Erfahrung mit di-GPS Pro DawnTech (Kabelbruch)


hvdosten

Unterstützendes Mitglied
Hallo,

vor etwa einem Jahr habe ich mir das di-GPS von DawnTech, Hongkong zugelegt. Obwohl in diesem Forum etwas kritisch wegen des zusätzlichen Stromverbrauchs der Nikon-Batterie darüber damals diskutiert worden ist.

Mit dem GPS war ich anfangs recht zufrieden. Nach ein paar Monaten begannen allerdings die Probleme: Der Schutzmantel am Ende des 10-poligen L-Steckers begann zu brechen. Ich verstärkte ihn (schließlich zweifach) mit einem Schlumpfschlauch (mit innseitigem Kleber). Nun, in Tibet, lockerte sich nach und nach der Schrumpfschlauch und ein blaues Kabel brach - irreparabel.

Hat jemand anders auch diese Erfahrungen gemacht? Gibt es statt dem L-förmigen Stecker auch einen "geraden" Stecker? Dann stört das Kabel zwar beim Objektivwechsel ein wenig, vielleicht erhöht sich dadurch aber die Lebensdauer des GPS? Bevor ich in Hongkong anfrage und mei Problem schildere, wollte ich mal hier kurz reinhören...

Vielen Dank für jeden Hinweis.

Harald
 

hvdosten

Unterstützendes Mitglied
Hallo,


ich habe heute Dawn Tech kontaktiert. Die schrieben mir eben, dass sie immer noch den L-förmigen Stecker verwenden, aber dessen Orientierung verändert haben (Kabelausgang nach "oben", nicht mehr zur Seite von der Kamera weg). Sie wollen nun das di-GPS Pro reparieren bei Kostenübernahme des Versands.

Also: Schaun mer mal.

Viele Grüße, Harald
 
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hvdosten

Unterstützendes Mitglied
Hallo,


in der Zwischenzeit war ich mit dem neuen di-GPS in der Antarktis. Der neue Anschluß (Kabel zum GPS nicht mehr an die Seite der Kamera, sondern nach oben ausgeführt) hat sich bewährt, die Haltbarkeit scheint nun sehr viel länger zu sein. Ich kann das di-GPS nur weiterempfehlen.

Dafür habe ich aber wegen FedEx nun Ärger mit dem Zoll. Das Gerät wurde als Neugerät erneut voll verzollt. Mein Einspruch bei FedEx wurde mit einer unverständlichen und eigenartigen EMail beantwortet (es handle sich um passive Veredelung, daher mußte es erneut verzollt werden [das ist Quatsch. Ich führe Geräte als passive Verededlung ins Ausland aus, um sie nach Messungen wieder einzuführen und zahle nix]. Zwei Sätze weiter: Es handle sich bei dem Betrag auch um 39,- Bearbeitungsgebühranteil.

Habe beim Zoll Widerspruch eingelegt. Der lehnte den Widerspruch ab, da die 1 monatige Widerspruchsfrist schon längst verstrichen sei. Nun habe ich nachgewiesen, dass FedEx erst eine Woche nach Ende der Einspruchsfrist die Zollrechnung an mich abgeschickt hat (war das Absicht??). Also Leute, wenn ihr das gleiche Problem habt wie ich: Dawn Technologie bietet Euch zwei Versender an. Der andere war mir unbekannt, daher wählte ich den teureren aber bekannten FedEx. Aber: Hände weg von FedEx!!

Harald
 
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yellowshark

Unterstützendes Mitglied
Hallo Harald,

durch meine Hände gingen schon zig Dawntech Pro, Basic, USB, Pro Logger, Mini II, ...

Einzige mir bekannte Panne: Ein Nutzer hat die Kamera beim Absturz durch das Kabel gehindert. Kamera ganz :D Stecker kaputt :heul:
Und dann noch ein Stecker mit Wackler ...

Geräte wurden problemlos durch Dawtnech auf Kulanz getauscht!

Dein Problem mit dem Einschicken ist nicht wirklich vom Spediteur abhängig. Ich schlag mich ständig mit so Zeug rum. Wenn z.B ein Kunde in einem Drittland (zB. Schweiz) einen defekt hat und ein Austauschgerät bekommt, dann fällt ganz normal Deklarationsgebühr, Vorlagegebühr MwSt. und Zoll an.
Es handelt sich ja um ein neues Gerät. Wenn das Gerät nachweislich nur repariert wurde ist der Fall ein anderer. Dann kann er die MwSt und den Zoll zurückfordern. Viel Spass beim Nachweisen und Rückfordern :fahne:

Ergo: Ich würde bei einem Händler in Europa kaufen. Dann muss der den ganzen Huddel erledigen!
Gruss
Seb
 
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hvdosten

Unterstützendes Mitglied
Hi Seb,

da hast Du Recht.

Übrigens...nach langer Zeit habe ich nun vom Hauptzollamt ein Schreiben bekommen, in dem mir die passive Veredelung zu 9,20 € berechnet wird, ansonsten überweisen sie mir kulanter Weise den Restbetrag in Höhe von etwa 40,- € zurück. Hab mich gefreut.

Aber... diese 9,20 € stehen im krassen Gegensatz zu der passiven Veredelung a la FEDEX in Höhe von 39,- €. FEDEX lasse ich ab sofort aussen vor...

Viele Grüße,
Harald
 
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kanzlr

Unterstützendes Mitglied
Ich hab mir vor kurzem ein Custom Idea GeoPic II zugelegt.
Der hat, neben dem Vorteil des low power und freeze modus ein anderes Kabel.
das geht nämlich einfach geradeaus vor und wird in den sockel der kamera auch noch verschraubt.

FYI.
 
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Photonarr

NF Mitglied
Dawntech ist in Deutschland vertreten: . Die Firma hat prompt geliefert (heute!). Der Anschluss eines Fernauslösers ist möglich: ob das Ding auch sonst so funktioniert , wie es soll, habe ich noch nicht ausprobiert.

Weiß jemand, wie man den Pro Logger für einen größere Reise vernünftig konfiguriert?

LG

Photonarr, Wien
 
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yellowshark

Unterstützendes Mitglied
Ich hab mir vor kurzem ein Custom Idea GeoPic II zugelegt.
Der hat, neben dem Vorteil des low power und freeze modus ein anderes Kabel.
das geht nämlich einfach geradeaus vor und wird in den sockel der kamera auch noch verschraubt.
FYI.
???

1. Beim Dawntech Pro Logger wird der Nikon 10-Pin-Stecker wie auch bei Solmeta oder Nikon GP-1 verschraubt.

2. Dawntech ist der Einzige bei dem der Stecker mittlerweile nicht mehr seitlich über den Body hinaus zeigt. Vielmehr geht es der Stecker nun direkt nach oben. Vorteil: Nichts steht mehr seitlich über die Kamera hinaus. Nachteil: Die Blitzsynchronbuchse wird verdeckt. Dürfte aber selten ein Thema sein?!?

3. "Freeze oder Depot Modus": Schon lange her, dass ich den Geopic getestet habe. Der Freeze ist IMHO aber unpraktisch, weil nicht automatisch. Dawntech oder Solmeta haben die "Auto-Indoor-Funktion". Wenn ich also in ein Gebäude gehe, dann merkt sich das Gerät die letzte bekannte Position, ohne dass ich mir dessen Bewusst werde und einen Knopf drücken muss. Wenn ich den Freeze vergesse und im Museum bin, dann muss ich ja wieder raus. Tststs! :dizzy: Aber immerhin besser als beim GP-1, Geometr oder Phottix. Da heist es nur: Kein Empfang? Keine Koordinaten!

Die Auto-Indoor-Funktion verlangt übrigens, dass das GPS aktiv bleiben muss (flüchtiger Speicher). Da hat der Dawntech Pro Logger die Direkt-Start-Funktion voraus. Da wird einfach aus dem Tracklogg die letzte Koordinate geholt, bis ich neuen Empfang habe. Wenn ich also morgens aufwache, weil der Löwe vor der Hütte brüllt, dann muss ich nicht zum Löwen hinaus, um GPS neuen Empfang zu bekommen. Sondern ich lege sofort los. Mit der Logging-Koordinate vom letzten Abend. Natürlich sollte ich am Tag davor auch bis zu Hütte geloggt haben ...;)

4. Der Low-Power-Modus ist ein Relikt aus der Zeit als es die Menü-Funktion "GPS-Ruhezustand" noch nicht gab. Da war es wichtig kein GPS-Signal an die Kamera zu senden, um den Belichtungsmesser nicht aktiv zu halten. Das Betrifft heute genau noch die D200 und ihren Abkömmling Fuji 5sPro. Für die D2x gab es ein Firmwareupdate und ab D300, D3, D90 und D5000 ist der konfigurierbare "GPS-Ruhezustand" Standard. Somit ist die Funktion hinfällig.
 
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