? Endoskopanschluß Nikon D200 ?

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HJN-1

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:frown1: HILFE !

Hat jemand schon einmal ein Endoskop oder Boreoskop an einer NIKON D200 genutzt?

Wenn Ja, wie und womit erfolgte der Anschluss an die Kamera? Wurde das Endoskop (Boreoskop) dirket mit einem Adapterring an as Kameragehäuse angesetzt oder erfolgte der Anschkuß direkt an das Objektiv (Welches?) ???

Von NIKON konnte ich auf Nachfrage diesbezüglichl leider keine Auskunft erhalten: Lediglich wurde mir mitgeteilt, dass man keine Endoskope (Boreoskope) im Angebot habe.

Vielleicht hat jemand Erfahrungen mit der Endoskopiefotografie.

Freue mich auf jede Antwort.

hjn-1
 
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Martin F.

NF Team
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Moin!

Kann an dem Gerät das Okular entfernt werden?
Dann sollte es wohl auch Adapter für SLR-Kameras geben, u.a. Nikon F-Bajonett. Möglicherweise auch via "T2"-Adapter, an diesen wiederum lassen sich alle gängigen SLR-Bajonette anschliessen.

Ist das Okular fix, käme die Okularprojektion in Frage, idealerweise aber mit einer Kompaktkamera, die dann über Adapter angeschl. wird. Möglichkeiten gibts da sehr viele... einfach mal unter dem Stichwort "Digiscoping" im Netz suchen. Da sind zwar meist Teleskope/Spektive beschreiben, aber es ist das gleiche Prinzip.
 
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tengris

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Ich habe mal mit einigen Geräten von Olympus und irgend einem deutschen Anbieter, dessen Namen ich vergessen habe, herum gespielt. Die hatten alle den gleichen Flansch, für welchen es einen Adapter gab, der ins Filtergewinde des Objektives eingeschraubt wurde. Zweckmäßigerweise ein fixbrennweitiges Normalobjektiv. Ich habe meines Wissens das Micro Nikkor 55mm f/2.8 verwendet (Kamera für Film). Zoom bringt nicht viel, da der Bildwinkel durch das Objektiv des Boreskops vorgegeben ist. Eventuell zur brennweitigen Feinjustierung, um den Bildwinkel optimal zu nutzen. Ich hatte die starren Versionen mit Stablinsen, nicht mit Lichtleitern, die wirken etwa wie ein Objektivvorsatz. Wobei die Auflösung eine enden wollende ist. Die Effekte sind spektakulär, wenn man z. B. an eine Biene auf der Blüte ran geht und im Weitwinkelformat im Hinergrund das ganze Haus drauf hat, aber die Qualität kann sich etwa mit einer Handschuhfachknipse messen. Auf Grund des großen zeitlichen Abstandes konnte ich den sicher nicht uninteressanten Vergleich mit einer hochwertigen Handykamera nicht durchführen.
 
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Ove72

NF Mitglied
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Moin,

im medizinischen Bereich gab es früher für die fiberoptischen Geräte Adapter für SLR Kameras. Heute sind die alle digital und schreiben direkt auf eine xd-Karte (bezieht sich alles auf Olympus).

Gruß, Ove
 
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tengris

Sehr aktives Mitglied
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Noch ein Nachtrag zu dem oben geschriebenen, falls du noch mit liest:

Jene Boreskope, mit denen ich ein wenig Erfahrung gesammelt habe waren die starren Versionen mit Stablinsen. Die gab es gerade oder abgewinkelt, mit verschiedenen Druchmessern - die auf die Lichtstärke Einfluss hatten - und verschiedenen Bildwinkeln, mit und ohne Beleuchtung. Die Versionen mit Beleuchtung hatten seitlich am hinteren Ende einen Anschluss, an dem eine Lichtquelle angeschlossen wurde. Durch eine zweite Optik im Rohr wurde das Licht ans Ende geleitet und neben dem Objektiv war ein Lichtaustritt für die Beleuchtung. Die übliche Anwendung dieser Geräte war die Hohlrauminspektion im technischen Bereich und - etwas kurios - Simulationen von Architekturprojekten. Bei letzterem kam ein rechtwinkeliges Boreskop zur Anwendung, an welches ein als Zubehör erhältliches Rädchen montiert wurde. Dann ist man mit der Videokamera das Modell abgefahren und hatte einen Film für die Präsentation beim Geldgeber, wie der Marsch durch die fertige Prachtstraße aussehen würde.

Das Gesamtsystem war bei allen Varianten so lichtschwach, dass die Arbeit mit Tageslicht schon sehr hohe Empfindlichkeiten gebraucht hat, die damals - anno 1985 - nicht so einfach durch Drehen an der ISO Schraube zu realisieren waren. Außerdem waren diese Geräte meiner Meinung nach schon wenige Jahre später für viele Anwendungen obsolet, als Panasonic die ersten Industriekameras auf den Markt brachte, die einen winzigen Kamerakopf mit fixbrennweitigen Objektiv und Chip über ein langes Kabel mit einer Elektronikbox verbanden und ein fertiges Videosignal lieferten.

Heute gibt es ähnliches beim Conrad für einige Euro und für ein paar Euro mehr wird man vermutlich auch vernünftige Qualität erhalten. Deshalb wundert es mich, nach langer Zeit wieder einmal von einer potentiellen Anwendung eines Boreskops zu lesen.
 
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