Farbraumeinstellung im Photoshop ???

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Hansilflo

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Hallo Forum,

Da ich mir heute zum ersten Mal meinen Monitor mittels Monitorkalibriergerät kalibriert habe stellt sich mir die Frage, ob ich nun im Photoshop ebenfalls unter Farbeinstellungen- Arbeitsfarbraum mein erstelltes Monitorprofil einstellen muß, oder ob ich weiterhin mit z.B sRGB arbeiten kann.
Unter Windows habe ich bereits das neue Monitorprofil laufen.
Wenn ich z.B im Photoshop sRGB einstelle und ein Bild öffne welches in Adobe RGB aufgenommen wurde kommt sowiso immer die Frage welcher Farbraum verwendet werden soll, soweit ist alles klar.
Bei den Farben blicke ich aber nicht so durch.

Grüße
Hannes

...Hätte doch lieber in die S/W Duka investieren sollen
 
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Mischi zugelaufen

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Hallo,

also ich denke folgendes:

Du hast den Monitor kalibriert und dadurch ein spezielles Profil für den Monitor erstellt, damit dieser farbrichtig arbeitet.

Das Monitorprofil, ist nur für den Monitor um vorhandene Farbstiche etc. auszugleichen, hat aber mit PS nichts zu tun.

Der Farbraum in PS( meisst sRGB oder AdobeRGB)richtet sich danach in welchem Farbraum Dein Bild aufgenommen wurde, damit Photoshop das Bild richtig händeln kann.

Du kannst ja mal in PS bei "Proof anzeigen", aus Spaß mal Dein Monitoprofil wählen und Dir anschauen, was dann mit dem Bild passiert.


Hoffe ich konnte helfen

Gruß

Micha
 
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Moppi

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Hallo,

natürlich mußt du in Photoshop als Arbeitsfarbraum den Monitor einstellen.
Du arbeitest ja auf diesem Gerät. Wenn du also dein Bild in Photoshop lädst, dann solltest du das Bild in deinen Arbeitsfarbraum konvertieren.
Damit ist sichergestellt, das das was du siehst auch am Ende so gespeichert wird. Wenn du auf einem Drucker arbeitest also etwas Drucken möchtest konvertierst du das Bild in den Arbeitsfarbraum des
Druckers. Du mußt nur aufpassen, das du niemals ein Bild welches du in einen kleineren Arbeitsfarbraum konvertierst (z.B. Drucker) auch so als Original abspeicherst. Damit sind die Farbinformationen stark reduziert und somit verloren. Keine Angst, der Monitorfarbraum ist so ziemlich der größte sichtbare Farbraum. Wär ja auch blöd wenn der Monitor weniger Farben darstellen könnte als der Druck. Also stelle als Arbeitsfarbraum das ICC Profil ein welches erstellt wurde. Schickst du deine Bilder zum Drucker so konvertiere vorher das Bild in mit Hilfe des entsprechenden ICC Profils in den Druckerfarbraum. Schickst du es an eine Belichter so gibt es drei Möglichkeiten. 1. Du hast das Profil des Belichters z.B. von der Internetseite heruntergeladen und konvertierst das Bild vor dem versenden in den Farbraum. 2. Der Belichter erkennt automatisch eingebettete Profile und konvertiert sie automatisch. 3. der Belichter nutzt immer den kleinsten gemeinsamen Nenner nämlich den sRGB Farbraum.

Noch Fragen.
 
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Moppi

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Das was ich vorher geschrieben habe ist eventuell so nicht richtig.

Sorry. Ich habe im Netz einen Text gefunden der das Gegenteil sagt.
Bis ich weiß was richtig ist, nimm meine Aussage mal nicht für voll.

Danke
 
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WilfriedV

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Hallo,

nach meinem Verständnis wird das Monitor-Profil im System abgelegt. Windows XP verwaltet das Farbmanagement/die Profile in dem Verzeichnis "C:\Windows\System32\spool\drivers\color". Dort gehören auch die Profile des Druckers, Scanners usw. hin. Normalerweise werden die Profile bei der Geräteinstallation dorthin installiert. Aber nicht immer. Dann muss man das manuell machen. Ein selbst erstelltes Monitorprofil muss auch in das o. g. Verzeichnis und außerdem (bei Windows XP) über <Systemsteuerung>, <Anzeige>, <Einstellungen>, <Erweitert>, <Farbverwaltung> eingestellt werden.

In Photoshop wird der Arbeitsfarbraum eingestellt, in dem normalerweise gearbeitet wird. Und es wird auch eingestellt wie mit eingebetteten Profilen (Arbeitsfarbräumen) zu verfahren ist.

Für den Druck muss nichts konvertiert werden! Wenn über Photoshop gedruckt wird, greift Photoshop über das Farbmanagement auf das Druckerprofil zu und druckt mit dem Arbeitsfarbraum (sRGB, AdobeRGB usw.). Das Farbmanagement konvertiert über das Druckerprofil den RGB-Arbeitsfarbraum in den CMYK-Farbraum des Druckers. Das ganze funktioniert natürlich nur mit den Papiersorten, die man in der Druckersofrware einstellen kann.

Bei den Belichtern hat man das Problem, dass die eingebetteten Profile oft nicht beibehalten werden, und ein Bild mit z. B. AdobeRGB "irgendwie" gedruckt wird. Meines Wissens wird noch nicht einmal von AdobeRGB nach sRGB konvertiert. Die Belichter verarbeiten die Daten so, als wenn es sRGB wäre, was natürlich zu totalem Farbmüll führt. Unabhängig von dem Konvertieren gibt es auch Probleme, wenn der Belichter nicht immer mit dem gleichen Fotopapier arbeitet oder die Profile von schlechter Qualität sind.
 
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