Eizo 2450 wie kalibrieren?


Sans Ear

Nikon-Clubmitglied
Moin, ich habe einen neuen Bildschirm. Links seht ihr meinen alten Samsung, rechts den "neuen" Eizo am selben Computer – und damit das Problem: die unterschiedliche Helligkeit. Die Farben sind dann der nächste Schritt, so eine Art Referenzwert für die Helligkeit würde mir zunächst genügen.

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Wie kalibriere ich den Bildschirm (ohne dass ich dabei arm werde)?
 

Emc2

Aktives NF Mitglied
Moin Ohrloser,
ich nehme an, Dein Monitor hat keine integrierte Hardwarekalibrierung.
Geht es Dir nur um die Helligkeit grundsätzlich, lässt sich diese vielleicht am Monitor einstellen. Oder über die Grafikkarte des PCs.
Ansonsten: Armut ist relativ. Eine gute Softwarekalibrierung gelingt Dir mit Datacolor Spyder. Andere Programme kenne ich nicht. Zur Qualität der Software kann ich auch nichts sagen, da mein Monitor hardwarekalibriert ist. Aber das vorletzte Modell wurde per Datacolor softwarekalibriert, und es war wesentlich besser als gar keine Kalibrierung.
Gruß Emc2
 
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Sans Ear

Nikon-Clubmitglied
Ja, klar, die Helligkeit lässt sich am Monitor einstellen. Meine Frage lautet: Was ist der Referenzwert, woher weiß ich, wie hell er sein soll/muss?

Ich kann jetzt auf irgendwelche Seiten gehen und das ungefähr abgleichen, aber das dürfte ja auch genauer gehen, nehme ich an.

Zusätzlich: Der Bildschirm hat einen Sensor, der die Umgebungshelligkeit misst und die Bildschirmhelligkeit entsprechend anpasst, was ja eigentlich gut ist (man ermüdet nicht so schnell und so weiter), aber ob das jetzt die Bildbearbeitung immer so stimmt, ist ja eine andere Frage.
 
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Emc2

Aktives NF Mitglied
Ja, klar, die Helligkeit lässt sich am Monitor einstellen. Meine Frage lautet: Was ist der Referenzwert, woher weiß ich, wie hell er sein soll/muss?

Ich kann jetzt auf irgendwelche Seiten gehen und das ungefähr abgleichen, aber das dürfte ja auch genauer gehen, nehme ich an.

Zusätzlich: Der Bildschirm hat einen Sensor, der die Umgebungshelligkeit misst und die Bildschirmhelligkeit entsprechend anpasst, was ja eigentlich gut ist (man ermüdet nicht so schnell und so weiter), aber ob das jetzt die Bildbearbeitung immer so stimmt, ist ja eine andere Frage.
Letztlich wirst Du immer unglücklich bleiben, wenn Du den Monitor über dein Gefühl "aufhellst". Die Anpassung der Helligkeit des Monitors an das Umgebungslicht bringt Dich auch nicht weiter - die Helligkeit ändert sich über den Tagesverlauf und dann erscheinen Dir die Farben und Helligkeiten mal so und mal so. Stellst Du die Helligkeit über die Grafikkarte an Hand eines Beispielbildes ein, ist das nur für einen neuen Monitor eine relativ praktikable Lösung. Willst Du immer Freude an Deinen Bildern haben und am TV das sehen, was Du Dir am Monitor mühsam erarbeitet hast, kommst Du um eine Kalibrierung des Monitors nach ca. 200 Betriebsstunden nicht drum herum. Und auch bei einem kalibrierten Monitor solltest Du erst dann mit der Bildbearbeitung beginnen, wenn er auf Betriebstemperatur ist - also ca. 30' nach dem Einschalten. Ist so.
Gruß Emc2
 
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mhensche

Nikon-Clubmitglied
Moin,

hier wird von 250 - 300 cd/mm2 gesprochen:


Nur... wie messen ohne Messgerät? Das will mir bei deiner Frage nicht einleuchten...
 
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Sans Ear

Nikon-Clubmitglied
Letztlich wirst Du immer unglücklich bleiben, wenn Du den Monitor über dein Gefühl "aufhellst". Die Anpassung der Helligkeit des Monitors an das Umgebungslicht bringt Dich auch nicht weiter - die Helligkeit ändert sich über den Tagesverlauf und dann erscheinen Dir die Farben und Helligkeiten mal so und mal so. Stellst Du die Helligkeit über die Grafikkarte an Hand eines Beispielbildes ein, ist das nur für einen neuen Monitor eine relativ praktikable Lösung. Willst Du immer Freude an Deinen Bildern haben und am TV das sehen, was Du Dir am Monitor mühsam erarbeitet hast, kommst Du um eine Kalibrierung des Monitors nach ca. 200 Betriebsstunden nicht drum herum. Und auch bei einem kalibrierten Monitor solltest Du erst dann mit der Bildbearbeitung beginnen, wenn er auf Betriebstemperatur ist - also ca. 30' nach dem Einschalten. Ist so.
Gruß Emc2
Interessant, das sind neue Erkenntnisse für mich. Aber nach 200 Betriebsstunden... muss der erstmal eingefahren werden?

Moin,

hier wird von 250 - 300 cd/mm2 gesprochen:


Nur... wie messen ohne Messgerät? Das will mir bei deiner Frage nicht einleuchten...
Ach, ich denke ja nur laut.

Also muss ein Messgerät her? Welches?
 
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Emc2

Aktives NF Mitglied
Interessant, das sind neue Erkenntnisse für mich. Aber nach 200 Betriebsstunden... muss der erstmal eingefahren werden?



Ach, ich denke ja nur laut.

Also muss ein Messgerät her? Welches?
Wenn der Monitor kalt ist, muss er sich erst mal aufwärmen, bis die Dioden die volle und konstante Leuchtdichte haben. Pech ist, dass dieses Material ebenso altert wie wir. Bei den Dioden lassen Leuchtdichte und Farbdarstellung nach - und da muss man halt nachbessern.
Wenn Du die Software von Datacolor kaufst, bekommst Du auch das Messinstrument mitgeliefert. Meine Hardwarekalibrierung mache ich auch mit dem Messinstrument von Datacolor.
 
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Sans Ear

Nikon-Clubmitglied
Wenn der Monitor kalt ist, muss er sich erst mal aufwärmen, bis die Dioden die volle und konstante Leuchtdichte haben. Pech ist, dass dieses Material ebenso altert wie wir. Bei den Dioden lassen Leuchtdichte und Farbdarstellung nach - und da muss man halt nachbessern.
Wenn Du die Software von Datacolor kaufst, bekommst Du auch das Messinstrument mitgeliefert. Meine Hardwarekalibrierung mache ich auch mit dem Messinstrument von Datacolor.
Zum Beispiel den Datacolor SpyderX Pro?

 
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mhensche

Nikon-Clubmitglied
Also muss ein Messgerät her? Welches?
Na, so viele gibt es ja gar nicht. Ich komme mit dem Spyder klar, der ist immer mal im Angebot und meines Wissens einer der günstigeren. Aber auch damit gelingt es kaum, zwei ungleiche Monitore wirklich gleich zu kriegen, sie werden aufgrund der unterschiedlichen Technologie bestenfalls ähnlich.
 
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Sans Ear

Nikon-Clubmitglied
Genau. Ältere Modelle bekommst Du ggf. nur über den Gebrauchtwarenhandel.
Danke!

Na, so viele gibt es ja gar nicht. Ich komme mit dem Spyder klar, der ist immer mal im Angebot und meines Wissens einer der günstigeren. Aber auch damit gelingt es kaum, zwei ungleiche Monitore wirklich gleich zu kriegen, sie werden aufgrund der unterschiedlichen Technologie bestenfalls ähnlich.
Es geht mir auch eher um den neuen Monitor - und die Helligkeitsdarstellung bei den beiden. Im Augenblick sind die beiden Monitore locker ne halbe Blende auseinander.
 
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Early Bird

Nikon-Clubmitglied
Danke!



Es geht mir auch eher um den neuen Monitor - und die Helligkeitsdarstellung bei den beiden. Im Augenblick sind die beiden Monitore locker ne halbe Blende auseinander.
Die Helligkeit des Bildschirms ist auch Geschmacks und Gewohnheitssache. Vielen ist eine Helligkeit zwischen 100 und 130 Candela angenehm, aber nur mit einem Messgerät genau festzulegen. Die colour Navigator Software von Eizo ist ja dafür da, fehlt nur das Messgerät von I1 oder Spyder. Software und Messgerät kannst du für beide Monitore nehmen.
 
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Sans Ear

Nikon-Clubmitglied
Die Helligkeit des Bildschirms ist auch Geschmacks und Gewohnheitssache. Vielen ist eine Helligkeit zwischen 100 und 130 Candela angenehm, aber nur mit einem Messgerät genau festzulegen. Die colour Navigator Software von Eizo ist ja dafür da, fehlt nur das Messgerät von I1 oder Spyder. Software und Messgerät kannst du für beide Monitore nehmen.
Das versteh ich. Aber die Helligkeit hat doch einen großen Einfluss auf das Ergebnis der Bildbearbeitung. Wenn ich das bereits eingangs gezeigte Bild betrachte, sind das völlig verschiedene Bilder. Wie gesagt, ich denke ja nur laut... es gibt ja für alles einen Standard, also könnte es ihn ja auch für die Helligkeit geben.

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Bremenfrosch

NF-F Premium Mitglied
Die FlexScan-Serie ist bei Eizo eine preisgünstige Linie. Auf der Homepage wird die Serie eher für Büroanwendungen beworben. Daher bietet er wohl auch keine Hardwarekalibrierung. Mein erster Eizo hatte dies auch nicht, habe mir mit zunehmender Fotografiererei einen Spyder 5 Pro gekauft und den Schirm damit softwarekalibriert - die Grafikkarte sendet dann durch die Software veränderte Signale an den Monitor. Dies verlangsamte m.E. meinen alten Rechner noch mehr. Aber die Farben passten.

Als Nachfolger-Monitor habe ich mir, weil insbesondere Fotos bei mir angezeigt werden, einen CS2420 aus der ColorEdge-Serie gekauft. Dieser Monitor ist hardwarekalibrierbar, die mit dem Spyder gewonnenen Daten sind im Monitor hinterlegt. Gefühlt hat das bei dem alten Rechner den Turbo gezündet.

Als ich den CS2420 erstmals kalibrieren musste, hatte ich große Probleme mit den einzustellenden Werten. Als Laie habe ich mich an die Hotline gewandt, die ich hier ganz besonders loben möchte! Sie haben mir die einzustellenden (Normal-)Werte für Fotografen gesagt, ich habe die Kalibrierung durchgeführt und alles war toll. Irgendwann ist mir dann der Rechner "explodiert" und der ColorNavigator musste auf dem neuen Rechner neu installiert werden. Die alten Werten hatte ich nicht notiert ... Nochmal die Hotline angerufen, nochmal sehr freundlich die nötigen Auskünfte bekommen. Alles läuft prächtig!

So weit meine Erfahrung mit Eizo. M.E. könnte ein Anruf bei der Eizo-Hotline eventuell auch weiterhelfen.

VG Holger
 
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Sans Ear

Nikon-Clubmitglied
Wollte mal nachfragen: hat das mit der Helligkeit geklappt?
Nee, es gibt zu viele Faktoren, die die Helligkeit beeinflussen, vor allem das Umgebungslicht, tagsüber heller, abends dunkler... da komme ich mit dem Spyder nicht weiter.

Ich habe mich damit einen Abend lang beschäftigt, aber die Software durchdringe ich nicht so richtig, muss ich gestehen. Als ich dann noch meinen Laptop kalibrieren wollte, ergab das ein seltsames (rotstichiges) Ergebnis.

Insofern ist der Vorschlag von @Bremenfrosch vielleicht nicht schlecht.
 
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Emc2

Aktives NF Mitglied
Nee, es gibt zu viele Faktoren, die die Helligkeit beeinflussen, vor allem das Umgebungslicht, tagsüber heller, abends dunkler... da komme ich mit dem Spyder nicht weiter.

Ich habe mich damit einen Abend lang beschäftigt, aber die Software durchdringe ich nicht so richtig, muss ich gestehen. Als ich dann noch meinen Laptop kalibrieren wollte, ergab das ein seltsames (rotstichiges) Ergebnis.

Insofern ist der Vorschlag von @Bremenfrosch vielleicht nicht schlecht.
Zum Einen: Es geht nichts über einen hardwarecalibrierten Monitor.
Zum Zweiten: Bei der Hardware-Calibrierung mit dem Spyder-Sensor spielt das Umgebungslicht keine wesentliche Rolle, das Messgerät plan auf der Bildschirmoberfläche aufliegt und das Umgebungslicht die Messung nicht beeinträchtigen kann.
Zum Dritten: Meine erste Monitorcalibrierung war (auch) softwarbasiert - und mit diesen Ergebnissen war ich nicht einverstanden.
Gruß Emc2
 
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4peterse

Sehr aktives Mitglied
Nee, es gibt zu viele Faktoren, die die Helligkeit beeinflussen, vor allem das Umgebungslicht, tagsüber heller, abends dunkler... da komme ich mit dem Spyder nicht weiter.

Ich habe mich damit einen Abend lang beschäftigt, aber die Software durchdringe ich nicht so richtig, muss ich gestehen. Als ich dann noch meinen Laptop kalibrieren wollte, ergab das ein seltsames (rotstichiges) Ergebnis.

Insofern ist der Vorschlag von @Bremenfrosch vielleicht nicht schlecht.
Das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Ich habe auch so einen Monitor (EV2455), und mir ist auch klar, dass der nicht die "besten" Farben hat und nicht hardwarekalibrierbar ist. Allerdings hat die Software Kalibrierung bei mir immer gute Ergebnisse gebracht, zumindest was die Farben angeht. Dabei muss allerdings das Kalibrierungsgerät wirklich plan auf dem Bildschirm aufliegen, und das Umgebungslicht nach Möglichkeit nicht zu hell sein.

Die Helligkeit konnte ich aber nie vernünftig automatisiert kalibrieren. Das kann man aber manuell auch ganz gut, z.B. mit Testbildern wie auf dieser Seite:

Die FlexScan-Serie ist bei Eizo eine preisgünstige Linie. Auf der Homepage wird die Serie eher für Büroanwendungen beworben. Daher bietet er wohl auch keine Hardwarekalibrierung. Mein erster Eizo hatte dies auch nicht, habe mir mit zunehmender Fotografiererei einen Spyder 5 Pro gekauft und den Schirm damit softwarekalibriert - die Grafikkarte sendet dann durch die Software veränderte Signale an den Monitor. Dies verlangsamte m.E. meinen alten Rechner noch mehr. Aber die Farben passten.
Das finde ich interessant. Was für ein Rechner war das? So etwas habe ich noch nie erlebt. Alle meine Rechner (Macs), und zwar schon seit sehr, sehr vielen Jahren, haben immer ein Monitor Farbprofil, mit dem sie arbeiten, egal ob kalibriert oder nicht. Wenn man eine Softwarekalibrierung durchführt, dann ersetzt das dabei entstandene Farbprofil einfach das Standard Farbprofil. Dadurch ergeben sich natürlich keine Auswirkungen auf die Performance des Geräts.
 
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