel Spannung liefern.

Besser wäre eine externe DI-Box mit zuschaltbarer Abschwächung, da könntest Du dich langsam von unten rantasten.


Das der Link oben ins Nichts führt, geht's hier
direkt zum Handbuch:

https://static.roland.com/assets/media/pdf/CUBE-60XL_BASS_120XL_BASS_OM.pdf


Der DI Out ist für Aufnahmen außerhalb eines
Studios absolut ungeeignet, weil das Bass-Signal
nur durchgeschleift wird.
Da könnte Peter besser gleich den Bass an die
Kamera hängen …

Der Rec Out ist ebenfalls Mist, weil der Speaker
abgeschaltet wird und er folglich nix hört, wenn
er nicht von der Kamera das Signal abgreifen
kann.

Bleibt einzig der Line Out, über dessen Pegel
wir nix wissen, weil nirgends Infos zu finden.


So gibt es m.E. nur zwei sinnvolle Möglichkeiten:
a) man geht mit dem Line Out in ein Pult und von
da in die Kamera
b) man setzt ein Mikro vor den Speaker und geht
mit dessen Signal in die Kamera


Was ich allerdings machen würde, ist das:
Line Out in den Mac geben und dort – etwa mit
Garageband – ein HD-Recording machen. Dazu
mit dem internen Mikro der D600 aufnehmen
und später in der Postproduction synchronisieren.
Dürfte klanglich die beste Lösung sein …

Alternativ kann man aber auch mit dem Bass
direkt in den Mac gehen und einen den virtuellen
Amps von Garageband nutzen. Als Abhöre nutzt
man dann entweder 'ne Anlage oder Kopfhörer.



.
 

shovelhead

Sehr aktives Mitglied
Ja, das müsste klappen, weil dein Multi-FX dir erlaubt zwischen Line- und DI Signal zu wechseln. Wennn du auf Line-Out stellst und den Pegel in der Kamera im Auge behältst, wäre deine Aufnahme möglich. ABER (in Grossbuchstaben)

Warum nimmst du die Tonspur nicht parallel auf einem Computer, Handy oder externem Recorder auf und legst sie dann bei der Videomontage im Programm als neue Spur drunter? Wenn du dann Spuren schneidest, kannst du stets die zwei Spuren parallel bearbeiten und Probleme mit der Latenz sehe ich auch nicht (30 F/s ist eigentlich überall Standard)
 

cjbffm

Registrierte Benutzer_B
...die Tonspur nicht parallel auf einem Computer, Handy oder externem Recorder auf und legst sie dann bei der Videomontage im Programm als neue Spur drunter?...
Dabei kann es aber dazu kommen, daß die beiden Spuren auseinanderdriften, weil sie ein leichte
Laufzeitabweichung haben - oder wie man das exakt nennt. Das heißt, wenn z.B. Spur 1
bei 1:00:00 ist, ist Spur 2 bei 1:00:30. Oder ähnlich.

Dann müßtest Du entweder ein Programm haben, mit dem man die Laufzeit anpassen kann (z.B.
Samplitude kann so etwas), oder Du müßtest an geeigneter Stelle die lahmere Tonspur kürzen.
Ist deine gute Spur allerdings nicht langsamer, sondern schneller fertig als die andere, kann das
eine enorme Bastelarbeit werden. Oder Du mußt nicht im Ton schneiden, sondern im Bild.

Grüße, Christian
 

peterkdos

Sehr aktives Mitglied
Hallo Jungs,

Ihr habt aber schon mitbekommen das dieser Beitrag über drei Jahre her ist?

Gruß

Peter
 

shovelhead

Sehr aktives Mitglied
Dann müßtest Du entweder ein Programm haben, mit dem man die Laufzeit anpassen kann (z.B.
Samplitude kann so etwas), oder Du müßtest an geeigneter Stelle die lahmere Tonspur kürzen.
Das hat mit der Sampling-Frequenz zu tun. Es gibt tatsächlich 29.97 und 30 frames/s und bei billigen Geräten wird da auch nicht gross unterschieden. Dann kommt es zu Latenz-Problemen (Zeitverschobene Signale).

Man kann das Problem umgehen, indem man gleich mit der richtigen Einstellung aufnimmt. Unter Windows, Linux und OS-X eignet sich dafür die Open-Source Software Audacity (http://www.chip.de/downloads/Audacity_13010690.html), und wenn die Framerate passt, muss auch nachher nix konvertiert werden. Das gleiche gilt für meine uralte Audio Workstation Tascam2488 ... und schlussendlich kann man es natürlich auch höchst professionell betreiben und Ardour dafür einspannen - aber das wäre (wie auch Samplitude oder Pro-Tools) mit Kanonen auf Spatzen schiessen.
 

cjbffm

Registrierte Benutzer_B
Das liegt vor allem an der Genauigkeit der Frequenz (Clock).

Grüße, Christian
 

cjbffm

Registrierte Benutzer_B

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