D700 und Sigma 2,8/150mm - Erfahrungen? -


JosefMerk

Aktives NF Mitglied
Hallo zusammen,
hat schon jemand diese Kombi ausprobiert?
Wie verhät sich das Sigma im Nahbereich und bei Unendlich.
Vielen Dank für Euren Input.
Josef
 

yala-foto

Unterstützendes Mitglied
Hallöchen,
im Nahbereich ist die Kombi absolut Klasse, es macht richtig Spaß. Ich stelle aber fest, dass das Zusammenspiel an der D700 schneller fokussiert, als an der D300. Als Tele auf Unendlich habe ich es noch nie ausprobiert, kann dir dazu also nichts sagen. Suchst du aber ein Makro mit Stativschelle, dieser Brennweite und einem fairen Preis, dann wirst du es nicht mehr hergeben wollen.

Viele Grüße
 
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mycom

Unterstützendes Mitglied
Das Sigma 150/2.8 gilt als eines der besten Nicht-Nikon Objektiven, daran ändert auch eine D700 nix ;-). Kann auch keine Vignettierung selbst bei offenere Blende feststellen und die Bilder sind ab f4.0 scharf bis in die Ecken.

Aber Du solltest folgendes nicht vergessen- was nix mit dem Objektiv, sondern mit FX-DX zutun hat:

Im Fernbereich ist die Reichweite bei DX größer als FX
Im Macro-Bereich erreichts Du an DX einen größeren Abbildungsmassstab.
An FX ist die Tiefenschärfe bei gleichem Bildwinlkel geringer, was im Makrobereich nicht unbedingt ein Vorteil ist.
 
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Rabenkraehe

Unterstützendes Mitglied
Hallo zusammen,
hat schon jemand diese Kombi ausprobiert?
Hmm, bei mir ist es eine D3, aber das sollte ja egal sein. Also, daß es nicht vignettieren soll, kann ich nicht bestätigen.
Das hier ist f/5,6:
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Und die Fokussiergeschwindigkeit ist im Fernbereich deutlich langsamer als z.B. beim AF-S 4,0/300 mm. Nixdestoaber ist es das Objektiv, das ich mit Abstand am meisten an der Kamera habe (neben z.B. 2,8/105 mm VR, 1,8/85 mm und eben AF-S 4,0/300 mm von Nikon). Noch Fragen? ;)

Grüße, Andreas
 
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JosefMerk

Aktives NF Mitglied
danke für das Beispielbild - sieht ja übel aus.
Was ich dem Photozone Test entnehmen konnte ist die Vignettierung im Nahbereich geringer als im Fernbereich.
ist halt doch ein Makro.

Gruß
Josef
 
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Nobody

Auszeit
Hmm, bei mir ist es eine D3, aber das sollte ja egal sein. Also, daß es nicht vignettieren soll, kann ich nicht bestätigen.
Das hier ist f/5,6:
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Scheint auch nicht so ganz optimal zentriert zu sein, oder?
 
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rcr

Unterstützendes Mitglied
Was ich dem Photozone Test entnehmen konnte ist die Vignettierung im Nahbereich geringer als im Fernbereich.
Du beziehst Dich auf den Test an der D200: ? Ich finde es recht gewagt, anhand eines Tests an einer DX-Kamera (D200) auf die Vignettierung an einer FX-Kamera zu schliessen...
Obwohl, das Objektiv vignettiert bereits an DX, dann wird es an FX mit Sicherheit nicht besser...

Viele Grüsse,
Ralf
 
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Rabenkraehe

Unterstützendes Mitglied
danke für das Beispielbild - sieht ja übel aus.
Was ich dem Photozone Test entnehmen konnte ist die Vignettierung im Nahbereich geringer als im Fernbereich.
ist halt doch ein Makro.
Naja, ist natürlich auch "worst case". Zum Vergleich: Das Zeiss ZF Makro-Planar 2,0/100 mm ("Arri Master Prime Optik") hat laut Zeiss' eigenem Info-Material zwei Stufen abgeblendet auch noch ca. 1 EV Vignettierung, sollte also ganz ähnlich aussehen.
Das die Vignettierung bei der Fokussierung auf kürzere Entfernung abnimmt, gilt für alle Objektive (oder gibt's so exotische Innenfokussierer, daß sie davon abweichen?). Schließlich wird der Bildkreis durch die Naheinstellung vergrößert, es entsteht ein positiver Effekt wie durch den Crop-Faktor der DX-Kameras.

Grüße, Andreas
 
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Rabenkraehe

Unterstützendes Mitglied
Im Macro-Bereich erreichts Du an DX einen größeren Abbildungsmassstab.
An FX ist die Tiefenschärfe bei gleichem Bildwinlkel geringer, was im Makrobereich nicht unbedingt ein Vorteil ist.
Ganz sicher nicht. Der Abbildungsmaßstab ist davon unabhängig, wie das Bild aufgefangen wird - oder ob überhaupt. Nur das erfaßte Objektfeld ist bei DX kleiner, ergibt sich schließlich aus Sensor(oder Film-)größe geteilt durch Abbildungsmaßstab. Und die Schärfentiefe ist gerade im Makrobereich von allem möglichen abhängig, aber nicht vom Bildwinkel.

Grüße, Andreas
 
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mycom

Unterstützendes Mitglied
Ich habe Vergleiche gemacht mit meiner D200 und 105mm macro und das gleiche Bild mit D700 und 150mm macro und zwar so, dass der Bildausschnitt identisch ist - bei gleicher Blende haben die Bilder der D200 größere Tiefenschärfe !

Bei gleichem Objektiv ist kein Unterschied bzgl Tiefenschaärfe, da gebe ich dir recht !
 
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Rabenkraehe

Unterstützendes Mitglied
Ich habe Vergleiche gemacht mit meiner D200 und 105mm macro und das gleiche Bild mit D700 und 150mm macro und zwar so, dass der Bildausschnitt identisch ist - bei gleicher Blende haben die Bilder der D200 größere Tiefenschärfe !
Ist ja auch nicht anders zu erwarten, oder? Gleicher Bildausschnitt an DX und FX heißt Faktor 1,5 zwischen den Abbildungsmaßstäben. Zumindest im Makrobereich sollte das ca. doppelte Schärfentiefe für das kleinere Format ergeben, wenn für die Ausgabe um den gleichen Faktor nachvergrößert wird; und immer noch ca. ein Drittel mehr, wenn auf gleiches Ausgabeformat vergrößert wird (Pupillenvergrößerung mal vernachlässigt).

Grüße, Andreas
 
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Rabenkraehe

Unterstützendes Mitglied
Prima, dann sind wir ja doch gleicher Meinung..
Bezüglich Deines Test, natürlich, dem hatte ich ja auch nie widersprochen. Aber dem hier:

Im Macro-Bereich erreichts Du an DX einen größeren Abbildungsmassstab.
An FX ist die Tiefenschärfe bei gleichem Bildwinlkel geringer, was im Makrobereich nicht unbedingt ein Vorteil ist.
Wie schon mal dargestellt, sind die Aussagen beide falsch.

Grüße, Andreas
 
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mycom

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OK, dann bin ich wohl zu blöd das zu kapieren:

Ich photographiere mit 1:1 fähigem Macro und geleichen 12MP Sensor in FX und DX:
Ein 12mm langer Käfer hat bei FX 1/3 der Bildbreite, bei DX 1/2 der Bildbreite. Bei 10facher Vergößerung ist der Käfer auf dem Bild mit 24x36cm bei FX 12cm groß, bei DX aber 18cm.

Und jetzt erklär mir bitte, was ich hier verkehrt denke..
 
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Rabenkraehe

Unterstützendes Mitglied
Ich photographiere mit 1:1 fähigem Macro und geleichen 12MP Sensor in FX und DX:
Ein 12mm langer Käfer hat bei FX 1/3 der Bildbreite, bei DX 1/2 der Bildbreite. Bei 10facher Vergößerung ist der Käfer auf dem Bild mit 24x36cm bei FX 12cm groß, bei DX aber 18cm.
Der Abbildungsmaßstab wird üblicherweise auf das Bild auf dem Sensor (bzw Film) bezogen, als Eigenschaft der optischen Abbildung bei der Aufnahme. Das Bild des Käfers ist in beiden Fällen gleich groß wie das Tier selbst, also Maßstab 1:1 (Und das wäre immer noch genauso, wenn Du ein Butterbrotpapier 10x15cm hinter's Objektiv hältst ;)).
Wenn Du natürlich eine Nachvergrößerung auf gleiches Papierformat in die Maßstabsberechnung mit einbeziehst, hast Du wieder recht. Die Nachvergrößerung des Sensorbilds ist dann bei DX 1,5mal so groß, und in gleichem Maß wird auch der Bildinhalt vergrößert. Du solltest dann aber dazu sagen, daß Du Abbildungsmaßstab als Verhältnis Größe im Papierbild zu Originalgröße definierst - es ist halt so nicht üblich. :fahne:
Daß der Cropfaktor des DX-Formats für Makro den gleichen Vorteil bringt wie bei der Telefotografie, das Bild mit einer kleineren Abbildung besser füllen zu können, ist unbestritten. Aber der Effekt ist genausowenig eine "Maßstabsvergrößerung" wie eine "Brennweitenverlängerung". :winkgrin:

Grüße, Andreas
 
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mycom

Unterstützendes Mitglied
Sag ich doch, wir haben beide recht, sehen das aber aus anderem Blickwinkel.

Genauso isses mit der oft zitierten "Brennweitenverlängerung" bei DX, garnix wird verlängert, 200mm bleibt 200mm, aber das Bildergebniss ist trotzdem bei FX und DX ein anderes.

Aber egal, lassen wir das jetzt und zurück zum 150 Sigma, das ein sehr gutes Makro ist.

Habe heute nochmal ausprobiert, vignettiert doch ein bischen bei f2.8, ist aber bei f4 praktisch nicht jmehr sichtbar, und mit/ohne Sonnenblende merkt man einen Unterschied.
 
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