Faltrad/Klapprad


Stefan L.

NF-F Premium Mitglied
Hallo Freunde des gepflegten Kameratransportes,

da ich laufen als eine zutiefst erniedrigende Fortbewegung empfinde, ich mich aber innerhalb einer "Location" z. B. dem Hafen auch nicht ständig mit dem Auto fortbewegen will bin ich nun auf die Idee gekommen mir ein Klapprad, oder neudeutsch Faltrad zuzulegen.

Hat jemand hier vielleicht so ein Dingen und kann mir ein paar Tips geben?
 

masi1157

ehemaliges Mitglied
Moin Stefen!

Ich habe ein Brompton und find's fantastisch. Kostet aber 'ne Mark mehr als andere. Bist Du nicht auch aus Hamburg? Dann könnten wir eine Proberunde organisieren.

Matthias
 
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immerich

Sehr aktives Mitglied
Sieh mal hier nach:
 
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Sterbenswoertchen

Sehr aktives Mitglied
Für mich gäbe es nur 2 erniedrigende Fortbewegungsmittel: Mit Walking-Stöcken herumzuklappern wie ein großer dummer Vogel - und Klapprad fahren! Letzteres habe ich zähneknirschend allerdings schon mal gemacht - leider war das Ganze dann auch noch sehr praktisch und komfortabel. Aber auch hier gilt wohl: die Guten sind nicht billig. Das von mir benutzte war auch ein Brompton.
 
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Jock-l

Auszeit
Mit Faltrad kann man gar nicht wie ein doofer Vogel aussehen ! Ich bin vor einiger Zeit abends mit einem Regionalexpress zurückgefahren, im Abteil mitleidige Blicke anderer- als ich im Gespräch Bilder aus dem Spreewald zeigte und nebenbei erwähnte, daß ich mit dem Rad nahe 70 km hinter mich gebracht habe, waren die Blicke weniger spöttisch ... denn die Gruppe war ebenfalls dort unterwegs und hatte nur 2/3 dessen geschafft, was hinter mir lag.

Gut, es ist ein 24" er Rad, nicht so'n kleines 20" für die Stadtrundfahrt. Die 20" werden überholt, mit meinem 24 " überhole ich andere ...

Wenn Du Dir eins kaufst, achte darauf, nicht nur drei Gänge-Gangschaltung dabeizuhaben.

Jock-l
 
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Meddi

Registrierte Benutzer_B - NF-F "proofed"
Kommt darauf an, wie viel Geld du ausgeben willst. Es gibt seeehr gute "Falt"räder, allerdings dann auch nicht zum Baumarktpreis.

Schau doch mal im Forum unter der Suche. Allerdings dem ...

... ...

Forum.

Meddi
 
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S

SuperA

Guest
Für mich gäbe es nur 2 erniedrigende Fortbewegungsmittel: Mit Walking-Stöcken herumzuklappern wie ein großer dummer Vogel - und Klapprad fahren! Letzteres habe ich zähneknirschend allerdings schon mal gemacht - leider war das Ganze dann auch noch sehr praktisch und komfortabel. Aber auch hier gilt wohl: die Guten sind nicht billig. Das von mir benutzte war auch ein Brompton.
Walking Stöcke sind die Zwischenstufe zwischen Gehstock und Rollator. :D
 
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das.sams

Unterstützendes Mitglied
eins mit Elektroantrieb sehr geil aber nicht billig
 
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lagu

Unterstützendes Mitglied
Hi,
Elektroantrieb wird zu schwer.
Ich fahre seit 16 Jahren Brompton und bin immer noch sehr zufrieden damit.
Mit meinen 20" Rädern überhole ich sehr oft die MTBs und 28" Tourer - werde eher selten überholt :D

Die 20km aus dem Büro heim spule ich mit den 5 Gängen (mittlerweile ist bei Brompton glaub ich 6 Standard) fast so schnell wie mit meinem Tourenrad.
Schwieriger ist der Transport der Camera. Das Brompton hat ubehör eine Tasche für Vorne mit einer pfiffigen Aufhängung - ist aber nicht gepolstert. Den Gepäckträger kann man vergessen, mit gepäck hat man immermit den Hacken gegen. Deshalb: Gepolsterte Tasche in die Zubehörtasche oder Rucksack.

cu
Toni
 
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Bonisto

Registrierte Benutzer_B
Hallo Stefan,

ich sehe das so: Lieber 15 km zu Fuß als 10 km auf dem Klapprad.

Wenn Du fotografieren willst, mußt Du Fußgänger sein! Sonst verpaßt Du die Hälfte, weil Du sonst mit dem Rad in ein Loch fährst oder auf etwas aufpassen mußt, das Fußgänger nicht interessiert.

Laß es bleiben!
 
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masi1157

ehemaliges Mitglied
Hallo Stefan,

ich sehe das so: Lieber 15 km zu Fuß als 10 km auf dem Klapprad.

Wenn Du fotografieren willst, mußt Du Fußgänger sein! Sonst verpaßt Du die Hälfte, weil Du sonst mit dem Rad in ein Loch fährst oder auf etwas aufpassen mußt, das Fußgänger nicht interessiert.

Laß es bleiben!
Eben nicht! Große langweilige Strecken überbrückst Du per Fahrrad viel flotter und angenehmer als zu Fuß. Im dusseligsten Fall stellst Du das Rad zusammengefaltet in Bus, Bahn, Fähre. Und wenn's wieder spannend wird, kannst Du notfalls schieben oder sogar das Fahrrad abstellen. Der einzige kleine Haken wäre dann allerdings, dass Du dann zum Fahrrad zurück musst.

Matthias
 
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S

SuperA

Guest
Ich war mal mit den Motorrad in den Alpen unterwegs. Spätestens ab 11:00 Uhr haben mir die Ohren vom vielen Helm ab- und wieder aufziehen wehgetan.

Ein Rad würde mich auch eher stören und als Läufer stören mich auch größere Distanzen nicht.
 
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Alfa500

Unterstützendes Mitglied
Hallo Stefan,
bei Falträdern nicht sparen, das geht nach hinten los. Das hier schon erwähnte Brompton kenne ich auch, es ist sehr gut, aber vom Konzept her, schon was älter. Ich hatte zufällig im Rahmen eines Shootings dieser Tage die Gelegenheit ein Birdy von Liese & Müller zu fahren, da merkt man schon, das die Entwicklung inzwischen weiter gegangen ist. Das Ding fährt sich bald wie früher ein Rennrad, ist super wertig verarbeitet, lässt sich spielend falten und ist nicht so schwer...
Nur der Preis ist weder gefaltet, noch Mini, eher stattlich... :heul:
Ciao
Christian
 
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Stefan L.

NF-F Premium Mitglied
Ach herrje, was hab ich denn da für eine Debatte ausgelöst? :eek:

Ein Urlaub ohne eigenes Fahrzeug ist für mich die Hölle, die schönsten Urlaube meines Lebens waren die Motorrad-Urlaube in den Alpen. Ohne ein eigenes Fahrzeug fühle ich mich hilf- und schutzlos. Ich hoffe das reicht als Erläuterung, das sämtliche Hinweise auf die "Vorzüge" einer laufenden Fortbewegung für mich vollkommen am Thema vorbeigehen.

Was ihr schon erreicht hat, ist das ich die Baumarkt- / Chinaräder für 99,99 inzwischen ad acta gelegt habe. Momentan lande ich wohl bei einem Dahon Cadenza, wenn ich einen Händler finde, der mein Hercules Rennrad in Zahlung nimmt.
 
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H

haraclicki

Guest
Hier sind Falträder, nicht Klappräder gemeint...
Wer sowas besitzt und zu nutzen weiß, wird sich schnell fragen, wie man auf diesen Mobilitätsgewinn bisher überhaupt verzichten konnte.

Ein Dahon ist keine schlechte Wahl, gute Modelle liegen gebraucht bei 200,- bis 400,- Euro. Das sagenhafte Birdy liegt bei 600,- bis 900,- Euro. Nur, es verkauft kaum jemand ein Birdy...
Neupreise lasssen sich besser ergoogeln.

Sollte ein Faltrad nicht im Alltag benutzt werden, dann empfehle ich den Verzicht auf sämtliche Anbauteile wie Schutzbleche, Gepäckträger, Licht etc. Das macht sie noch leichter und besser Händelbar. Leichtbau gerade bei Falträdern ist sehr sinnvoll, da sie ja auch getragen werden. Bei Dahon heißen sie dann "Speed" oder "Sport" oder so ähnlich.

Wichtig ist eine große Übersetzung, idealerweise eine 7/8-Fach Nabe oder zur Not eine entsprechende Kettenschaltung.

Ich kannte mal einen Industriefotografen, der mit MF-Ausrüstung, Stativen etc. auf einem Birdy bei den Kunden vorfuhr. Kombiniert mit seinen ausgezeichneten Bildergebnissen hat das meist einen bleibenden Eindruck hinterlassen...

Zum Schluß noch eine Weißheit:
"Im Baumarkt gibt es keine Fahrräder!", auch wenn dort Tausende herumstehen.
 
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Meddi

Registrierte Benutzer_B - NF-F "proofed"
Hier sind Falträder, nicht Klappräder gemeint...
Wer sowas besitzt und zu nutzen weiß, wird sich schnell fragen, wie man auf diesen Mobilitätsgewinn bisher überhaupt verzichten konnte.
Absolut richtig!

Da gibt es wohl noch zu viele Vorurteile aus den 70ern.

Auch ich wollte mir ein Faltrad kaufen. Da ich allerdings auf absolute Qualität wert legte wurde es schnell etwas zu teuer für mich. Und zwar ein Tandem als Faltrad. Full-Suspension, also Federung vorne und hinten mit hydraulischen Scheibenbremsen als Reiserad mit entsprechener Ausrüstung usw..

Das erreicht dann locker den Preis eines nicht schlechten gebraucnten Mittelklassewagen.

Bitte hier, wenn es auch ein Fotoforum ist, nicht unbedingt immer Fahrräder oder Falträder auf dem Baumarktniveau beurteilen.

Ich wärt ja auch etwas verwundert, wenn in einem Fahrradforum Kameras besprochen werden und dann die Aussage getroffen wird, dass eine "Einweg-Kamera" zwar unnütz ist (dann lieber selbst malen), aber dennoch evtl. sowas empfohlen (oder evtl. Kameras total abgelehnt werden) wird, ohne über sachgerechte Alternativen zum höheren Preis nachzudenken. Bridge Kamera oder sogar SLR.

Meddi
 
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Meddi

Registrierte Benutzer_B - NF-F "proofed"
Redundanz hatte ich bisher immer nur bei der NASA verortet...
:)
???

Hast du evtl. ne D3 oder andere teure Kamera? Es gibt doch auch Fotohandys!

Warum sollte da überflüssig sein? Ist ne Frage der Prioritäten. Ich bin z.B. der Auffassung, dass ein vernünftiges Tandem mit zweckentsprechender Aussatttung ab 3.000 € zu haben ist. Hydraulische Scheibenbremsen z.B. weil wir über 200kg (inkl. Gepäck) bremsen müssen. Das kannst du dir evtl. nicht vorstellen. Da benötigst du bei einer Bergabfahrt hitzefeste, fest zupackende Bremsen.

Wir erreichen auch auf der Ebene locker 40km/h und unterhalten uns noch normal dabei.

Frankyboy geht ja auch nicht zum Fußball mit einer Bridgekamera mit 400mm Brennweite.

Meddi
 
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