Testbericht ein Nachruf

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kenzaburo

Unterstützendes Mitglied
Und heute freue ich mich über die alten D200 Fotos aus den Jahren 2005 und 2006, die mit Lightroom 4 und der Prozessversion 2012 hin und wieder nochmal ein neues Leben eingehaucht bekommen, mit erfreulichen Ergebnissen.

Ciao
HaPe
so sieht es aus. damals habe ich noch kaum bildbearbeitung am rechner gemacht (nur geraderücken, verkleinern, nachschärfen) und hatte meine d200 in den farben ziemlich poppig-bunt eingestellt.

wenn ich heute vor lightroom sitze und die bilder der chinesischen mauer bearbeite (liegen als nefs vor) denke ich WOW! dagegen sind die bilder aus bejing zentrum (gleiche reise, alle nur jpeg) in meinen augen heute furchtbar bunt. :wall:

inzwischen mache ich auch nur noch nef aufnahmen (d4/d200) und habe auch eine ansehnliche sammlung an speicherkarten/netbook/festplatten mit.

ich muß immer noch schmunzeln, wenn ich an den stromverbrauch der d200 denke. war letzte woche 4 tage in berlin und habe in alter paranoia drei akkus für die d4 plus ladegerät dabei gehabt. trotz ganztägigen touri-touren und stromfressendem geotagger bin ich mit einem (!) akku hingekommen :)

grüße,
michael
 

Joerg_O.

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Hallo,
vor etliche Jahren habe ich meiner Frau eine D70s geschenkt. Ich hatte die hin und wieder in der Hand und bin damit nie warm geworden für den DSLR Einstieg. Ich habe weiterhin Dias und SW mit der F4s, FM2n und F801s belichtet.:)
Vor ca. 2 Jahren wollte ich dann auch endlich ins Digitallager wechseln. Wie immer spielte auch das Budget eine wichtige Rolle: ich hatte mich für die D100 entschieden. Für mich hat die zunächst gute Bilder gemacht, der Umgang damit machte mir aber keinen sonderlichen Spaß.
Vor ca. 1 Jahr habe ich mir dann eine neuwertig anmutende D200 zugelegt. Die D70s ging an meine Tochter, meine D100 an meine Frau und ich hatte zum ersten mal eine mechanisch, haptische DSLR in der Hand, die mir das F4s Gefühl gegeben hat (zumal die D200 den Ansmann Batteriehandgriff bekommen hat). Ich kann 2 Akkus umschalten, das reicht allemal je Fototour.
Ich bin immer noch zufrieden mit der D200, auch mit den .jpg "just out of the box". Ich habe einfach keine Lust, zusätzliche Zeit vor dem PC zu verbringen (etwas "Retusche" erfolgt in PSE10).
Die Analogen kann ich dennoch nicht weglegen. Ich bin sogar wieder ins MF eingestiegen (Mamiya RB, M645 1000s, M645 super). SW entsteht analog (MF, KB) und geht über den Scanner oder ins Kellerlabor. MF SW wird z.Z. mit der D200, Makro Nikkor und Reprosäule digitalisiert.
Angeregt duch den Thread werde ich jetzt mal, intressenshalber:D, nach der Fuji und der D300 sehen. Eigentlich könnte mich nur noch eine Vollformat reizen, um die D200 weg zu legen. Das jedenfalls hatte ich mir vor genommen. Und Vollformat ist für mich als Amateur (mit zu vielen weiteren Hobbys) noch nicht bezahlbar.:fahne:

Grüsse Jörg
 

susanne_j

Unterstützendes Mitglied
Liebe Forenmitglieder,

schön zu hören, das doch noch viele von der D200 begeistert sind.

Ich besitze meine aus der Zeit, als sie gerade wieder zu bekommen war und nutze und mag sie immer noch. (Schließlich ist sie ja noch keine 10 Jahre alt...)

Der Autofokus war etwas, was mich zwar schon damals gelegentlich gestört hat und weswegen ich mal einen Umstieg auf eine D2x erwägt hatte, aber für die D200 hatte mir damals der Händler nur noch 200,-- Euro geboten und dafür habe ich sie nicht her gegeben wollen.

So "komisch" ich damals das DX Format fand, so sehr habe ich es inzwischen schätzen gelernt, da ich gerne mit längeren Brennweiten fotografiere. Nur wird die "Luft" im DX Bereich in der Kameraklasse ja anscheinend inzwischen recht dünn. Gerade gestern hatte ich noch bei einem Fotohändler nach einem entsprechenden Nachfolgemodell gefragt, auf das ich vielleicht mal sparen könnte. Aber etwas equivalentes (in aktuell) scheint es ja momentan nicht unbedingt zu geben. Wenn die 300s noch im Programm bleibt, dann vielleicht die irgendwann...

Aber eigentlich macht sie noch genauso gute Fotos wie damals. Wird jetzt aber öfter mal durch eine Nikon 1 ersetzt, wenn ich aus Faulheit nicht die große Tasche mitnehmen möchte.

Viele Grüße,
Susi.
 

ony

Aktives und bekanntes NF-Mitglied
Liebe Forenmitglieder,

schön zu hören, das doch noch viele von der D200 begeistert sind. [...]
Viele Grüße,
Susi.
Hallo Susi,
wieder, ich bin wieder begeistert!
Nach einer D90, einer D300 und einer D300s hab ich mir wieder eine D200 mit nur 3000 Auslösungen zugelegt.
Zunächst war sie nur als Zweitbody gedacht.
Ich stolperte immer wieder mal über meine alten D200-Bilder und hatte mir schon öfter gedacht "...die Farben und der natürliche Farb- und Schärfeeindruck vom CCD-Sensor hat schon etwas. Das kriege ich mit den "Neuen" einfach nicht hin. Auch nicht mittels Capture-Nachbearbeitung."

Mittlerweile macht sie wieder so viel Spaß, dass ich ernsthaft überlege die "neueren" und "besseren Bodys" wieder zu verkaufen.
Gruß, Roland
 

susanne_j

Unterstützendes Mitglied
Hallo Susi,
wieder, ich bin wieder begeistert!
...
Ich stolperte immer wieder mal über meine alten D200-Bilder und hatte mir schon öfter gedacht "...die Farben und der natürliche Farb- und Schärfeeindruck vom CCD-Sensor hat schon etwas. Das kriege ich mit den "Neuen" einfach nicht hin. Auch nicht mittels Capture-Nachbearbeitung."

Mittlerweile macht sie wieder so viel Spaß, dass ich ernsthaft überlege die "neueren" und "besseren Bodys" wieder zu verkaufen.
Gruß, Roland
Hallo Roland,

echt? Mir mangelt es leider an Vergleichsmöglichkeiten zu Fotos einer D300, aber sollten die Fotos der D200 wirklich stimmiger sein?
Finde ich sehr interessant.

Aber wie gesagt, ich bin immer noch sehr zufrieden mit ihr und werde sie wohl so schnell nicht wechseln.

Viele Grüße,
Susi.
 

ony

Aktives und bekanntes NF-Mitglied
Hallo Susi,
ja, "stimmiger" ist eine treffende Bezeichnung. (Ist natürlich nur mein persönlicher Eindruck und/oder Geschmack.)
Ich find sie auch (wieder) prima!
Gruß, Roland
 

mannid200

Unterstützendes Mitglied
Das Gefühl hab ich auch, deshalb benutze ich meine D200 ebenfalls seit 2006 immer noch (Makrofotografie, zur Dokumentation). Die Bilder baue ich immer wieder in Vorträge ein, und bin immer noch restlos zufrieden mit der Bildqualität und den Farben - privat benutze ich seit ein paar Tagen eine D7100...auch eine D90 gehört zum Familienequipment...
Die D200 wird auf jeden Fall erst nach einem Defekt ausgemustert!

lg
manfred
 

Stefan M.

NF Team
Aber: ich kann damit um und habe einfach keine Lust, eine funktionierende Kamera ohne Not zu ersetzen oder gar zu entsorgen. Liegt vielleicht auch am beginnenden Altersstarrsinn... :D
Ich greife das Thema nochmal auf, weil ich durch einen Blick auf mein Profil ein aktuelles "Thx" bemerkte und wissen wollte, was ich denn seinerzeit so von mir gegeben habe...

Inzwischen habe ich trotz anderer Kameras im Hause in 2013 zwei Urlaube bewußt mit der D200 fotografiert. Der Rest der Familien-Bagage agiert derweil mit D7000 und D3100, neuere Sensoren sind also vorhanden. Ich habe unterdessen ein guterhaltenes 18-200VR (das ich wie oft geschrieben für weit unterschätzt bzw. unangemessen niedergemacht halte) gegen Wertausgleich mit einem AF-S 12-24/4 getauscht, ergänzt mit im Sommerurlaub 35/1,8 und 55-300VR, unlängst im Herbst mit 50/1,4 und AF-D 80-200/2,8.

Trotz allergrößter Bemühungen ist es mir nicht gelungen, richtige Mistbilder aufzunehmen (es sei denn, ich mache Unsinn). Gefreut haben mich aber besonders Aufnahmen mit dem "neuen" und besseren Objektiv, das kann man wirklich wahrnehmen, ohne was zu sich genommen zu haben.

Ausgedruckt und unter Bedingungen, in den es Spass macht, überhaupt eine Kamera in die Hand zu nehmen, kommen nach wie so gute oder schlechte Bilder zustande, wie der Fotograf selbst imstande ist sie zu gestalten. Das Gerät limitiert mich dabei eher selten. Selbst mit dem schlechten Akkumanagement der D200 kann man umgehen.

Was ich damit schreiben will: Lieber eine bessere Optik (sic!), als auf Deubel komm' raus eine neue Kamera, solange die "Alte" noch funktioniert. Und überhaupt... ;)
 

dolittle

Unterstützendes Mitglied
Wie bei jeder technologischen Entwicklung gibt es Quantensprünge und Dinge, die irgendwann "auserfunden" sind.

Technikhistoriker betrachten z.B. das Auto spätestens mit dem Frontmotor und -antrieb als "auserfunden". Der Zeitpunkt bewegt sich irgendwo zwischen dem Citroen DS (1955) und dem Golf I (1974). Das Grundgerüst steht, wesentliche Innovationen finden nur noch in am Rande statt. Noch deutlicher ist das beim WC. Da hat sich schon seit 100 Jahren nichts mehr getan… ;-)

Zurück zum Thema: Mit der D200 hat Nikon von der Bildqualität und der Bedienung her die Maßstäbe analoger SLRs digital erreicht bzw. eingeholt (das war m.E. bei der D1/100/70 noch nicht ganz der Fall). Und die analogen SLRs haben über Jahrzehnte unsere Ansprüche an Fotografie und unsere ästhetisches Empfinden geprägt.

Deshalb ist sie in gewisser Weise zeitlos, soweit es nicht um Grenzbereiche (High ISO, extremer Crop usw.) geht. Vielleicht entsprich sie einem Golf IV, Baujahr 2000. Ist der gut in Schuss, komme ich damit genauso schnell und gut von Hamburg nach München, wie mit einem Golf VII, Baujahr 2013. Im Vergleich gibt es Abstriche bei Komfort oder dem einen oder anderen Schnickschnack. Aber grundlegend anders ist Nichts.

Natürlich kann es wieder Sprünge geben. Beim Auto ist das vielleicht erreicht, wenn die digitale Technik so weit ist, dass das Fahrzeug größtenteils von alleine wie auf Schienen fährt. Ist noch hin… Vielleicht ist die D800 so ein Sprung, weil sie erstmals die analoge Auflösung und Empfindlichkeit einer chemischen Emulsion überschritten hat. Zugleich fragt man sich, wohin diese Entwicklung läuft. Ändern sich unsere Sehgewohnheiten? Werden wir irgendwann übersättigt sein, von High-ISO-Pictures?

Der große Teil der Fotos, die ich mir ansehe, hat auf dem Monitor oder auf Papier nach wie vor das Format von 15 x 10 cm. Da kann die D200 noch auf Jahre hinaus locker mithalten… Zumal ich bestätigen kann, dass der CCD-Sensor eine andere Anmutung hat, als der CMOS der D300.

d.
 

andi_n

Unterstützendes Mitglied
Kurzer Nachruf auch auf meine D200, die mich vor einem Monat verlassen hat. Sie hat einen neuen Besitzer gefunden, der viel Spaß mit ihr hat. Bei mir war sie neben D300 und D7000 leider zu viel und ich brauchte ein wenig Geld. Wir hatten viel Spaß zusammen und sie durfte mich auf etlichen Reisen begleiten.
Nach der D100 war sie eine echte Verbesserung, sowohl vom Sensor her als auch vom Gehäuse. Die D300 ist aber nicht nur in Sachen hohe ISO Werte noch eine Spur besser. Mir ist vor allem der AF wichtig für Tierfotos und Sport.
Was hier schon viele für die D200 beschreiben, wie deutlich sich die Qualität des Objektivs bemerkbar macht, das wurde bei der D300 dann noch mal deutlicher. Die D200 war mit dem Nikon 3,5-5,6/24-120 VR noch zufrieden, die D300 verlangte nach dem Nachfolger. 4/24-120 VR. Den hat sie kürzlich bekommen. Wahrscheinlich hätte ich damit auch aus der D200 noch mehr rausholen können.
Also D200, die Zeit mit dir von 2009 bis jetzt war fein. Leb wohl, du hattest nur etwa 50.000 Auslösungen runter. Da geht noch was. Ich hoffe, du wirst auch in Zukunft gut behandelt.
 

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