Fokussierhilfe D300

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marshaj

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Hallo!

Mit meiner neuen D300 verwende ich noch hauptsächlich alte manuelle Optiken, besonders im Makro- und Telebereich. Anders als mit allen analogen Kameras habe ich hier große Probleme beim Fokussieren mittels Mattscheibe, wobei sich auch die "Grün-Punkt"-Fokussierhilfe nicht gerade durch Präzision hervortut.
Mittige Abdunklungen durch eine Einstellscheibe mit Raster etc. kann ich bei den Lichtstärken bzw. Abblendungen nicht brauchen.
In einem parallelen thread sah ich gerade einen Hinweis auf ein Vegrößerungs- Okular "DK-17M" für die D700, wobei aber auch zu finden war, daß dieses nicht für die D200/300 geht.
Gibt es sowas irgendwo trotzdem für die D300 bzw. hat jemand damit Erfahrung? Das würde mir (und vielleicht auch einigen anderen) sehr helfen!
Alternativ: gibt's vielleicht irgendwo eine richtige Mattscheibe, die in die Kamera paßt?

Viele Grüße, Hans-Jürgen
 
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Lilien

Sehr aktives NF Mitglied
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Hallo Hans-Jürgen,

das Vergrößerungsokular für die D300 nennt sich Nikon DK-21M
(VAF00321), eine Alternative für Makroaufnahmen wäre auch der
Winkelsucher DR-6 (optional 2fache Vergrößerung).
Bezüglich einer anderen Einstellscheibe suche hier mal im Forum
unter dem Stichwort "KatzEye".
Beim Stativ Einsatz kann auch der LiveView-Modus beim genaueren
Fokussieren sehr hilfreich sein.

MfG, Jürgen
 
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tmf_

Sehr aktives NF Mitglied
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Mit dem Winkelsucher DR-6 ist das Fokussieren - bei 2xVergrößerung zumindest im Bildzentrum - genauer und angenehmer als mit Standardmattscheibe oder dem »Grünen Punkt«. Schalte ich bei Stativaufnahmen zusätzlich in den LiveView um, kann ich erkennen, dass ich auch mit Winkelsucher oft nicht exakt getroffen habe. Der etwas fummelige LiveView ist am präzisesten.

Bei stationären Aufnahmen steuere ich die Kamera mittels Nikon-Camera-Control über den Rechner: Mit LiveView am Desktop-/Notebookmonitor lässt sich unangestrengt und sicher fokussieren.

Gruß,
Thomas
 
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foxmulder

Auszeit
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...das Vergrößerungsokular für die D300 nennt sich Nikon DK-21M...

Das Ding kostet nicht die Welt, von daher wäre es vielleicht einen Versuch wert. Wunder sollte man allerdings nicht davon erwarten.

Gruß
Dirk
 
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MichelRT

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Was ist an dem grünen Punkt unpräzise?
Die "Grünepunkt"-Methode hat auch noch den Vorteil, dass man das Fokusfeld wählen kann.:nixweiss:
 
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Lilien

Sehr aktives NF Mitglied
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Hallo Michel,

Was ist an dem grünen Punkt unpräzise?

ich empfinde den "grünen Punkt" auch nicht als ideal.

Bei meiner D300 zeigt der Schärfeindikator eher einen Bereich,
als einen Schärfepunkt an (oder er ist einfach ungenau, Hysterese),
so dass ich iterativ versuchen muss die Mitte zu finden. Teilweise
flackert die Anzeige auch nur und/oder hat Nebenmaxima, da ist
dann wohl das anvisierte Objekt nicht optimal.

Bei der D3 ist der Indikator ja als Schärfewaage(3 Anzeige Elemente)
ausgeführt, da könnte der Bereich, in dem der mittlere Indikator
leuchtet nicht so groß sein und damit besser (genauer) funktionieren.
Das ist aber eine theoretische Überlegung, da mir leider die praktische
Erfahrung mit der D3 fehlt. :heul:

MfG, Jürgen
 
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MichelRT

NF-F Premium Mitglied
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Bei meiner D300 flackert dei grüne LED nicht. Sie geht an wenn es scharf ist und geht aus wenn's unscharf ist. Das ist aber sehr stark abhängig wie feinfühlig der Fokus am Objektiv verstellt werden kann.
Ich komme mit der D300 beim manuellen Fokussieren sehr gut klar, der Sucher ist deutlich besser als bei der D200. Deswegen habe ich auch die Katzeye nicht von der D200 in die D300 umgebaut.
 
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V

volkerm

Guest
Was ist an dem grünen Punkt unpräzise?

Der Toleranzbereich ist ziemlich undefiniert, für sehr lichtstarke Objektive ist das nach meiner Erfahrung zu ungenau. Und es ist damit vergleichsweise umständlich, überhaupt den Fokus zu finden. Die > o < AF-Waage der größeren Modelle ist viel einfacher und schneller in der Bedienung und man kann auch besser die Mitte des Schärfebereiches finden.
 
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Schneider Klaus

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Salü Zusammen,
ich habe das DK-21M für die D300. Es bringt etwa 20% mehr Vergrösserung also etwa 1.2 mal
und schränkt das Gesichtsfeld ein. Insgesamt kein Gewinn. Der Winkelsucher x2 ist zum
Scharfstellen sicher die bessere Wahl.

Gruss
Klaus
 
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marshaj

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Danke für Eure Antworten!

Ein Flackern des "grünen Punkts" tritt bei mir besonders bei kürzeren Brennweiten auf, der Fokus liegt trotz dessen Leuchten meist dahinter.

Für meine schnell zu fokssierenden Teleaufnahmen wird es wohl auf das Vergrößerungsokular hinauslaufen. Wie schon erwähnt ist ein Schnittbild oder Raster im Zentrum bei mir störend bzw. nicht brauchbar; ich hab' die Dinger bereits seit 20 Jahren aus meinen diversen Nikons verbannt und gegen glatte Gittermattscheiben ausgetauscht. Und soeine fehlt mir hier jetzt schmerzlich ! :heul: Haben die "Katzeye-Leute" sowas nicht auch im Programm?

Später werde ich wohl auch noch einen Winkelsucher erwerben, vorerst versuche ich's aber erst einmal mit dem Okular.

Also noch einmal vielen Dank
und Grüße aus der Lüneburger Heide,
Hans-Jürgen
 
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V

volkerm

Guest
Es gibt auch noch eine klappbare Sucherlupe (DG-2), die die Bildmitte 2-fach vergrößert. Die ist vergleichsweise preiswert. Nachteil: um das volle Bild zu sehen, muß man die Sucherlupe wegklappen. Für die D300 braucht man einen Adapter vom eckigen Okular auf das kleine runde Gewinde der DG-2.
 
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marshaj

NF-Clubmitglied
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Inzwischen habe ich mit diversen Objektiven viele weitere vergleichende manuelle Fokussier- Probeaufnahmen gemacht. Es besteht eindeutig der Trend bei meiner Kamera, daß der Fokus beim fertigen Bild im Vergleich zum Sucher hinter dem eigentlichen Objekt liegt. Andererseits haben die meisten Antworten hier im Forum ein solches Problem nicht erkennen lassen.
Deshalb möchte ich hier noch die Frage nachschieben:
Ist es technisch möglich, daß es eine Dejustierung des Spiegels oder eines anderen Teils gibt, die einen derartigen Effekt hervorruft?
Dann wäre wohl ein Werkstattaufenthalt notwendig.
Vielleicht habt Ihr ja eine entsprechende Erfahrung.....
Viele Grüße,
Hans-Jürgen
 
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