D300 für Schmuckfotografie?


TobyK

Unterstützendes Mitglied
Hallo zusammen,
ich bin derzeit mit einer Canon 40D "bestückt" und überlege tatsächlich einen Wechsel ins gelbe Lager (was ich mir früher nie hätte vorstellen können)
Ich betreibe Makro- und Schmuckfotografie und hatte bislang eine Canon 350D, die immer super Bilder lieferte, auch wenn der Ausschuss durch den kleinen Sucher recht groß war.
Also bin ich auf die 40D gewechselt und bin jetzt enttäuscht.
Der Weißabgleich ist nicht wirklich super und mir fehlt es sehr an Schärfe (die Ränder der Schmuckstücke sehen sehr oft verwaschen aus, obwohl sich der "Workflow" nicht verändert hat: gleiches Lichtzelt, gleiche Beleuchtung...)

Also überlege ich den Wechsel auf D300

Wie ist hier der Weißabgleich einzuschätzen? Wäre für solche Studioaufnahmen die D700 die bessere Wahl?

freu mich auf Meinungen

hier mal meine Homepage, da kann man die Schmuckbilder sehen



Gruß
Tobias
 

MichelRT

NF-F Premium Mitglied
Hallo Tobias,

erstmal herzlich willkommen hier bei uns:)

Ich denke nicht dass ein Wechsel zu Nikon Dir bei Deinen Problemen weiter helfen wird. Die 40D sollte auf jeden Fall in der Lage sein mindestens die gleiche Bildqualität wie Deine alte 350D zu liefern.
Der Weißabgleich ist bei jeder Kamera verschieden, also auch bei der D300. Auf der sicheren Seite bist Du da nur wenn Du den bei Deinen Lichtzelt-Aufnahmen mit einer Graukarte vornimmst. Die 40D hat eine höhere Auflösung als Deine 350D. Daher könnten Deine "Schärfeprobleme" herkommen. Vielleicht löst Dein Objektiv einfach nicht hoch genug auf.
Bevor Du über einen Systemwechsel nachdenkst würde ich zuerst den Problemen nachgehen. Sonst könnte es passieren, dass Dich die D300 genauso enttäuscht.
 
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D

D200User

Guest
Genau in die gleiche Richtung ging meine Überlegung, als ich das Statement gelesen habe.

Die 40D sollte eigentlich auch eine Presetfunktion haben, mit der man in Verbindung mit einer Graukarte den Weißabgleich exakt auf die vorhandene Beleuchtung kalibrieren kann.

Solltest Du aber trotz allem einen Wechsel favorisieren, dann solltest Du zur D300 noch ein gutes Micro-Nikkor dazu kaufen. Hier würde ich das 105er favorisieren oder - wenn mehr Abstand gewünscht wird - das 150er SIGMA Makroobjektiv nehmen, welches hervorragende optische Leistung hat.

Helmut
 
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TobyK

Unterstützendes Mitglied
Hallo,
danke für die nette Begrüßung
Ich denke schon, dass das Sigma 150/2,8 bzw. das EF-S60/2,8 hoch genug auflöst, sind ja beides Makrolinsen

Ich werde mit der 40er einfach nicht richtig warm und der Blick heute durch eine D300 hat mir schon sehr gut gefallen ;-)

Ich werde mal in mich gehen

Ciao
Tobias
 
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D

D200User

Guest
Hallo,
danke für die nette Begrüßung
Ich denke schon, dass das Sigma 150/2,8 bzw. das EF-S60/2,8 hoch genug auflöst, sind ja beides Makrolinsen

Ich werde mit der 40er einfach nicht richtig warm und der Blick heute durch eine D300 hat mir schon sehr gut gefallen ;-)

Ich werde mal in mich gehen

Ciao
Tobias
Also das ist ja noch ein ganz anderes - nicht zu unterschätzendes - Thema! Das war bei mir vor Jahren der ausschlaggebende Aspekt: das Feeling bei der Bedienung der Kamera. Davor hatte ich u.a. EOS Kameras analog und auch Nikon wie die F4s. Letztendlich habe ich die Nikon Modelle intuitiver bedienen können und damit war meine Entscheidung gefallen.

Unter diesem Aspekt halte ich Deine Überlegung für bedeutsam genug, dass u es angehen solltest.

Helmut
 
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ppwill

Unterstützendes Mitglied
Hallo,

ich warte z.Z. noch auf meine D300 aber ein paar kleine Dinge weis ich schon durch Tests und Infos von Nutzern.

Die die D300 und die D700 holen sich bis 400 ISO sehr wenig bei der Bildqualität bei höheren ISO-Werten punktet die D700 natürlich, wobei ich die Bildqualität der D300 bei 800 ISO immer noch als sehr gut empfinde.

Den Sucher der D300 empfinde ich als recht gut auch wenn er nicht an den der D700 herankommt was er auch schlecht kann wegen des größeren Formates.

Zu dem Weisabgleich kann ich dir leider nichts sagen.

Gruss

Patrick
 
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Hans-Peter R.

Administrator
Hallo Tobias,

Ich werde mit der 40er einfach nicht richtig warm und der Blick heute durch eine D300 hat mir schon sehr gut gefallen ;-)
das ist ein Argument, das man durchaus gelten lassen darf. Die Haptik der Nikon-Kameras ist schon einigermaßen einzigartig auf dem Markt. Wenn Dich die Kamera anspricht, wird Dich hier niemand daran hindern sie zu kaufen. Ein Schätzchen, mit dem man gerne die eine oder andere Stunde verbringt. An der technischen Qualität der Bilder würde ich aber - wie die Vorposter ebenfalls - die Entscheidung nicht festmachen wollen, da auch mit den 40d hervorragende Aufnahmen möglich sind. Und Deine beiden Objektive kann man ja auch nicht gerade als Altglas bezeichnen. Verschlechtern wirst Du Dich bei einem Wechsel allerdings sicher auch nicht. Letztendlich also doch eine Frage des Geldes und des Bauchgefühls :rolleyes: ?

Ciao
HaPe
 
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Strobus

Unterstützendes Mitglied
Viele Umsteiger sind zunächst von der Nikon D3, D700 und D300 enttäuscht, da die Bilder scheinbar zu flau sind. Dazu muss man wissen, dass Nikon seine Spitzen-DSLRs ganz bewusst sehr neutral einstellt! Umsteiger sollten sich zuerst intensiv mit den Menüpunkten (Farbsättigung, Scharfzeichnen, Rauschreduzierung, etc.) auseinandersetzen, um die gewohnten Bildwirkungen von Nikons Mitbewerbern erreichen zu können.
 
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Tron777

Unterstützendes Mitglied
Viele Umsteiger sind zunächst von der Nikon D3, D700 und D300 enttäuscht, da die Bilder scheinbar zu flau sind. Dazu muss man wissen, dass Nikon seine Spitzen-DSLRs ganz bewusst sehr neutral einstellt! Umsteiger sollten sich zuerst intensiv mit den Menüpunkten (Farbsättigung, Scharfzeichnen, Rauschreduzierung, etc.) auseinandersetzen, um die gewohnten Bildwirkungen von Nikons Mitbewerbern erreichen zu können.
Stimmt- durch den starken Tiefpassfilter wirken D300 Images flau egal wie hoch der sharpening level war.
Das wird ganz anders wenn ich sie wie zum Beispiel mit Lightroom nachgeschärft habe - wie Tag und Nacht.

Grüsse:up:
Karl
 
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chrissowa

Unterstützendes Mitglied
... sollten sich zuerst intensiv mit den Menüpunkten (Farbsättigung, Scharfzeichnen, Rauschreduzierung, etc.) auseinandersetzen, um die gewohnten Bildwirkungen von Nikons Mitbewerbern erreichen zu können.
meinst du jetzt an der Kamera oder in der Nachbearbeitung?
 
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MichelRT

NF-F Premium Mitglied
Hallo Tobias,

also an den Objektiven liegt es dann definitiv nicht:D

Die Haptik und Ergonomie einer Kamera ist natürlich auch ein sehr wichtiger Punkt. Man will ja schließlich Spaß haben mit der Kamera.
Wenn sie Dir so gut gefallen hat und das "Haben wollen" ganz heftig ist dann hol sie Dir;)

Hallo,
danke für die nette Begrüßung
Ich denke schon, dass das Sigma 150/2,8 bzw. das EF-S60/2,8 hoch genug auflöst, sind ja beides Makrolinsen

Ich werde mit der 40er einfach nicht richtig warm und der Blick heute durch eine D300 hat mir schon sehr gut gefallen ;-)

Ich werde mal in mich gehen

Ciao
Tobias
 
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Der Hamburger

Unterstützendes Mitglied
Moin Tobias,
mir fiel auf, dass das Thema makro sehr schnell abgehandelt wurde. Schmuck hat ja gewisse Dimensionen, eine gewisse Höhe, etc. Im Makroberiech haben wir es mit Schäfentiefen im mm Bereich zu tun. (hilfreich sind die Tabellen die dem Objektiv beiliegen) Wenn ich nur meine Armbanduhr fotografiere in einem gewissen Winkel, dann habe ich nicht das ganze Bild scharf. das ist so und bleibt auch so. Selbst das von mir eingesetzte 105er Makro verbiegt die Physik nicht. Unschärfen im Makrobereich sind in der Regel hinzunehmen.
Der Weißabgleich ist und war für mich nie ein Thema. Er steht immer auf Automatik. Ich fotografiere in RAW und kann jede Änderung am Weißabgleich im RAW Konverter vornehmen, so viel und so oft ich möchte ohne die Rohdaten zu verändern. Im Photoshop kann ich sogar diverse unterschiedliche Versionssätze speichern und dann den nehmen der mir am Besten gefällt. Probiere es einfach mal aus. Bildoptimierungen in der Kamera sind bei mir alle ausgeschaltet. Mir ist eine gute RAW Datei wichtig und die liefert die D300 unter allen Umständen.
Gute Blende flotte Zeit
Lorenz
 
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V

volkerm

Guest
Wenn ich nur meine Armbanduhr fotografiere in einem gewissen Winkel, dann habe ich nicht das ganze Bild scharf. das ist so und bleibt auch so. Selbst das von mir eingesetzte 105er Makro verbiegt die Physik nicht. Unschärfen im Makrobereich sind in der Regel hinzunehmen.
Die Lösung bietet hier ein Tilt & Shift Objektiv - sowas gibt es bei Canon und Nikon (z.B. 85mm PC-Nikkor).
 
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