Eh, ihr alten Filmhasen, wo seid ihr?!


Ando

Sehr aktives Mitglied
Ando diese hier stehen auch bei mir im Regal und noch viele mehr: "Adams, Feininger und Fischer-Piel"
Barnbaum, ist bei den jüngeren dazu gekommen und sehr viele alte aus den 30er bis zu den 80er Jahren!
Also Fotobücher und Kameras habe ich genug, daran scheitert es nicht, aber die Freizeit daran mangelt es!:fahne::fahne:

Ja, bei mir ist es auch so. Ich bin froh, dass ich in Studententagen zum Lesen kam ... :frown1:
 
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Ando

Sehr aktives Mitglied
Was bleibt, ist die Freude an der Arbeit mit dem alten, schönen Gerät und an der handwerklichen Erstellung eines Bildes. Die Befriedigung die ich empfinde, wenn ich den fertig entwickelten Film eintaschen und auf dem Leuchttisch mit der Lupe betrachten kann. Vielleicht hat das ein wenig Verwandtschaft mit der Malerei? Die übt man ja auch nicht wegen ihrer technischen Abbildungsleistung aus.
Bei mir ist es so, dass ich die Qualtität der Files meiner DSLR nicht mehr ertrage. Mit TrueGrain oder den schönen Vorgaben von VSCO für Adobe Camera Raw gehe ich dann drüber, um die Nüchternheit zugunsten einer leichten Abstraktion durch Korn/Farbwölkchen und Farbdrift auszutreiben.

Da nehme ich doch gleich den Film und erspare mir das :D
 

VisualPursuit

Sehr aktives Mitglied
Ich meine nicht das Medium, ich frage, in welchen Raster ordnen zB heute 20-Jährige ihre Fotos ein?
So wie früher auch.

Man prüft wie tief der Graben zwischen Einbildungstreue und Abbildungstreue ist.

Adams nannte das Prä-Visualisierung.

Heute macht man das mit weniger intellektuellem Überbau.

Aber nicht schlechter.
 

P.Gnagflow

Sehr aktives Mitglied
Bei mir ist es so, dass ich die Qualtität der Files meiner DSLR nicht mehr ertrage.
Ohgott, nein, solche Probleme habe ich nicht. Im Gegenteil strebe ich hohe eine technische Bildqualität meist an. Nicht als Selbstzweck, aber doch meist als dem Bild zuträglich. Ich finde es durchaus erstrebenswert sein Handwerk maximal zu beherrschen.
 

Ando

Sehr aktives Mitglied
[MENTION=123958]Cassie[/MENTION] Hilfreicher als mir ein Dislike zu setzen wäre deine Teilnahme an der Diskussion, da hab dann nicht nur ich sinnvoll mehr davon :)
 

Ando

Sehr aktives Mitglied
Ohgott, nein, solche Probleme habe ich nicht. Im Gegenteil strebe ich hohe eine technische Bildqualität meist an. Nicht als Selbstzweck, aber doch meist als dem Bild zuträglich. Ich finde es durchaus erstrebenswert sein Handwerk maximal zu beherrschen.
Ich meine damit, dass mit Film schon eine mehr oder weniger starke Abstraktion passiert.
 

Cassie

Sehr aktives Mitglied
[MENTION=123958]Cassie[/MENTION] Hilfreicher als mir ein Dislike zu setzen wäre deine Teilnahme an der Diskussion, da hab dann nicht nur ich sinnvoll mehr davon :)
Oha, Sorry! Ich hab hier nur Gelesen, die Darstellung des Forums über Smartphone ist gelinde gesagt Mist...

lg
Cassie

Edit: Isses jetzt weg?
 

bilderknipser

Aktives NF Mitglied
Der größte Vorteil - vielleicht der einzige wirkliche - bei der Digitalfotografie ist es, daß man eigentlich immer alle Filme gleichzeitig in der Kamera hat von niedrigempfindlich bis höchstempfindlch in Farbe und Schwarzweiß. Ansonsten ist der Unterschied eher gering. Ob F100, F80 oder D700, D7000 ist es exakt das gleiche "Handwerk", wenn man auch mit der Digi bemüht ist fertige Bilder zu machen, die keiner besonderen Nachbearbeitung bedürfen. Meine Scanns laufen durch die gleiche RAW-Software (verarbeitet auch TIFFs).

Schärfe, Auflösung usw. unterscheiden sich natürlich, besonders wenn man auf höher ISO zusteuert, aber bei 1600 kann der Film durchaus noch mithalten bei SW und Formaten bis 30x45. Farbfilme sind viel problematischer, finde ich. An der Wand kann ich nicht bei allen meinen Bildern sagen, ob sie digital oder analog entstanden sind. Schreibe ich deshalb hinten drauf. Baryt oder Print ist allerdings in der Hand eine völlig andere Anmutung, aber auch da sind Prints z.B. auf Photorag durchaus gleichwertig. Bei digitalen Aufnahmen stört mich dagegen häufig die "geleckte" Schärfe, aber das sehe ich nur auf dem Monitor, weil ich Prints immer nur mit 150 dpi drucke. Außerdem ist für mich Bildqualität ohnehin etwas völlig anderes als Schärfe und Auflösung.

Am meisten stört mich bei digitalen Bildern, daß sie beliebig und beliebig oft identisch kopiert werden können. Irgendwie finde ich die deshalb gegenüber einem stofflichen Bild wertloser.

Die mechanische Qualität einer Canon 7 oder Nikon FM ist allerdings eine völlig andere Geschichte in der Hand als F100 oder D700, obwohl die durchaus gleiche mechanische Qualität haben dürften. Auch ein Grund regelmäßig zu den alten Schätzchen zu greifen.
 

P.Gnagflow

Sehr aktives Mitglied
Ich meine damit, dass mit Film schon eine mehr oder weniger starke Abstraktion passiert.
Wer abstrahieren will, sollte zunächst die realistisch/natürliche Darstellung perfekt beherrschen. Das brachte mir mal mein Lehrer bei. Um Letzteres zu erreichen, übe ich seit 50 Jahren.

Andererseits habe ich mit S/W Film in der Kamera begonnen. Was einst aus Geldmangel nicht anders möglich war - Farbe war für mich als Schüler schlicht nicht bezahlbar - hat sich zu einer Neigung und Bevorzugung der Darstellung in Grautönen entwickelt. Diese möglichst feine Umsetzung von Farben in monochrome Tonwerte ist mir bei Weitem Abstraktion genug. Da braucht es normalerweise kein betontes Korn, nicht Kratzer oder Laufstreifen, keine Fuseln.... es geht im Grunde auch völlig ohne Film.

Wie ich schon oben schrub, Film und Filmgerätschaften benutze ich gerne, aber mein(!) Beweggrund ist weniger die abstrahierende Wirkung von Film. Obschon sie sich natürlich nicht völlig von der Hand weisen lässt. Es ist eher so dass ich ihr nicht aus dem Weg gehen kann, besonders bei S/W-Film.
 

Ando

Sehr aktives Mitglied
Eine eigene Duka wäre schön, dort - also im Badezimmer - verbrachte ich schöne Stunden, meist mit wenig Sauerstoff :D

Aber mit Photoshop ist es auch gemütlich.

Insgesamt fehlt mir - berufsbedingt - Zeit und oft auch Antrieb fürs Fotoarbeiten. Zur Rente dauert es noch, viel geht auch mit Disziplin. So nehme ich mir für jedes Wochenende zwei KB-Filme (Farbnegativ bzw. XP2-Super zu 36) vor, bis zu vier Stück kann ich in zwei Sessions pro Abend mit dem Filmomat entwickeln. Dann wird gescannt und in PS ausgearbeitet.
 

cjbffm

Sehr aktives Mitglied
Edit: Isses jetzt weg?
Ne, ist es nicht.
(Für Mitleser: Daumen rauf oder runter läßt sich neutralisieren, indem man Daumen runter oder rauf - also in die Gegenrichtung - eingibt.)

Grüße, Christian (Der auch seine FE2 und FM2 nicht abstoßen mag, weil er meint, er würde sie damit verstoßen.)
 

Cassie

Sehr aktives Mitglied
Moin
[MENTION=104947]cjbffm[/MENTION] : Das habe ich gemacht, bei mir ist dann die -1 zur 1 geworden, unter Ando's Beitrag.
Wie gesagt, war ein versehen, die Daumen hoch und Runter verteilen sich am Smartphone quer über den Bildschirm...

lg
Cassie

(Sorry für das Offtopic)
 

Johnars

Aktives und bekanntes NF-Mitglied
bis zu vier Stück kann ich in zwei Sessions pro Abend mit dem Filmomat entwickeln. Dann wird gescannt und in PS ausgearbeitet.

__________________
Gruß, Andreas
Wie teuer ist eigentlich dieser Filmomat und wie viel Platz nimmer der weg?
Leider kann der soviel ich in einem Video gehört habe nur bis 5x7 inch Filme entwickeln, was für mich ein Killer Kriterium wäre!

FG Armin
 

Ando

Sehr aktives Mitglied
Wie teuer ist eigentlich dieser Filmomat und wie viel Platz nimmer der weg?
Leider kann der soviel ich in einem Video gehört habe nur bis 5x7 inch Filme entwickeln, was für mich ein Killer Kriterium wäre!
Hier die Site zum Filmomat von Lukas Fritz, München, auf der auch der aktuelle Preis zu finden ist:

https://www.filmomat.eu/

Platz nimmt die Maschine eigentlich gar keinen weg, ich arbeite auf zwei Quadratmeter im Vorzimmer ;)
 

Kay

NF-F Platin Mitglied
Das Ding ist mir zu teuer.
Dabei will ich nicht behaupten, dass dieses Gerät den Preis nicht wert ist, aber :
Würde ich kaufen, würde das Gerät keinen Sinn machen, wenn es nicht genutzt werden würde.
Ich wäre also vor mir selbst verpflichtet, ständig analog zu fotografieren,
damit sich die Anschaffung vor meinem eigenen kritischen Blick auch rechnet.
Zwang mag ich aber nicht, da geht mir der Spaß verloren.
So habe ich keinen Filmomat
und kann als Gelegenheitsknipser
mal drei Bilder mit einem alten Schätzchen fabrizieren ... und das reicht mir dann !

Zwei Filme pro Woche ist nichts für mich,
denn ich habe noch ein VeloSoleX, drei Boule-Kugeln, eine Frau, einen Hund ...
und wir waren gerade mit einem gemieteten Wohnmobil unterwegs,
um zu sehen - und zu probieren - , was das Leben sonst noch bieten könnte.
 

Ando

Sehr aktives Mitglied
Zwei Filme pro Woche ist nichts für mich,
denn ich habe noch ein VeloSoleX, drei Boule-Kugeln, eine Frau, einen Hund ...
und wir waren gerade mit einem gemieteten Wohnmobil unterwegs,
um zu sehen - und zu probieren - , was das Leben sonst noch bieten könnte.
Ich hab mir grad eine Fender Stratocaster nebst Amp zugelegt und mein Gitarrelehrer ist anspruchsvoll. Ich schaffs trotzdem.
 

bilderknipser

Aktives NF Mitglied
Ich ärgere mich über Seiten, wo man erst beim Bestellvorgang erfährt, was sowas kostet. Ich hätte da sonst nicht 1 Sekunde weiter gelesen, denn was ich mir nicht leisten kann, interessiert mich auch nicht. Die stehlen mir schlicht und einfach meine Zeit.
 

Lichtschachtsucher

Nikon-Clubmitglied
Wie so vieles landet so eine Maschine nachdem sich die Euphorie gelegt hat irgendwann im Keller.
Da fahr ich mal lieber zum nächsten DM.
 

bassheiner

Sehr aktives Mitglied
Alles hat oder hatte seine Zeit.
Ich fotografiere seit 1958/59 und weine dem Film keine Träne nach.
Wenn jemand heute noch analog fotografiert, weil es ihm/ihr Spaß
macht, finde ich das absolut OK.
Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist Zeit, Geld und Mühe in
analoge Fotografie und das eigene Labor zu investieren, um im
Anschluss die Bilder doch zu digitalisieren um sie wieder internetfähig
zu machen. Da geht dann doch eigentlich der Charme der Einzigartigkeit
eines Bildes verloren (natürlich wären auch tausende Abzüge möglich,
aber wer macht das schon).

Grüße aus HB
Heiner
 
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