Einstieg in die Spiegelreflexfotografie

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Liane S.

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Hallo, ich bin neu hier. Leider habe ich von der Fotografie wenig Ahnung, möchte aber stärker einsteigen und habe hier schon ein wenig mitgelesen.

Aufgrund einer hartnäckigen Sportverletzung konnte ich dieses Jahr keinen Sport mehr ausüben und mußte mir daher ein neues Hobby suchen. Deshalb habe ich angefangen, ein wenig zu fotografieren, eben mit einer schon etwas in die Jahre gekommenen Kamera, einer Canon Powershot A80.
Mein Freund macht Triathlon und da wollte ich ihn natürlich auch fotografieren, leider sind die Bilder absolut nix geworden und auch sonst bin ich mit meinen Ergebnissen nicht sehr zufrieden. Ich möchte bessere Bilder machen, aber auch Einfluß nehmen können und nicht immer nur auf die Kameraautomatik angewiesen sein.
Ich will mir deshalb eine Spiegelreflexkamera und entsprechende Objektive zulegen, möchte Landschaften, Blumen und auch Sport fotografieren.

Was könnt ihr mir empfehlen? Nachdem wir hier im Nikon Forum sind, nehme ich mal an, daß es keine Canon-Kamera sein wird :hehe:
 
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Coco2

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Hallo Liane,

Als erstes kommt es drauf an, wieviel Du für Dein Hobby ausgeben willst.
Und dann kommt es darauf an, wieviel Du gewillt bist, herumzuschleppen.
Und dann kommt es auf Deine Qualitätsansprüche an.
Wenn Du einen Hinweis zu diesen Punkten gibst, will ich Dir gerne einen Vorschlag machen (Nikon, natürlich ....).

Viele Grüsse aus der Schweiz,
Felix
 
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Rolo1234

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Hallo Liane,

willkommen hier im Forum.
Wie wäre es mit einer EOS 600 D? :hehe::hehe::p

Nein, im Ernst. Bevor man Dir hier vernünftige Antworten geben kann, solltest Du mal noch etwas zu Deinem Budget sagen. Es macht wenig Sinn, Dir eine D7000 mit einem 24 - 70 mm 1/2,8 und einem 70 - 200 mm 1/2,8 zu empfehlen, wenn Du nur 700 Euro ausgeben kannst/willst. ;)
 
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Rolo1234

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Mist, Felix war schneller.
 
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Hanner B.

Administrator
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da im prinzip alle nikon-kameras dafür geeignet sind, wäre es nötig, einen finanziellen rahmen abzustecken. grundsätzlich sind bereits die beiden kleinsten d3100 und d5100 mit ein bis zwei preiswerten objektiven geeignet. wenn du bevorzugt sportaufnahmen (insb. triathlon) machen willst, wäre neben einen standardobjektiv (beliebt und oft im bundle zu haben: das 18-105vr) auch ein telezoom wie das 55-300vr sinnvoll. später können dann je nach vorlieben makro- porträt- oder andere spezialobjektive dazu kommen. ebenfalls empfehlenswertes zubehör ist neben einer fototasche vor allem ein blitzgerät und ein stativ. wichtig ist auch, dass du die gehäuse der engeren wahl mal persönlich beim händler oder bei freunden in die hand nimmst, ergonomische und haptische aspekte sind bei der auswahl nicht zu vernachlässigen.

als einführende lektüre empfielt sich dieser onlinekurs: http://www.fotolehrgang.de/ (auch als buch zu haben).
 
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Liane S.

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Also nachdem dieses Jahr der Urlaub ausgefallen ist, konnte ich mir die Reisekosten sparen und ein wenig Geld zurücklegen. Ich wäre bereit, ca. 2.500 - 3.000 € zu investieren. Ich möchte eben nicht am Anfang nur ultrabillig kaufen und dann merken, daß ich nach einem Jahr doch was besseres möchte.

Was das Gewicht betrifft, bin ich ein wenig ratlos. :nixweiss: Bei den Triathlons, an denen mein Freund teilnimmt, kommt man als Zuschauer oft nur mit dem Fahrrad an die Strecke, das heißt ich nehme einen Rucksack mit in dem die Kamera und die Objektive drin sind. Mehr als 5 kg sollte das Zeug dann nicht wiegen.
 
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Rolo1234

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Ach ja, in Dein Budget solltest Du noch solche Dinge wie 2-3 Speicherkarten, Ersatzakku, und die von Hanner genannten Sachen einplanen. Auch da kann man je nach Anspruch und finanziellen Möglichkeiten ein kleines Vermögen ausgeben. Allerdings solltest Du für das Nötigste - also Fototasche und Speicherkarten mal so ca. 150 Euro extra zur Kamera dazu rechnen. Man muss sich ja nicht alles auf einmal besorgen.
 
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Rolo1234

Sehr aktives Mitglied
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Ich wäre bereit, ca. 2.500 - 3.000 € zu investieren. Ich möchte eben nicht am Anfang nur ultrabillig kaufen und dann merken, daß ich nach einem Jahr doch was besseres möchte.

...das heißt ich nehme einen Rucksack mit in dem die Kamera und die Objektive drin sind. Mehr als 5 kg sollte das Zeug dann nicht wiegen.

In dem Fall empfehle ich Dir, doch die D7000 mal im Laden anzusehen und in die Hand zu nehmen. Dazu das von Hanner empfohlene 18-105 mm Kitobjektiv. Das was dann noch an Geld da ist, solltest Du für weiteres Zubehör erst ausgeben, wenn Du ein bisschen mit diesem Equipment Erfahrung gesammelt hast. Dann kannst Du besser beurteilen, was Du wirklich noch brauchst oder haben möchtest.
 
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Hanner B.

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bei diesen vorgaben solltest du vor allem zwei gehäuse in die engere wahl (und vor allem in die hand) nehmen:

- die d5100: klein (einigen zu klein!), schwenk-display (beim filmen und bei nah/makro-aufnahmen von vorteil), gleicher sehr guter sensor wie d7000

- die d7000: etwas größer, besseres teilmetall-gehäuse, besseres autofokus-modul (könnte bei sport interessant sein), kann mit hochformat-/batteriegriff ergänzt werden (was in verbindung mit größeren objektiven die handhabung verbessert).

als objektivausstattung würde ich mich ruhig bei fremdherstellern wie sigma umsehen, gerade das 17-70/2.8-4os ist in verbindung mit der d7000 (aber auch mit der d5100) ein knaller. als ergänzung wäre beim telezoom zu überlegen, ob nicht ein lichtstarkes sigma 70-200/2.8 (mit oder ohne os) in frage kommt, das wiegt zwar doch ein wenig, erlaubt aber auch unter etwas schlechteren lichtbedingungen und wenn kurze zeiten beim sport gefragt sind, noch gute aufnahmen. außerdem ist es auch ein gutes porträtobjektiv. ein vergleichbares nikkor 70-200/2.8 kostet dann schon 2000 € und liegt damit außerhalb des budgets.

mein tipp wäre dann z.b. d7000 (ab 850 €) mit sigma 17-70/2.8-4os (ab 380 €) und sigma 70-200/2.8os (ab 1250 €), zusammen etwa 2500 €, dazu zwei speicherkarten sandisk 16 gb (ultra oder extreme, zusammen ca. 50 €), eine tasche (ca. 40 - 100 €, je nach schick), bleiben noch gut 300 für ein stativ mit gutem kugelkopf, aber damit würde ich noch warten, bis sich tatsächlich der bedarf dafür einstellt), eventuell ist für sportaufnahmen auch ein einbein interessant. einsparpotential ergibt sich vor allem beim telezoom, das ohne bildstabilisierung (os) auch für etwa die hälfte zu haben ist.

ps. vergessen: blitzgerät bei bedarf zu weihnachten wünschen (130 - 350 €) ;)
 
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Rolo1234

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ps. vergessen:... ;)[/QUOT.E]
Unbedingt noch Zweitakku dazu besorgen (oder Batteriegriff mit genügend Eneloops. Die Kamera wird aber dann natürlich noch etwas größer und schwerer). Bei Triathlon ist man doch ein paar Stündchen während eines Wettkampfs unterwegs. Wäre doch wirklich schade, wenn nach 70 Km Radfahren die Kamera mangels Strom aufgibt. ;)
 
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Hanner B.

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wobei man sagen muss, dass der akku locker 1000 aufnahmen und mehr aushält. aber reserve schadet natürlich nicht.
 
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Rolo1234

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wobei man sagen muss, dass der akku locker 1000 aufnahmen und mehr aushält. aber reserve schadet natürlich nicht.
Stimmt schon. Aber man muss nicht immer darauf achten, ob der Akku in der Cam auch vollständig geladen ist, bevor man zum Wettkampf fährt. :)
 
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Liane S.

Aktives NF Mitglied
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ps. vergessen: blitzgerät bei bedarf zu weihnachten wünschen (130 - 350 €) ;)

Ist bei den Kameras kein Blitz mit drin?


Ansonsten danke schön für die ersten Empfehlungen.:) Den Gang zum Fotohändler werde ich vielleicht schon am Wochenende mal machen und die Kameras in die Hand nehmen.
 
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Hanner B.

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ja, allerdings ist das eher ein notbehelf. immerhin kann die d7000 mit dem internen blitz andere "entfesselte" fernsteuern.
 
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Carbonteufel

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ein lichtstarkes sigma 70-200/2.8

Zustimmung.

Neben der prima Abbildungsleistung ist der reaktionsschnelle Autofokus dieses Glases wichtig für Sport- und Tieraufnahmen. Das Objektiv ist hübsch schwer, doch für die genannten Einsatzzwecke lohnend (in der Variante ohne "Verwackelschutz" sogar mit leichtem Makrofeeling). Ein Stativ dazu muß nach meiner Erfahrung aber sein.

LG

Stefan
 
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