Belichtungsreihen seit Capture NX unnötig?

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Wolfgang Steiner

Guest
Abend,

da meine Tests nicht die hier erforderliche Qualität aufweisen, stell ich mich mal blöder als ich eh schon bin und frag mal so in die Runde.

Ist es eigentlich noch sinnvoll Belichtungsreihen zu machen wenn Capture NX mit seiner "Nicht-destruktiven Bildbearbeitung" die nachträgliche Veränderung der Belichtung um plus-minus 2 volle Blenden per Schieberegler zulässt?

Ich spreche hier speziell von NEF Dateien (komprimiert oder nicht ;) ) welche mit einer D2xs aufgenommen und anschließend im aktuellen Capture NX bearbeitet werden.

Na, was denkt ihr.....

Ist die gute alte Belichtungsreihe nun sinnlos geworden?

Liebe Grüße

Wolfgang
 
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MichelRT

NF-F Premium Mitglied
Premium
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Nein ist sie nicht. Vorallem das Aufhellen verschlechtert die Bildqualität massiv. In den dunkleren Bereichen des Bildes rauscht es dann gewaltig.
Es ist immer besser das Bild schon in der Kamera richtig zu belichten.
Belichtungskorrektur per EBV ist immer nur ein Notbehelf.

Grüßle Michel
 
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Mblank_de

Registrierte Benutzer_B - NF-F "proofed"
Registriert
In der Anleitung von NX steht doch auch
irgendwo das es sich bei dieser Funktion
um eine Simulation einer anderen Belichtung
handelt.

Ich denke das deutet darauf hin, das es nicht das
gleiche ist -

Ohne das ich das je überprüft hätte - aber
ich mache gerne Belichtugsreihen - also macht es
mit eh nix :D

Als behelf - wenns mal ein wenig in die Hose gegangen
ist, ist es aber ganz nett :winkgrin:
 
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Hans-Peter R.

Administrator
Platin
Registriert
Hallo Wolfgang,

Wolfgang Steiner schrieb:
Ist die gute alte Belichtungsreihe nun sinnlos geworden?
nein, ist sie nicht. Wir stellen hier im Forum immer wieder fest, dass der Dreh- und Angelpunkt für alle Anstrengungen um ein wirklich gutes Bild in einem möglichst optimalen Ausgangsmaterial zu suchen ist.

Die Dynamik eines 12-Bit NEF-Files erlaubt es zwar durch eine simulierte Belichtungskorrektur in CNX die 8-Bit eines JPEG-Files an das obere oder das untere Ende des NEF-Bereiches zu verschieben, was dabei aber verloren geht, ist eben die NEF-Dynamik - also die Information, die sich am oberen _und_ unteren Ende des Bereiches verbergen. Spätestens das Verschieben des mittleren Grauwertes im Histogramm oder der berühmte S-Schlag in der Gradationskurve führt dann zu echten Verlusten, die im schlimmsten Fall als Tonwertabrisse im JPEG-File sichtbar werden.

Wer NEF-Bilder nicht optimal belichtet, kann zwar noch einiges retten, verschenkt aber einen Teil der enormen Möglichkeiten dieses Formates.

Viele Grüße
HaPe
 
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CeeEmWaiKay

Sehr aktives Mitglied
Registriert
Bitte?

Wenn ich sehe, dass sich eine Drittelblende Über- bzw. Unterbelichtung im Ergebnis mit absaufenden Tiefen oder (eher) ausgefressenen Lichtern äußert, dann ist es umso wichtiger, die Aufnahme optimal im Kasten zu haben, als später irgendetwas in Capture reißen zu wollen. Und das eine Belichtungsreihe die (altmodische) Alternative zum Belichtungsschieber in Capture ist, sehe ich so erstmal garnicht. Da besteht meiner Meinung nach erstmal kein Zusammenhang, es sei denn man ist nicht in der Lage richtig zu belichten.

Aber das hast Du ja schon selber herausgefunden, da Du Dich mit Deiner Frage schon absichtlich "blöd" gestellt hast.

Belichtungsreihen nutze ich oft bei 360°x180° Quicktime VR Panoramas um die existierende Dynamik abzudecken:




Viele Grüße
Christoph

BTW. Warum ist das ein D2x Thema? Betrifft doch alle digitalen SLRs.
 
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