Festbrennweiten wirklich so gut.

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jopie

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Hallo.
Bin noch anfänger und suche für meine d 40 x und kit 18-55 ein lichtstarkes objektiv.Es soll für poträt und famielen fotos sein,meine frage sind festbrennweiten wircklich so viel schärfer und kontrastreicher als normal oder teleobjektive:nixweiss:ich weiss nur objektive mit Afs oder hsm,wäre dankbar für eure meinung.

gruss jopie
 
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chrysostomus

Sehr aktives NF Mitglied
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also ich hab an der D40 das 50 1.8 von Nikon. Hat keinen Motor, ist aber auf jeden Fall für gut 100,- eine Überlegung wert. und: ja, festbrennweiten sind wirklich so gut. 1.8 ist eben um EINIGES lichtstärker als 5.6.
Für die von dir beschriebene Anwendung (Portrait) auch aufgrund der VIEL besseren Freistellmöglichkeiten perfekt.
Falls dir aber das manuelle Scharfstellen nicht zusagen sollte: Es soll demnächst (das sagen sie schon seit März) ein Sigma 50 1.4 HSM, also mit Motor rauskommen. Wird aber schlussendlich ein Vielfaches des Nikon kosten.
Das Sigma 30 1.4 HSM durfte ich mir auch schon mal borgen und hat den Motor (HSM). Kostet leider auch das mehr als das 3-fache des Nikon und ist für Portraits aufgrund der Brennweite wohl nur bedingt geeignet. Für Familienfeier- oder Gruppenfotos schon eher.
Das "50er" ist aber für innen genau der richtige Kompromiss, obwohl ohne Motor...Bei Personen, die still halten können, fällt auch das manuelle Scharfstellen nicht schwer, es gibt ja den "grünen Punkt" im Display als Indikator
Ob die Schärfe alleine wirklich ausschlaggebend sein wird, kann ich nicht beurteilen. Das ist gerade bei Portraits Geschmacksache. Im Bereich Schärfe ist ja das Kit-Objektiv auch nicht schlecht.
lg und viel Spaß bei der Kaufentscheidung
Markus
 
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foxmulder

Auszeit
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meine frage sind festbrennweiten wircklich so viel schärfer und kontrastreicher als normal oder teleobjektive

....so viel schärfer und kontrastreicher als Zoomobjektive? muß es heißen.
Festbrennweite <> Zoomobjektiv, so lautet das entsprechende Pärchen.
Und nein, gerade hochlichtstarke Objektive sind bei Offenblende nicht zwingend schärfer als so ein ganz normales Kit-Zoom. Dafür sind sie halt lichtstark. ;)

Gruß
Dirk
 
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juergent

Sehr aktives NF Mitglied
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sind festbrennweiten wircklich so viel schärfer und kontrastreicher als normal oder teleobjektive:nixweiss:

Hallo Jopi,

ich muss gestehen, dass ich deine Frage nicht so richtig verstehe. Sowohl Normal- als auch Teleobjektive gibt es als Festbrennweite. Wenn du den Unterschied zwischen Festbrennweite und Zoomobjektiven meinst, dann kommt es darauf an von welchen Festbrennweiten und/oder Zommobjetiven du redst. Da gibt es bei beiden Fraktionen große Unterschiede.

Jürgen
 
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MichelRT

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Dirk hat wie immer recht;)

Besonders das angesprochene 50/1.8 und auch das 50/1.4 sind bei Offenblende alles andere als Kontrastreich und scharf. :eek:
Das Sigma 30/1.4 ist auch bei Offenblende schon ziemlich scharf und kontrastreich.
 
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Tysker

Sehr aktives NF Mitglied
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Hallo,

für Porträts sind die 50 mm sicher ganz brauchbar. Familienfotos sind für mich Gruppenfotos. Da erscheint mir eine eher Telebrennweite wie die 50 mm weniger sinnvoll. Bei KB (also analog) nutze ich so 24 bis 35 mm, das wären für DX wie bei der D40 so etwa 16 bis 24 mm. Aber dafür hättest Du ja bereits Dein 18-55 mm Objektiv. Welche Brennweite(n) nutzt Du denn bis jetzt für die Familienfotos?

Und: 55 mm DX in Kleinbildformat umgerechnet ergäben so etwa 83 mm. Das wäre also eigentlich schon eine Porträtbrennweite! Übrigens das 1,8/50 mm bei 1,8 liefert keine besonders scharfen Fotos. Optimal ist es erst bei 5,6 besser noch Blende 8. Aber die hättest Du auch bei Deinem "Kitobjektiv" !

Für Porträts nutzen viele die 85 mm. Das AF-D 1,8/85 kostet neu so etwa 350 Euro, gebracht ca 250 Euro. Übrigens: Auch dieses liefert richtig scharfe Bilder bei Blende 5,6. Weniger bei 1,8. Siehe dazu die vielen Berichte hier über die 85 mm Brennweiten.

Gruß
Tysker
 
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arothaus

Sehr aktives NF Mitglied
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Für Porträts nutzen viele die 85 mm. Das AF-D 1,8/85 kostet neu so etwa 350 Euro, gebracht ca 250 Euro. Übrigens: Auch dieses liefert richtig scharfe Bilder bei Blende 5,6. Weniger bei 1,8. Siehe dazu die vielen Berichte hier über die 85 mm Brennweiten.

Natürlich gibt es Unterschiede in der Offenblendenleistung, aber mir persönlich ist kein Objektiv bekannt, das bei Offenblende nicht weicher als abgeblendet ist (obwohl rein theoretisch ein Objektiv bei Offenblende das höchste Auflösungsvermögen haben sollte). Vor allem die Randschärfe nimmt beim Abblenden zu.

Für Portraits ist optimale Schärfe bzw. Kontrastleistung bei Offenblende klassischerweise ganau das, was man nicht haben möchte. Durch die geringe Schärfentiefe wird meiner Meinung nach auch noch der Schärfeeindruck des Fokuspunktes erhöht, da die Umgebung in der Unschärfe verschwindet. Zumal man bei Blende 1,8 und 85mm eh schon eine sehr geringe Schärfetiefe hat.

Gruß,
Andreas
 
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marshaj

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Hallo, NF-F-Freunde!

Diesen thread habe ich mit Aufmerksamkeit verfolgt, weil ich mich noch an die Profi-Meinungen beim Aufkommen der AF-Objektive erinnere. Im Vergleich zu den AIs wurde über die AFs die Nase gerümpft.....
Wie sieht's denn heute damit aus? Haben die alten AIs immer noch die Nase vorn?

Güße,
Hans-Jürgen
 
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marcberg

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Um nochmal auf Jopies Frage einzugehen (Unterschied Festbrennweite zu Zooms);
ein gut bearbeitetes Foto, bei dem richtig geschäft wird, die Hauttöne richtig korrigiert werden, der Kontrast, Ausschnitt etc. richtig gemacht wird in der Bildnachbearbeitung, und das mit einem mäßigen Zoom gemacht wurde, ist allemal meist am Ende besser als ein unbearbeitetes Foto, aufgenommen mit Automatik und einer guten Festbrennweiten-Optik! Besonders bei Portraits, die schnell gemacht werden. Meine These deshalb: die Bildnachbearbeitung ist wichtiger als die Frage, ob mit Zoom oder "Fest" fotografiert wird!
Optimal für die Bildqualität wären natürlich immer Festbrennweiten (wenn die Flexibilität im Bildwinkel nicht so wichtig ist). Wenn ich in Prozent schätzen müsste, würde ich sagen, dass Festbrennweiten durchschnittlich "10-15 Prozent" besser sind, man eine durchschnittliche Aufnahme mit Zoom (oder auch Festbrennweite) durch die Bildnachbearbeitung aber auch noch "20-50 Prozent" verbessern kann. Den Qualitätsabschlag beim Zoom merkt man allerdings meist nur, wenn man in die Bilddetails geht und das gleiche Motiv mit einer Festbrennweite vergleicht. Dabei gehe ich von gleich lichtstarken Zoom- / Festbrennweiten aus. Ansonsten müsste man sich noch fragen, ob oft mit kleiner Blendenzahl z.B. 2,8 fotografiert werden soll. Dann wäre es der Entscheid auch eine Preisfrage.
 
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andix

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Theoretisch könnten Festbrennweiten besser als Zooms sein.
Praktisch ist das heute nur noch manchmal der Fall, de die Entwickler sich eben vor allem um Zooms kümmern.

Im Weitwinkelbereich sind alle Profi-Zooms besser als die verfügbaren Festbrennweiten, weswegen ich meine 18, 20, 24er Festbrennweiten schon vor Jahren durch das 17-35/2.8 ersetzt habe.

Einige Festbrennweiten sind jedoch sehr gut:

50/1.8 und 1.4
60/2.8 micro, vor allem die neue Version
85/1.4
105 micros und DC
180/2.8
200/2.0
300/2.8, v.a. AF-I oder AF-S II
...und alle Superteles natürlich
 
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Sans Ear

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NF Club
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Übrigens das 1,8/50 mm bei 1,8 liefert keine besonders scharfen Fotos. Optimal ist es erst bei 5,6 besser noch Blende 8. Aber die hättest Du auch bei Deinem "Kitobjektiv" !

Wie kommst Du auf das schmale Brett? Wenn Du mit dem 50-er und sagen wir Blende 2,8 keine "optimalen" Ergebnisse hinbekommst, liegt der Fehler garantiert bei Dir.

Ein Vorteil der Festbrennweiten ist außerdem das angenehme Handling ... und dass sie die Leute nicht so erschrecken.
 
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xweuf

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@Tysker

kann ich auch nicht nachvollziehen, denn das 50/1,4 ist ab 2,8 suuuper scharf, bei 1,4 wirklich etwas weich, was jedoch schon bei 1,8 fast perfekt ist.
Das 35/2,0 D ist offen schon toll, kostet gebraucht ca. 220€, hat ein kurze Naheinstellgrenze und eine (für mich) tolle Farbwiedergabe.
Das 30/1,4 HSM von Sigma ist klasse, auch offen zugebrauchen und ab 1,8 knackscharf. Es gibt Tage, da mache ich bewusst NUR mit einer dieser Linsen - es sind Bilder, die bekommt nicht mal das 28-70/2,8 so toll hin.
Martin
 
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V

volkerm

Guest
Haben die alten AIs immer noch die Nase vorn?

Mechanisch ja, aber in der optischen Leistung hat sich in den letzten Jahrzehnten viel getan. Die heutigen guten Optiken sind in der Regel schon besser, was die Bildschärfe bei offener Blende angeht. Was bei den AiS teilweise besser ist, das ist die Verzeichnung im Vergleich zu modernen Zooms. Verzeichnung ist als Bildfehler heute offenbar akzeptabel geworden, weil man es am Rechner leicht korrigieren kann.
 
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sebastel

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hierzu möchte ich auch noch was beitragen.

es ist mal wieder nur halbwegs OK, pauschal die AI/AIS-objektive gegen die AF-objektive zu bewerten - es kommt drauf an, von welchen objektiven du sprichst.

beispiel: das 35mm/2.0 ist als AF eine viel einfachere konstruktion als das AIS, und während ich das AF als akzeptabel empfand, war das AIS (jedenfalls meins) deutlich besser (vor allem bei der schärfe am bildrand).

grüße
sebastian
 
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mbreu

Sehr aktives NF Mitglied
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Bis jetzt ist mir der Vorteil meiner Festbrennweiten "nur" in der Licht-
stärke und einer damit verbundenen besseren Freistellung aufge-
fallen.

Sicher ist mein Urteil nicht repräsentativ, da ich nicht im stillen Kämmerlein sitze und Siemens Sterne fotografiere.
Ich nutze aber seit 3 Jahren keine Zoom Objektive mehr. Mit der Abbildungsleistung meiner Zoom Optiken war ich nie zufrieden, was nach dem Umstieg auf digital noch viel extremer zur Geltung kam.
Ich verwende heute verschiedene Festbrennweiten und bin restlos überzeugt, gerade bei der Schärfe kann ich deutliche Verbesserrungen erkennen.

Um nochmal auf Jopies Frage einzugehen (Unterschied Festbrennweite zu Zooms);
ein gut bearbeitetes Foto, bei dem richtig geschäft wird, die Hauttöne richtig korrigiert werden, der Kontrast, Ausschnitt etc. richtig gemacht wird in der Bildnachbearbeitung, und das mit einem mäßigen Zoom gemacht wurde, ist allemal meist am Ende besser als ein unbearbeitetes Foto, aufgenommen mit Automatik und einer guten Festbrennweiten-Optik!

Meine persönliche Definition eines guten Fotos ist die, dass ein Foto gut ist wenn es handwerklich gut gemacht ist und somit keine Nachbearbeitung braucht.
Da ich immer noch mehr analog fotografiere als digital habe ich mir die Sorgfalt erhalten die es braucht um ein Bild zu machen, das mir auch in ein paar Jahren noch gefällt. Ich knipse lieber als das ich vor dem Rechner sitze.
 
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Stephanie78

Sehr aktives NF Mitglied
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@mbreu/Martin:

Ich sitze auch nicht im Kämmerlein und fotografiere Siemenssterne :D.

Bei Portraits benutze ich meist Blende 2,0 bis 3,5.
Da ist der Ausschuss aufgrund Unschärfe doch recht groß.

Ich würde da auch lieber Blende 8 nehmen, für optimale Schärfe, aber
dafür fehlt mir dann das nötige Licht.

Für meine Vorstellungen bräuchte ich eigentlich ein kleines Studio mit
Blitzanlage ... :hehe:

Meine persönliche Definition eines guten Fotos ist die, dass ein Foto gut ist wenn es handwerklich gut gemacht ist und somit keine Nachbearbeitung braucht.

Ein Raw-Bild braucht immer eine Nachbearbeitung ;)
 
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D800

Auszeit
Registriert
Auf deine Frage gibt es eine einfache Antwort.

Wer noch nie mit einer Festbrennweite gearbeitet hat, und nur Zooms kennt, der empfindet Festbrennweiten als schlecht und Zooms als super.

Wer jedoch praktisch immer mit Festbrennweiten gearbeitet hat, der kann sich nicht mit Zooms anfreunden und findet diese schlecht und die Festbrennweiten super.

Rein physikalisch gesehen ist ein Zoom immer ein Kompromiss. Sie können nicht bei jeder Brennweite optimal funktionieren.

An Spiegelreflexkameras kann man die Objektive wechseln, also Festbrennweiten benutzen, wenn man die optimale Qualität haben will.
 
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mbreu

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Ein Raw-Bild braucht immer eine Nachbearbeitung ;)
Hallo Stephanie
Ich gebe Dir, mit Einschränkungen, Recht.
Ich fotografiere grundsätzlich in RAW. Du hast in soweit Recht dass man jedes Bild „anfassen“ muss. Ich habe es aber auch schon geschafft ein Bild aufzunehmen das ich direkt in JPG konvertieren konnte.:)
Es kommt durchaus vor, dass ein Bild ein Nachschärfen, Erhöhung des Kontrastes und/oder Anpassung der Gradationskurve braucht.
Solche Aktionen sollten aber die Ausnahme und keine grundsätzlichen Elemente meines „digitalen Workflows“ sein. Wäre dies bei jedem Bild erforderlich hätte ich die meine Digiknipse schon in der Bucht versenkt.
 
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Mister Smith

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Früher als ich mit meiner Nikon F80 viel wirklich sehr viel fotografiert habe, da habe ich mir ein kleines Raum zu verfügung gestellt wo ich auch die ganze Ausrüstung hatte. Vergrößerer, Wannen, Trockner und so weiter und so fort.

Dieser Meinung war ich, lieber etwas mehr Zeit sich für das Foto nehmen da man vorher nicht so viel Spielraum hatte die Fehler auszubessern.

Und wie siehts heute mein Fotolabor aus? Ein großer Schreibtisch, ein 22 Zoll LCD Monitor und ein Rechner. Und trotzdem bearbeite ich weiterhin jedes Foto nach. Warum? es macht mir einfach Spaß sich mit der Materie auseinander zu setzen und aus meinen Fehlern zu lernen.
 
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