Ein paar erste Eindrücke von der D50


Jo_Wal

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Gestern konnte ich den kleinen, goldenen Karton in Ddorf abholen und nach Hause tragen. Da hieß es dann als erstes den Inhalt zu inspizieren.
Die D50 ist sehr kompakt, recht leicht und etwas kleiner, als die D70. Trotz Kompaktheit macht sie einen sehr „erwachsenen“ Eindruck. Der Body wirkt grifffest, knarrt natürlich nicht und hat eine nette Gummierung.
Was sofort ins Auge fällt, ist das neue Gummi um das Okular. Es hat einen inneren Halterahmen aus Hartplastik, wird von Oben sehr fest aufgeschoben und sieht fast aus, wie die Teile bei Canon. Von dem alten Typ der D100/S2 haben wir ja nun wirklich genug in der Botanik verstreut und das neue passt auch auf die Vorgängermodelle. Kauf ich bestimmt, wenn verfügbar!
Das Bedienkonzept der D50 ist super klar und einfach. Die wenigen Tasten sind auch schön groß. Es gibt nur ein Handrad an der Rückseite mit dem ISO, WB und Qualität mittels Schnelltasten eingestellt werden. Der Monitor ist schön groß, hell und recht scharf. Auch dafür ein Lob. Und das Menü macht guten Gebrauch vom Platzangebot des Monitor. Es bietet keine Individualeinstellungen, aber sonst ist alles da.
Die Abblendtaste und die Verstellung für die Belichtungsmessung sind dem Sparkommissar zum Opfer gefallen.
Aber ein Blick durch den Sucher lässt aber die Lobeshymnen erst einmal verstummen. Das ist dasselbe „Madenloch“, wie bei der D70. OK, OK, ich bin von D1 und D2 verwöhnt, doch selbst im direkten Vergleich mit der D100 fällt er etwas enger und dunkler aus, aber das kennen wir ja schon.

Runter mit dem Deckel und einen Blick in den Spiegelschacht geworfen. Das kommt einem alles bekannt vor, denn hier ist dieselbe Technik wie bei D70 und D100 zu finden, was ja nichts schlechtes ist.
In der Packung sollte sich ein neuer Akku mit einem Häppchen mehr Kapazität finden, doch heraus kam nur ein EN-EL3. Dafür hat es den MH-18 Lader etwas geschrumpft und er heißt jetzt MH-18a. Ich habe dann schnell ein kleines Rennen mit einem leeren D100 Akku gleichen Typs gestartet hat. Der neue Lader ist wohl innerlich gleich geblieben, denn das Rennen ging unentschieden aus.

Nun aber schnell mal Bilder gemacht. Der kleine Kartenschacht an der Seite nahm eine SD-Karte aus meinem PDA auf. Leider sind die Schnelltasten für die Formatierung weg gefallen und man muss sich über das Menü bemühen.
Das neue Kit-Objektiv 18-55 ist noch nicht verfügbar und so musste erst einmal das bekannte 18-70 herhalten.
Der AF ist absolut OK und etwas treffsicherer, als der meiner D100. Auch nichts neues.
Zuerst einmal ein paar Bilder im RAW-Modus und Serienschuss aufgenommen. Der Buffer beträgt 4 Bilder und nach gefühlten 2 FPS schnell muss die Kamera zwischenspeichern. Das macht sie auch nicht gerade behäbig und kommt so auf ca. 0,5 FPS. Im JPEG sind es immerhin 9 Bilder.
Der Monitor zeigt scharfe und klare Bilder und eine erste Inspektion auf dem PC bestätigt das Urteil. Die Bildqualität entspricht, jedenfalls bei den ersten Testbildern, der D70. Ab in den Flur, wo eine Glühbirne die WB-Automatik zu narren sucht. Das gelingt ihr erwartungsgemäß auch. Gut, hier hatte ich auch keine Wunder erwartet.
Morgen geht es raus ins Gelände und ihr erfahrt auch mehr.

Jo
 
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