G-Objektive - Pro oder Contra?


Marv

Unterstützendes Mitglied
Nchdem in einem anderen Thread viel darüber geredet wurde, jetzt mal Butter bei die Fisch:

Wie steht Ihr zu den neuen G-Linsen?

Aufs Ergebnis freut sich

Marv
 

Marv

Unterstützendes Mitglied
Re: RE: G-Objektive - Pro oder Contra?

Sag mal, Mario, was gab es denn bei Euch letzten Mittwoch zu essen?

mario";p="20330 schrieb:
Es gibt nach wie vor viele Profis (Studio-, Mode- Reportagefotografen), die auf ihre F4 schwören. Und die damit gerne noch 20 Jahre arbeiten möchten (dafür wurde dieses Modell nämlich gebaut!!!!), die aber in schätzungsweise fünf Jahren eben keine neuen Linsen mit Blendenring mehr bekommen werden...
So wie Du es schreibst: diese Fotografen gibt es nach wie vor. Und die haben alle, was sie brauchen - und wenn nicht, finden Sie es klasse, dass sie die Sachen jetzt über eBay billig bekommen können.

Nebenbei: ich kenne kein Aas, das heute noch mit einer F2 arbeitet - das würde in etwa Deinem Zeitfenster entsprechen. Nicht mal zur F3 könnte ich jemanden benennen. Von der reinen Existenz von Analog in 20 (oder weniger) Jahren mal ganz zu schweigen. Auch ich habe noch meine F5 mit meinem heißgeliebten 17-35 dran - und, wann habe ich es das letzte Mal benutzt? Na also!

mario";p="20330 schrieb:
Meine Kritik ist auch nicht unbedingt allein der fehlende Blendenring. Ich habe es schonmal geschrieben: Die G-Optiken erinnern haptisch eher an Joghurtbecher als an solide optische Wertarbeit (selbst wenn sie drin steckt). Ich kenne ein Dutzend Leute, die sind total begeistert vom 70-200 VR. Ich hatte es ein Wochenende zum testen und habe es zurückgegeben. Warum? Kein Blendenring, Playmobil-Haptik, die Geli kommt mir vor wie von Tupperware, ist instabil und alles andere als an professionellen Bedürfnissen orientiert, usw usw.
Dann sind also alle anderen Volltrottel? Die Haptik des 70-200 VR (um es jetzt mal daran aufzuziehen) ist auch nicht schlechter als beim 80-200 AFS - es ist lediglich schlanker geworden (würde mir auch mal gut tun) und die Oberfläche ist glatter (gute Sache, das kann man besser reinigen). Es hat endlich keinen eh viel zu leicht verstellbaren Blendenring (ich kenn da so eine Pappnase, die hat bei Ihrem Tokina den Blendenverriegler sogar FESTGEKLEBT!!!). Ok, über die Geli kann man streiten, an sich ist der Verrieglungsknopf keine schlechte Idee, aber ich habe mir auch die HB17 geholt, weil sie besser hält und größer ist. Aber wegen der Geli eine geile Optik wieder zurückgeben? Nicht wirklich, v.a. weil es Alternativen gibt.

Die gleichen Punkte könnte ich jetzt im Vergleich 17-35 / 17-55 ziehen - jede Behauptung, das "G" wäre schlechter, ist Humbug.

mario";p="20330 schrieb:
Und zuletzt der völlig überzogene Preis. G-Optiken sind laut Nikon billiger zu produzieren. Aber den Preisvorteil gibt die Firma nicht an die Kunden weiter, sondern im Gegenteil, schlägt noch drauf...
Und noch mal Käse: das 17-55 ist billiger als das 17-35 und das 70-200 gleich teuer wie das 80-200 - und ersteres hat VR.

mario";p="20330 schrieb:
Neenee, G-Optiken sind Spielzeug, keine Arbeitsgeräte. Sorry, aber das ist nun mal meine Meinung dazu.
Siehst Du: es ist eine Meinung! Und die sollte jeder haben dürfen - und deswegen werde ich Deine Weste auch weiter tragen, obwohl Du so ein Zeug erzählst ;-)

Gruß Marv

Der übrigens an seine F5 niemals auch nur eine E-Serien-Gurke, aber jederzeit ein AIS 180er anschrauben würde - da er mit Pixelkisten endlich von Laboridioten unabhängig ist ;-)
 
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Marv

Unterstützendes Mitglied
Re: RE: G-Objektive - Pro oder Contra?

Sag mal, Mario, was gab es denn bei Euch letzten Mittwoch zu essen?

mario";p="20330 schrieb:
Es gibt nach wie vor viele Profis (Studio-, Mode- Reportagefotografen), die auf ihre F4 schwören. Und die damit gerne noch 20 Jahre arbeiten möchten (dafür wurde dieses Modell nämlich gebaut!!!!), die aber in schätzungsweise fünf Jahren eben keine neuen Linsen mit Blendenring mehr bekommen werden...
So wie Du es schreibst: diese Fotografen gibt es nach wie vor. Und die haben alle, was sie brauchen - und wenn nicht, finden Sie es klasse, dass sie die Sachen jetzt über eBay billig bekommen können.

Nebenbei: ich kenne kein Aas, das heute noch mit einer F2 arbeitet - das würde in etwa Deinem Zeitfenster entsprechen. Nicht mal zur F3 könnte ich jemanden benennen. Von der reinen Existenz von Analog in 20 (oder weniger) Jahren mal ganz zu schweigen. Auch ich habe noch meine F5 mit meinem heißgeliebten 17-35 dran - und, wann habe ich es das letzte Mal benutzt? Na also!

mario";p="20330 schrieb:
Meine Kritik ist auch nicht unbedingt allein der fehlende Blendenring. Ich habe es schonmal geschrieben: Die G-Optiken erinnern haptisch eher an Joghurtbecher als an solide optische Wertarbeit (selbst wenn sie drin steckt). Ich kenne ein Dutzend Leute, die sind total begeistert vom 70-200 VR. Ich hatte es ein Wochenende zum testen und habe es zurückgegeben. Warum? Kein Blendenring, Playmobil-Haptik, die Geli kommt mir vor wie von Tupperware, ist instabil und alles andere als an professionellen Bedürfnissen orientiert, usw usw.
Dann sind also alle anderen Volltrottel? Die Haptik des 70-200 VR (um es jetzt mal daran aufzuziehen) ist auch nicht schlechter als beim 80-200 AFS - es ist lediglich schlanker geworden (würde mir auch mal gut tun) und die Oberfläche ist glatter (gute Sache, das kann man besser reinigen). Es hat endlich keinen eh viel zu leicht verstellbaren Blendenring (ich kenn da so eine Pappnase, die hat bei Ihrem Tokina den Blendenverriegler sogar FESTGEKLEBT!!!). Ok, über die Geli kann man streiten, an sich ist der Verrieglungsknopf keine schlechte Idee, aber ich habe mir auch die HB17 geholt, weil sie besser hält und größer ist. Aber wegen der Geli eine geile Optik wieder zurückgeben? Nicht wirklich, v.a. weil es Alternativen gibt.

Die gleichen Punkte könnte ich jetzt im Vergleich 17-35 / 17-55 ziehen - jede Behauptung, das "G" wäre schlechter, ist Humbug.

mario";p="20330 schrieb:
Und zuletzt der völlig überzogene Preis. G-Optiken sind laut Nikon billiger zu produzieren. Aber den Preisvorteil gibt die Firma nicht an die Kunden weiter, sondern im Gegenteil, schlägt noch drauf...
Und noch mal Käse: das 17-55 ist billiger als das 17-35 und das 70-200 gleich teuer wie das 80-200 - und ersteres hat VR.

mario";p="20330 schrieb:
Neenee, G-Optiken sind Spielzeug, keine Arbeitsgeräte. Sorry, aber das ist nun mal meine Meinung dazu.
Siehst Du: es ist eine Meinung! Und die sollte jeder haben dürfen - und deswegen werde ich Deine Weste auch weiter tragen, obwohl Du so ein Zeug erzählst ;-)

Gruß Marv

Der übrigens an seine F5 niemals auch nur eine E-Serien-Gurke, aber jederzeit ein AIS 180er anschrauben würde - da er mit Pixelkisten endlich von Laboridioten unabhängig ist ;-)
 
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grhe6715

Unterstützendes Mitglied
Hallo,

also ich arbeite u.a. mit der F3 und beabsichtige, es auch weiterhin zu tun (F4, F5 usw. sind mir zu schwer, ernstzunehmende Digis zu teuer).

MfG Hermann
 
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Marv

Unterstützendes Mitglied
Re: RE: G-Objektive - Pro oder Contra?

grhe6715";p="21102 schrieb:
also ich arbeite u.a. mit der F3 und beabsichtige, es auch weiterhin zu tun (F4, F5 usw. sind mir zu schwer, ernstzunehmende Digis zu teuer).
Hallo Hermann,

das will ich ja auch niemandem absprechen - aber geht für Dich die Welt unter, weil es ein paar neue Objektive gibt, die keinen Blendenring haben? Wohl kaum, da Du Dir zu Deiner Kamera mit Sicherheit ein paar exzellente Festbrennweiten gekauft hast.

Gruß Marv
 
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Sven Schneider

Nikon-Clubmitglied
@ Marv

Ich bin auch so ein "Aas" das noch mit F2 und F3 "arbeitet", neben anderen analogen und D1 Serie Kameras!!!

Wenn ich jetzt meine öffentlichen Äußerungen ebenso entgleisen lassen würde wie Du, könnte ich auch einiges zu Deinen Vorwürfen gegen Mario sagen.

Fest steht jedenfalls: es gibt auch noch Leute (sowohl Amateure als auch Profis), die Fotografieren noch von der Pike auf gelernt haben und nicht im "Vollautomatikdigiknipserkisten" Zeitalter angefangen haben.
Und geh doch mal mit Deiner Digi z.B. an den Rand der Arktis, Alaska oder die Wüste, da ist dann ganz schnell Feierabend für Dich.
Es gibt auch noch eine ganze Menge anderer, nicht so extremer Einsatzbeispiele für die alten, mechanischen oder teilelektronischen Geräte.
Außerdem ist ein wenig "back to the rules" immer hilfreich, wenn man sich im fotografischen Alltag festgefahren hat...zugegeben, ein klein bischen "gute alte Zeiten" Feeling ist auch dabei ;-)
Außerdem, wer "arbeitet" eigentlich mit Kameras? Ich fotografiere mit ihnen.

Jedenfalls...warum soll ich nicht meine hervorragenden alten Optiken an modernen Geräten benutzen oder ein modernes Objektiv (mit besserer optischer Leistung) in extremen Situationen an einen entsprechenden, alten Boddy setzten können?

Fazit: man sollte immer erst nachdenken, was und wie man schreibt - sonst könnte es sein das man andere beleidigt, nur weil diese Leute nicht die selben Ansichten haben !!!
Sowas ist engstirnig und absolut unhöflich, lässt außerdem den Eindruck von Unwissenheit und Arroganz aufkommen.
Eine so geführte Diskussion wird letztendlich völlig entgleisen und die eigentliche Frage nach den Meinungen nicht beantworten.
Zum Diskutieren benötigt man nunmal mehrere, kontraire Meinungen, die man sachlich vorbringt oder widerlegt.

Ich an Deiner Stelle würde den Einen oder Anderen Kommentar vieleicht ein wenig editieren, um die Diskussion wieder "Toppic" zu machen.

Nichts für ungut - das ist nur MEINE persönliche und kritische Meinung
Sven
 
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mario

Unterstützendes Mitglied
Hi, Sven.
Ich muss Marv ein wenig in Schutz nehmen. Auch wenn ich sicher nicht seine Meinung vertrete... Ich kenne ihn ganz gut, und denke, er wollte mit seinem Posting nur MICH ärgern. Vor allem der Satz, dass ich Idiot an einem einem Tokina tatsächlich den Blendenring festgeklebt habe, weil er sich zu leicht verstellt, spricht dafür.

Sei nicht zu streng mit ihm, Sven. Er gehört eben eher der neuen, digital geprägten Generation an und konnte wohl nie miterleben, wie es ist, wenn eine F4s den Spiegelschlag zelebriert und den Film weiterspult... (stimmts, Marv? Gib es zu!)

Entspann Dich, Sven, er weiß es einfach nicht besser und hält das 70-200er VR für die Krönung der Objektivbaukunst... ;-)

Und er weiß auch nicht, dass die "E-Serie-Gurken" optisch allerfeinst sind....

Gruß

Mario
 
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Sven Schneider

Nikon-Clubmitglied
Hallo Mario,

das lässt natürlich alles in einem anderen Licht erscheinen *g*.

Trotzdem...wenn er schon seinen Kommentar so verfasst, sollte er wenigstens in irgendeiner Form darauf hinweisen, daß es ein Spaßkrieg zwischen Euch beiden ist.
Wie Du siehst, kann es sonst zu ärgerlichen Mißverständnissen führen - und ich glaube nicht, daß ich der einzige User hier bin, der diese Ausführungen so aufgefasst hat.
Und das er es nicht besser weis...das tut mir wirklich leid , er hat was richtig tolles verpasst *schmunzel*.

Was mich jetzt noch interessiert *frotzel*...die festgeklebte Blende an einem Tokina *lauthalsloslach*...finde ich überaus interessant.

Gruß Sven
 
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mario

Unterstützendes Mitglied
Re: RE: G-Objektive - Pro oder Contra?

arcticwolf";p="21216 schrieb:
Hallo Mario,
(...)

Was mich jetzt noch interessiert *frotzel*...die festgeklebte Blende an einem Tokina *lauthalsloslach*...finde ich überaus interessant.

Gruß Sven
Ja, danke, fang Du jetzt auch noch an!!!! Vielen Dank! ;-)

Kannst ja mal in webdigital schauen, da machen mich deswegen auch alle fertig - heul.

Ich habe den Blendenverriegelungsschalter an meinem Tokina 2,8/28-70 mit Sekundenkleber festgeklebt, weil er nicht hielt und sich so im Eifer des journalistischen Fotogefechts immer die Blende verstellt hat und meine Kamera Error zeigte und keine Bilder mehr machen wollte. Das hat mich einfach genervt. Ich weiß, dass man die Kamera auf Blendeneinstellung am Objektiv umstellen kann, nutze dies aber nicht, weil es zu umständlich ist, wenn es schnell gehen muss. Wobei man wissen sollte: Ich bin Fotojournalist und mache viel Reportage und Sport, da muss es schnell gehen. Auf der anderen Seite nutze ich im Urlaub und privat öfter meine liebe F4, an der keine G-Plastikröhren funktionieren. Da ich aber nicht zwei Systeme will (beruflich und privat) bin ich eben gegen den G-Mist...

Und genau dies (verklebter Blendenschalter) wird mir jetzt vorgehalten, weil ich vehementer Gegner der G-Optiken bin.... Aber was juckt es eine deutsche Eiche, wenn der Dackel dranpinkelt??? ;-)))))

Gruß

Mario

P.S.: Jeder muss wissen, was er macht. Und die verklebte Blende ist äußerst praktisch... Und steht übrigens zum Verkauf - aber nicht als "G-Optik homemade"...;-)
 
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Hobbs

Sehr aktives Mitglied
RE: G-Objektive - Pro oder Contra? Blendenkleben bei Tokina

Hallo Mario,

Tokina-Objektive scheinen nur gut zu funktionieren, wenn man sie irgendwo klebt.
Bei meinem Tokina AF 20-35 (ich habe es gekauft, nachdem mir das 20-35er Nikkor zu klobig für die Reisephotoausrüstung geworden war - steinigt mich jetzt bitte nicht (!!!!!) - ich brauche es fast nur auf Reisen, wo f 2,8 meist nicht erforderlich ist) hat sich auch irgendwann der Blendenfeststeller verabschiedet und ich hab' das Problem mit schwarzem Gewebeband rund um den Blendenring gelöst. - Nicht elegant, aber wirksam (außerdem will ich mit dem Zeug Photographieren und an der Wahl zum "schönsten Objektiv des Jahres" teilnehmen!).

Hobbs
 
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Hobbs

Sehr aktives Mitglied
Es soll natürlich heissen ....>außerdem will ich mit dem Zeug Photographieren und NICHT an der Wahl zum "schönsten Objektiv des Jahres" teilnehmen!). ...<

Obwohl,... so schlecht sieht das gar nicht aus mit dem Klebeband... vielleicht sollte ich ja rotes Klebeband verwenden ?! Wäre bestimmt der Hingucker.

Hobbs
 
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mario

Unterstützendes Mitglied
Ich habe bei ebay mal einen knallgelb gespritzten Canon-Aufsteckblitz entdeckt. Das sah vielleicht abgefahren aus, Hobbs.....


Gruß

Mario
 
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Hobbs

Sehr aktives Mitglied
>...Ich habe bei ebay mal einen knallgelb gespritzten Canon-Aufsteckblitz entdeckt. Das sah vielleicht abgefahren aus, Hobbs..... <

Hmm, gute Idee für die Pressearbeit ! Auch bei dutzenden von Photographen wird dieser "Hingucker" sicherlich den Blick der abgelichteten Personen auf sich ziehen.

Gruß

Hobbs
 
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