FE2: Spiegel hat sich gelöst

Spontex

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Habe eine gut erhaltene FE2 gefischt und musste gleich nach dem auspacken feststellen, dass der Spiegel leicht schief lag. Nach nur 3 Auslösungen rutschte er komplett in Richtung Bajonett. Die schwarze Halteplatte liegt richtig, es ist nur der eigentliche dünne Spiegel, welcher jetzt komplett lose ist.

Wie ist der befestigt? Ich finde weder Kleberreste noch irgendweche Klammern, die ihn festhalten... Kann man das selbst reparieren?
 

EchoRomeo

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Da bei der FE2 keinerlei Hilfsspiegel im Eingriff sind, spricht doch nichts gegen ein oder zwei Tröpfchen "Superkleber" zwischen Spiegel und Auflage. Egal wie das Glas ehemals befestigt war.
 

Spontex

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Von Superkleber wurde mir gerade abgeraten wegen der Dämpfe, welche sich auf dem Glas niederschlagen könnten. Ich habe die Nase voll, die Kamera geht zurück an den Händler. Der hatte sie natürlich vorher "eingehend" geprüft. Jaja...
 

arno_nyhm

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sehr vernünftig. denn ein geklebter Spiegel ist danach sicher nicht mehr im richtigen Maß und liefert ebenso falsche Messwerte beim Scharfstellen wie ein verstellter Entfernungsmesser bei einer Sucherkamera.
 

Spontex

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Ja, das ist mir auch in den Sinn gekommen. Eine Klebefuge hat ja nun Mal nicht die Dicke Null und gerade Kontaktkleber oder Zweikomponentenkleber sind recht zäh. Mir fängt an, derjenige Leid zu tun, der die Kamera als nächstes kauft...

Insgesamt die dritte Kamera innerhalb von einem halben Jahr, welche an den Händler zurück geht wegen erheblicher Mängel oder deutliche Abweichungen von der Beschreibung. So macht das keinen Spaß.:mad:
 

EchoRomeo

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Ja, das ist mir auch in den Sinn gekommen. Eine Klebefuge hat ja nun Mal nicht die Dicke Null und gerade Kontaktkleber oder Zweikomponentenkleber sind recht zäh.
Von denen war auch nicht die Rede, sondern von einem auf Basis Cyanoacrylat.
Sowas: http://www.uhu.com/produkte/sekundenkleber.html
Dicke der Kleberschicht ~ Null.

[MENTION=8035]Arno[/MENTION]: Solange der Winkel des Spiegels +/- 3 ° - Werksspezifikation - stimmt, juckt das den mittigen Schnittbild-Entfernungsmesser nicht die Bohne.

PS: Beim Stöbern in S&R-Manuals ist man immer wieder verblüfft, wie Fehlertolerant manche Systeme aufgebaut sind. Toleranzen im Bereich +/- 1-3 % sind eher die Regel, denn die Ausnahme.
 

Fotolinse

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mach ihm doch den Vorschlag enes erheblichen Preisnachlasses, so 50 % sollte er schon ablassen, und ich denke du hast unter 100 Euro gezahlt, Gruss Frank (hatte auch mal eine FE2 und die mit meiner Freundin gegen eine FM2 getauscht) :D
 

Spontex

Unterstützendes Mitglied
Fotolinse schrieb:
mach ihm doch den Vorschlag enes erheblichen Preisnachlasses, so 50 % sollte er schon ablassen, und ich denke du hast unter 100 Euro gezahlt...
Auf den Vorschlag wollte er sich nicht einlassen. Ich denke, die wird bald wieder in der Bucht auftauchen. Egal, war weder das beste noch das billigste Angebot und die Kameras sind ja nicht gerade selten. Sowas kommt wieder. Eigentlich wollte ich ja eine EL2 haben da ich die früher schon mal besaß. Die Preise allerdings finde ich zu hoch bei über 130 Euro...
 

Joerg_O.

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Ja, das ist mir auch in den Sinn gekommen. Eine Klebefuge hat ja nun Mal nicht die Dicke Null und gerade Kontaktkleber oder Zweikomponentenkleber sind recht zäh. Mir fängt an, derjenige Leid zu tun, der die Kamera als nächstes kauft...

Es gibt hauchdünnes doppelseitiges Klebeband. Das ist sogar transparent, wenn du beide Schutzfolien abgezogen hast.
Wenn die Entfernungsmessung dann nicht korrekt justiert ist, kannst du es vorsichtig wieder rauslösen. Die Klebereste mit reinem Alkohol vorsichtig entfernen und es dann dem Händler zurückgeben.
Mit Sekundenkleber wäre die Sache gelaufen. Vor allem wenn etwas danegen läuft. :hehe:
Das ganze natürlich nur, wenn du sie eigentlich gerne behalten würdest.

Jörg
 
B

Bgm1

Guest
Ich denke, die wird bald wieder in der Bucht auftauchen.
Tja, das nennt man dann gewerbsmäßigen Betrug, aber das ist bei den Gebrauchthändlern
in der Bucht ja an der Tagesordnung. Habe auch mal ein Objektiv gekauft
gehabt und es wegen übler Vernebelung einer Zwischenlinse zurückgeschickt.
Paar Tage später stand es wieder drin ("Linsen einwandfrei, klar") :rolleyes:
 

Fernauslöser

Sehr aktives Mitglied
Auf den Vorschlag wollte er sich nicht einlassen. Ich denke, die wird bald wieder in der Bucht auftauchen. Egal, war weder das beste noch das billigste Angebot und die Kameras sind ja nicht gerade selten. Sowas kommt wieder. Eigentlich wollte ich ja eine EL2 haben da ich die früher schon mal besaß. Die Preise allerdings finde ich zu hoch bei über 130 Euro...
Bgm1 schrieb:
Tja, das nennt man dann gewerbsmäßigen Betrug, aber das ist bei den Gebrauchthändlern
in der Bucht ja an der Tagesordnung. Habe auch mal ein Objektiv gekauft
gehabt und es wegen übler Vernebelung einer Zwischenlinse zurückgeschickt.
Paar Tage später stand es wieder drin ("Linsen einwandfrei, klar")
Vlt täusche ich mich, aber mir kommt's so vor, als häufen sich seit einiger Zeit solche Fälle.
Irgendwie wundert's mich auch nicht.
Viele Kameras (und Objektive) wechseln nur für kurze Zeit ihre Besitzer, werden in aller Welt herumgeschoben und nur die Wenigsten sind bereit, ihre erworbenen Kameras (&Objektive) gebührend zu pflegen, ihnen gar mal eine Revi zu gönnen, weil sie das Erworbene wirklich behalten möchten.

Auch kaufen sich manche Besitzer bestimmter Kameras lieber eine "neue" im besseren Zustand, verkaufen ihre bisherige im schlechterem Zustand.

Ist ja alles legitim . . . :cool:
Aber die Folgen davon . . . :frown1:

Ich habe kürzlich meinen Kauf-Bann gebrochen und nach gut 2 jähriger Abstinenz wieder 'was geleistet :yahoo:. So beschäftigte mich der Gebrauchtmarkt wieder etwas.
Mein Eindruck wurde von meinen Reperateuren bestätigt. Es wird zusehends schwieriger, gut erhaltene Sachen zu kriegen. Gar renomierte Gebrauchtwarenhändler sollen offenbbar Mühe bekunden.

Der seriöse Gebrauchtmarkt ist damit vor ein Problem gestellt. Entweder die Sachen nach Sichtung (und ggf Reinigung & Prüfung) zum Verkauf geben, oder dem Kunden die Kosten für Revision aufbrummen - was dann manche Kunden wieder vom Kauf abhält.


@ Spontex :
Die EL/EL2 scheint in letzter Zeit tatsächlich gefragter als auch schon zu sein und entsprechend die Preise wieder höher. Mir scheint, als haben sich die Preise der Nikkormat-Modelle zu denen der FE/FM-Reihe gegeneinander verschoben.
 
B

Bgm1

Guest
Der seriöse Gebrauchtmarkt ist damit vor ein Problem gestellt. Entweder die Sachen nach Sichtung (und ggf Reinigung & Prüfung) zum Verkauf geben, oder dem Kunden die Kosten für Revision aufbrummen - was dann manche Kunden wieder vom Kauf abhält.
Das ist der Grund, warum ich in der Regel dann auch lieber bei gewerblichen Anbietern kaufe (sofern es um die Bucht geht, hier im NFF sieht das anders aus). Da konnte ich bis 13. Juni dieses Jahres immer schön meinen Widerruf erklären und war mit keinerlei Kosten belastet. Um das Gewährleistungsrecht braucht man sich dann gar nicht erst zu kümmern.

Das ist seit 13. Juni 2014 jetzt schwieriger geworden, weil ich dann beim Widerruf in der Regel die Rückversandkosten trage. Da müsste man dann (aus Prinzip) doch wohl wieder das Gewährleistungsrecht bemühen. Aber da hat man dann länger was von (Nachbesserungsversuche usw.), bis man zurücktreten kann.
 

arno_nyhm

Unterstützendes Mitglied
nö, das geht einfacher: wenn die Ware nicht in beschriebenem Zustand ist und im Angebot nicht ausdrücklich eine Seriennummer oder sonst ein eindeutiges Identifizierungsmerkmal genannt ist, musst Du nur behaupten, die bestellte Ware sei nicht geliefert worden sondern eine andere Ware. der verkäufer wird dann die Erfüllung nicht nachweisen können, da der Ware eine zugesicherte Eigenschaft fehlt und du kannst versandkostenfrei zurücksenden.

Gewährleistungsrechte brauchst Du dazu nicht.
 
B

Bgm1

Guest
Wenn's so einfach wäre, würde es mich freuen. Wobei das womöglich in der Praxis tatsächlich funktioniert, weil die Verkäufer auch keine Lust haben werden, sich mit Mängelbeseitigungsversuchen aufzuhalten...
 

Fernauslöser

Sehr aktives Mitglied
Das ist der Grund, warum ich in der Regel dann auch lieber bei gewerblichen Anbietern kaufe
Finde ich vernünftig.

Die ganze "Problematik" löse ich seit Jahren auf pragmatische Weise.
Wenn mir etwas wirklich wert ist (und anderes brauche ich nicht), gebe ich es in Revision.
Ich habe mich damit abgefunden, dass man manches sowieso irgendwann mal zum Service bringen muss, auch wenn ich beim Kauf stets auf möglichst guten Zustand achtete und manches bereits in frisch revidiertem Zustand kaufte.

So sind mittlerweile 2/3 meiner Kameras und ein paar Objektive revidiert - in den vergangenen 4 1/2 Jahren.
Es werden noch ein paar Dinge dazu kommen und somit mein Ziel, mindestens alle meine Kameras (mit Ausnahme AF) mal revidiert zu haben, ereicht sein.
 

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