D300 Schnittbildscheibe: Katz Eye kurz und gut erklärt...

NeWbIe007

Unterstützendes Mitglied
Hi,

ich beschäftige mich zur Zeit mit der Anschaffung einer Katz Eye Schnittbildscheibe.

In diesem Zusammenhang sind mir folgende Fragen aufgetaucht, die aus meiner Sicht in anderen Threads nicht oder zumindest nicht sofort verständlich erläutert wurden.

1. Welche Vor- und Nachteile hat eine Schnittbildscheibe grundsätzlich aus Eurer Sicht (an AF-S- aber auch an nicht-AF-S-Objektiven)?

2. Wie stellt sich die Anwendung des Mikroprismenrings in der Praxis dar?

3. Was macht Optibrite wirklich aus?... und für wen ist dieser Zusatz sinnvoll?

Hierbei irritieren mich insbesondere die Aussagen ab Blende xy wird der Sucher erheblich dunkler, das fokussieren ist dann nicht mehr möglich etc.

4. Wie verhält sich eine Schnittbildscheibe an einem lichtstarken Objektiv?
(ich persönlich würde die Schnittbildscheibe an einer D300 mit 14-24 2.8, 24-70 2.8 und am 70-200 2.8 einsetzen wollen)

5. Wie verhält sich eine Schnittbildscheibe an einem eher lichtschwachen Objektiv.

6. Wer könnte sich vorstellen mir im Raum Hannover/Braunschweig beim Einbau behilflich zu sein?

Es wäre gut wenn die Antworten auf einem Niveau erfolgen würden, sodaß auch ein Einsteiger die Anmerkungen nachvollziehen kann und als hilfreich emfinden würde.

Gruß+DANKE
NeWbIe007
 
Bild

MichelRT

NF-F Premium Mitglied
Was versprichst Du Dir von einer Katzeye-Scheibe?
Die Schnittbildscheibe macht nur Sinn wenn Du manuell fokussieren möchtest.
Alle Objektive die Du benutzen möchtest sind aber AF-Objektive.
:nixweiss:
 

NeWbIe007

Unterstützendes Mitglied
Hi Michel,

insbesondere im Bereich der Portrait-Fotografie hätte ich zeitweise gerne die Möglichkeit den Autofocus genau zu kontrollieren/zu platzieren.

Gruß
NeWbIe007
 
G

G.Laymann

Guest
51 Autofocussensoren, 11 Kreuz. Bisher komme ich gut klar.

Microprismenringe sind auf eine Brennweite hin produziert, bei anderen Brennweiten muss man mit Einschränkungen leben. Deswegen haben die Dinger immer auch einen Schnittbildindikator. Ich fotografiere 23 Jahre, daher habe ich Erfahrung mit den Dingern.

Und nein, ich habe sie noch nicht vermisst. Weder bei Makro, noch bei Landschaft noch bei Portrait.
 

NeWbIe007

Unterstützendes Mitglied
Die Frage nach der grundsätzlichen Notwendigkeit wollte ich bei der Threaderstellung bewußt nicht stellen, daher wäre ich den fortgeschrittenen und professionellen Anwendern für entsprechende Antworten und Tipps weiterhin sehr dankbar.
 

karl239

Aktives und bekanntes NF-Mitglied
Die Frage nach der grundsätzlichen Notwendigkeit wollte ich bei der Threaderstellung bewußt nicht stellen, daher wäre ich den fortgeschrittenen und professionellen Anwendern für entsprechende Antworten und Tipps weiterhin sehr dankbar.

Diese Fragen plagen mich auch schon seit längerem.
Da ich gerne Makros erstelle (D80+Tokina 100) und die D300 auch bestellt, und auch sonst recht ähnliche Linsen wie der TE habe, erlaube ich mir die Fragestellung auf die Makro Fotografie zu erweitern.
Da ich leider etwas schlecht sehe, mir der AF (meiner D80) immer wieder einen Streich spielt, und mir meine Augen (trotz Dioptrien Ausgleich am Sucher) bei der manuellen Scharfstellung nicht unbedingt behilflich sind, erwarte ich mir dahin gehend sehr viel von so einer Scheibe.
Aus den Analogen MF Zeiten (Minolta) habe ich diese Funktion wirklich sehr positiv in Erinnerung.

Gibt es irgend welche Nachteile die mit so einer Scheibe einher gehen könnten?
 

MichelRT

NF-F Premium Mitglied
Das Problem mit der Schnittbildscheibe ist, dass Du die Schärfe immer nur in der Bildmitte kontrollieren kannst. Gerade bei Portraits ist das Auge aber oft nicht in der Bildmitte. Bei offener Blende ist auch verschwenken nach dem Scharftstellen keine ideale Lösung, da die Schärfentiefe so gering ist, dass sich die Schärfeebene allein durchs Schwenken schon zu sehr verschiebt.
Ich benutze in solchen Situationen immer die Messfeldwahl.
Ich hatte in meiner D200 auch eine Katzeye, aber bei der D300 habe ich diese noch nicht vermisst. Der AF der D300 ist sehr präzise auch die Liniensensoren sind deutlich besser als bei der D200. Die vielen Meßfelder geben einem deutlich mehr Spielraum in der Bildgestaltung.
Bei sehr lichtstarken Objektiven wie z.B. dem 85/1.4 kann man die Einstellhilfen der Katzeye-Scheibe kaum erkennen. Bei lichtschwachen Objektiven dunkelt der Schnittkeil stark ab und ist auch nur noch schwer erkennbar.
In den Situationen in denen ich bei der D200 manuell fokussiert habe (Makros vom Stativ) verwende ich heute die Lifeview.

Hi Michel,

insbesondere im Bereich der Portrait-Fotografie hätte ich zeitweise gerne die Möglichkeit den Autofocus genau zu kontrollieren/zu platzieren.

Gruß
NeWbIe007
 

Um antworten zu können musst du eingeloggt sein.

Hast du dein Passwort vergessen?
Du hast noch kein Benutzerprofil? Jetzt registrieren
Oben