D80, Katzeye - OptiBrite oder nicht?


Polarlicht

Unterstützendes Mitglied
Hallo Forum,

nachdem ich mich des Öfteren über den in manchen Situationen anscheinend überforderten AF geärgert habe, denke ich über die Katzeye Mattscheibe mit Einstellhilfen nach. Spiele schon mal ganz gerne mit MF, aber das ging früher mal anders (hatte mal ne analoge SLR), mit der in der D80 eingebauten Mattscheibe ist es selbst unter "guten" Bedingungen schwierig "besser" als der AF zu sein ;). Mag auch sein, dass die Unzulänglichkeit des AF hinter der Kamera zu finden ist, aber wers nicht probiert, wirds nie erfahren ...

OptiBrite or not? (nein, ich will nur 1 Scheibe)
Die "dunkelste Linse" ist das WW mit Blende 4 - Objektive mit kleineren Blenden werde ich nach Möglichkeit auch nicht anschaffen, Konverter sind ebenfalls kein Thema. Brennweiten Bereich z.Zt. 12-24, 35, 85mm - zukommen wird iregndwann mal ein Makro (60/105?) und Tele irgendwas bis 200mm - aber möglichst bei Blende 4. OptiBrite notwendig?

Wie sieht der Vorteil bei eher schlechten Bedingungen - also z.B. notw: 85/1., 1/160 und ISO 1600 bei Konzert - aus? Bringt OptiBrite da wirklich sichtbaren Vorteile oder ist bei diesen Bedingungen mit beiden Scheiben eine vernünftige Fokussierung möglich - oder unmöglich?

Ja, ich habe die Suchfunktion benutzt. Mir ist aber trotzdem noch nicht klar, ob ich durch OptiBrite tatsächlich einen spürbaren Mehrwert erreiche - oder mir vielleicht sogar Nachteile einhandel. Wer hat denn so eine Scheibe mit oder ohneOptiBrite - besser, wer hat von mit nach ohneOptiBrite oder umgekehrt getauscht :)

Gruß Folker
 

Krusty

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Hallo,

ich habe sowohl die NoName Scheibe als auch die Katzeye mit Optibrite für meine S5 und kann die Optibriteversion nur empfehlen.

Gruß,

Krusty
 
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Raisen

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Ich konnte beide Versionen an unterschiedlichen Kameras beim Kocksloch-Treffen ansehen.

Jeweils getestet bei Blende 7-8 ist die Optibrite eine Idee heller. Fokussieren ist mit beiden Schnittbildindikatoren ohne Probleme möglich, allerdings kannst Du den Mikroprismenring dann bei beiden vergessen. Wenn Du wie ich mit Telekonvertern und Zwischenringen arbeitest recht praktisch.

Neu würde ich die Optibrite kaufen, wenn auch der Preis für die (subjektiv bewertet) recht geringe Mehrleistung happig ist.

Ich habe mich vor einer Woche für die Version ohne entschieden, allerdings nur weil ich Sie von Privat für unter 50$ inkl. Versand aus USA geschossen habe :dance:

Gruß,
Konstantin
 
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volkerm

Guest
OptiBrite or not? (nein, ich will nur 1 Scheibe)
Die "dunkelste Linse" ist das WW mit Blende 4 - Objektive mit kleineren Blenden werde ich nach Möglichkeit auch nicht anschaffen
Optibrite bringt den größten Effekt bei lichtschwachen Objektiven. Bei deinen Objektiven sehe ich in der Optibrite-Version wenig Sinn.

Durch Optibrite wird die Belichtungsmessung verändert, und das ist dann lichtstärkeabhängig, so daß man es nur bedingt mit der festen Korrektur in der Kamera ausgleichen kann. Und durch die feinere Mattierung ist die Einstellscheibe vermutlich auch nicht mehr so einstellkritisch ("springende Schärfe"). Ich würde Optibrite nur nehmen, wenn es wegen lichtschwacher Objektive auch zwingend nötig ist.
 
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Polarlicht

Unterstützendes Mitglied
Hallo,

vielen Dank für die Rückmeldungen. Ja, da die Messungen ja bei Offenblende passieren und ich nicht beabsichtige lichtschwächere Objektive als f4 zu nutzen, hatte ich schon den Gedanken, dass ich auf OptiBrite verzichten könnte.

@volkerm,

das ist ein sehr interessanter Aspekt! Belichtungsmessung bzw. die erforderliche Korrektur ist bei OptiBrite im Ggs. zur "normalen" Katzeye-Scheibe für verschiedene Objektive nicht identisch?
Ja, und bei der Scheibe ohne OptiBrite könnte evtl. auch die Abblendtaste Sinn ergeben (z.Zt. mit der Original-Scheibe ein eher nutzloses Feature für mich - ok bei Makro vielleicht besser verwendbar?)?

Freue mich aber weiterhin über Meinungen und Tipps zum Thema.

Gruß Folker
 
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volkerm

Guest
Belichtungsmessung bzw. die erforderliche Korrektur ist bei OptiBrite im Ggs. zur "normalen" Katzeye-Scheibe für verschiedene Objektive nicht identisch?
So ist es. Der Belichtungsmesser misst die Helligkeit auf der Mattscheibe, und eine Mattscheibe mit anderer Helligkeit erfordert ein Belichtungskorrektur. Diese Korrektur ist im Fall der OptiBrite Scheibe abhängig von der Objektivlichtstärke, wenn die Angaben von Katzeye stimme.

Die normale Katzeye-Scheibe entspricht in der Helligkeit etwa der serienmässigen Einstellscheibe. Dort sind Korrekturen nach meiner Erfahrung nicht erforderlich. Prinzipbedingte Fehlmessung gibt es nur mit der Spotmessung in Bildmitte, wenn die Lichtstärke gering ist und der Schnittbildkeil abdunkelt. Dies führt zu Überbelichtung, weil die Spotmessung dann durch den abgedunkelten Schnittbildkeil zu wenig Licht bekommt. Bei f/4 ist das noch kein Problem, ab f/5.6 merkt man es dann.
 
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Raisen

Unterstützendes Mitglied
Also kann man sagen, dass ich mit Optibrite tatsächlich mit zunehmend kleiner Blende ein helleres Sucherbild mit Fehlbelichtungen erkaufe (abgesehen von dem von Dir erwähnten Spotmessungs-Problem, welches ja bei beiden irgendwann auftritt)?
 
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volkerm

Guest
Also kann man sagen, dass ich mit Optibrite tatsächlich mit zunehmend kleiner Blende ein helleres Sucherbild mit Fehlbelichtungen erkaufe (abgesehen von dem von Dir erwähnten Spotmessungs-Problem, welches ja bei beiden irgendwann auftritt)?
Dieses Problem erscheint mir aufgrund der Angaben von Katzeye eindeutig, aber ich hatte eben deshalb die Normalversion gekauft. Eigene Praxiserfahrung mit diesem theoretisch vorhandenen Problem habe ich also keine.
 
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