d2X --> RAW und TIFF

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sasch99

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hallo!

ich habe ich festgestellt, das eine raw datei nur knapp 19 mb hat (unkomprimiert) und eine tiff hat im schnitt 36 mb.

ich dachte raw ist das "höchste" format mit den meisten informationen und flexibilität (nachträgliche veränderungen).

oder hat tiff doch mehr informationen?

abgesehen davon sehe ich nicht wirklich einen unterschied, wenn ich zb ein jpeg (höchste qualität schnitt 5 mb) und eine tiff (schnitt 36 mb) vergleiche.

kann man den unterschied denn überhaupt mit einem normalen monitor sehen oder ist es letztlich nur ein unterschied wenn es um den druck geht?

kennt sich da jemand aus?

vielen dank für feedbacks

sasch
 
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V

volkerm

Guest
Der Sensor ist nicht vollfarbig, sondern ein sogenannten Bayer-Sensor mt 12Mio Pixeln, davon sind 3 Mio rote und 3 Mio blaue und 6 Mio grüne Pixel. In der RAW-Datei stehen also insgesamt nur 12 Mio "einfarbige" Pixelwerte, und zwar mit der Sensor-Farbtiefe von 12bit.

Im TIFF stecken nicht die rohen Sensordaten, sondern das ist schon ein fertig ausgerechnetes vollfarbiges Bild mit 12 Mio bunten Pixeln. Das sind dann 12 Mio Pixel * 3 Farben bei 8bit Farbtiefe.

Das TIFF aus der D2X hat nur 8bit Farbtiefe (es gäbe auch 16 bit TIFF, wird hier aber nicht benutzt) und hat deshalb weniger darstellbare Farben als die RAW-Datei mit 12bit. Es sind also weniger echte Information als beim RAW, obwohl die Datei größer ist.

Für die Praxis macht 8bit zu 12bit einen Unterschied, wenn man nachträglich deutliche Änderungen an Helligkeiten und Kontrasten vornimmt, ansonsten wird man keinen Unterschied sehen. Beim Vergleich von TIFF zu JPG hat man in beiden Fällen vollfarbige Bilder mit 8bit Farbtiefe, nur ist das bei JPG eben komprimiert. Bei niedrigen Kompressionstufen (JPG FINE) sind die Unterschiede kaum sichtbar.
 
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lesitzki

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Hallo Sasch,

Der Unterschied zwischen TIFF und JPG besteht in der digitalen Seitenbeschreibung des Dateiformates.

Bei einen TIFF wird jedes einzelne Pixel beschrieben - wo es im Bild sitzt und wie hoch die Fabranteile von rot, grün und blau sind. Da kommen einige Datenmengen zusammen.
Der Trick beim JPEG ist folgender. Zuerst wird das Bild analysiert. Dabei werden gleichfarbige Pixel gesucht und dann wird aufgeschrieben wo diese Pixel mit gleicher Farbe liegen. Das spart Daten. Nun gibt es im JPEG verschiedene Qualitätsstufen. Hierbei werden nicht nur die gleichen Pixel gesucht sondern auch ähnliche. Hier beginnt dann der Qualitätsverlust. Ein JPEG mit höchster Auflösung ist von einen Tiff nicht zu unterscheiden. Das haben mittlerweile sogar die Grafiker gelernt, die früher nur nach TIFF geschrien haben.
 
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sasch99

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Das TIFF aus der D2X hat nur 8bit Farbtiefe (es gäbe auch 16 bit TIFF, wird hier aber nicht benutzt) und hat deshalb weniger darstellbare Farben als die RAW-Datei mit 12bit. Es sind also weniger echte Information als beim RAW, obwohl die Datei größer ist.

ok, das hab ich jetzt soweit verstanden. aber im handbuch stand, das jede farbe (beim tiff) 8 bit hat und somit 24 bit zusammenkommen, oder bringe ich da jetzt was durcheinander? dadurch habe ich geglaubt, das tiff = 24 bit hat und somit auch besser sein müßte als jpeg. aber wie gesagt, man sieht keinen unterschied.

danke dir erstmal für die erklärung, das macht einiges logischer!


sasch
 
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sasch99

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Hallo Sasch,

Der Unterschied zwischen TIFF und JPG besteht in der digitalen Seitenbeschreibung des Dateiformates.

Bei einen TIFF wird jedes einzelne Pixel beschrieben - wo es im Bild sitzt und wie hoch die Fabranteile von rot, grün und blau sind. Da kommen einige Datenmengen zusammen.
Der Trick beim JPEG ist folgender. Zuerst wird das Bild analysiert. Dabei werden gleichfarbige Pixel gesucht und dann wird aufgeschrieben wo diese Pixel mit gleicher Farbe liegen. Das spart Daten. Nun gibt es im JPEG verschiedene Qualitätsstufen. Hierbei werden nicht nur die gleichen Pixel gesucht sondern auch ähnliche. Hier beginnt dann der Qualitätsverlust. Ein JPEG mit höchster Auflösung ist von einen Tiff nicht zu unterscheiden. Das haben mittlerweile sogar die Grafiker gelernt, die früher nur nach TIFF geschrien haben.

oki, verstanden :up:

dachte schon ich hätte nen schlechten monitor......

dann machen die tiffs ja keinen sinn - eventuell noch die raws, aber eigentlich auch nicht - zumindest für meine zwecke.

abgesehen davon sind die bescheidenen speicherkarten in der d2x viel zu langsam, eine sd mit 133x geschwindigkeit wäre hier sicher viel besser - zumindest wenn man tiff oder raw speichert - das dauert ja ewig.....

ich danke für die erklärung!

sasch
 
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LaVieEnRose

Auszeit
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Hallo Sasch,

Der Unterschied zwischen TIFF und JPG besteht in der digitalen Seitenbeschreibung des Dateiformates.

Bei einen TIFF wird jedes einzelne Pixel beschrieben - wo es im Bild sitzt und wie hoch die Fabranteile von rot, grün und blau sind. Da kommen einige Datenmengen zusammen.
Der Trick beim JPEG ist folgender. Zuerst wird das Bild analysiert. Dabei werden gleichfarbige Pixel gesucht und dann wird aufgeschrieben wo diese Pixel mit gleicher Farbe liegen. Das spart Daten. Nun gibt es im JPEG verschiedene Qualitätsstufen. Hierbei werden nicht nur die gleichen Pixel gesucht sondern auch ähnliche. Hier beginnt dann der Qualitätsverlust. Ein JPEG mit höchster Auflösung ist von einen Tiff nicht zu unterscheiden. Das haben mittlerweile sogar die Grafiker gelernt, die früher nur nach TIFF geschrien haben.

Exakt analysiert:hallo:
 
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