Aquarienfotografie NIKON D70


Leo

Unterstützendes Mitglied
Hallo Nikon Freunde und vor allem Spezialisten. Habe eine Frage.
Möchte mir für u.a. die Aquarienfotografie eine NIKON D70 oder 100 zulegen.
Kann ich von meiner alten F-301 das Macro Objektiv von KIRON 105mm f2,8 Macro1:1 für NIKON N/ AI-S verwenden? Welche NIKON ist besser für den Einsatzweck Aquarienfotografie geeignet? Falls meine Frage in diesem Forum Teil falsch liegt, bitte melden.
Gruß Leo
 
K

klaus harms

Guest
Leo";p="8360 schrieb:
Hallo Nikon Freunde und vor allem Spezialisten. Habe eine Frage.
Möchte mir für u.a. die Aquarienfotografie eine NIKON D70 oder 100 zulegen.
Kann ich von meiner alten F-301 das Macro Objektiv von KIRON 105mm f2,8 Macro1:1 für NIKON N/ AI-S verwenden? Welche NIKON ist besser für den Einsatzweck Aquarienfotografie geeignet? Falls meine Frage in diesem Forum Teil falsch liegt, bitte melden.
Gruß Leo
Verwenden kannst Du an der Kamera fast alles...; aber Belichtungsmessung durch das Objektiv wirst Du nicht machen können.
 
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Leo

Unterstützendes Mitglied
Danke Klaus Harms,
noch eine Frage, die D 70 oder 100, welche ist für die Aquarienfotogrrafie besser
geeignet. Welche Objektive von NIKON, für die D 70-100, sind für Aquarienaufnahmen zu empfehlen?
Gruß Leo
 
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K

klaus harms

Guest
Leo";p="8412 schrieb:
Danke Klaus Harms,
noch eine Frage, die D 70 oder 100, welche ist für die Aquarienfotogrrafie besser
geeignet. Welche Objektive von NIKON, für die D 70-100, sind für Aquarienaufnahmen zu empfehlen?
Gruß Leo
Du kannst wohl beide Kameras verwenden. Und welche Objektive? Da bin ich überfragt. Denke, das kommt auf die Größe des Beckens und letztlich des Inhalts an. Ein Goldfisch bedarf sicherlich grösserer Nähe zur Kamera, als ein Blauwal oder Hai?:)
 
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GüntherS

Unterstützendes Mitglied
Hallo Leo,
wie Klaus schon geschrieben hat: die Objektivwahl ist abhängig von der Größe der Fische. Ich habe in Schauaquarien auch schon Fotos mit Normalobjektiv gemacht (z. B. Hechte, Zackenbarsche etc). Eventuell können da sogar WW-Objektive eingesetzt werden.
Zu beachten ist aber: in der Regel ist für die Aquarienfotografie die Verwendung von Blitzgeräten erforderlich. Die Gefahr Spiegelungen des Blitzlichtes mit aufs Foto zu bekommen steigt natürlich, je größer der Bildwinkel ist.
In den normalen Aquarien zu Hause schwimmen meist Fische in einer Größe, die die Verwendung von Makroobjektiven erfordern.

Die Hauptanforderungen an Kameragehäuse für die Aquarienfotografie sind:
Blitz vom Gehäuse getrennt einsetzbar,
TTL-Belichtungsmessung durchs Objektiv (ja sowieso seit Jahrzehnten Standard)
sowie speziell auf Digi-SLR bezogen eine möglichst kurze Auslöseverzögerung (Fischfotos sind vielfach "Actionfotos").
Dann bleibt nur noch die Frage, wieviele MegaPixel man haben muß (oder glaubt haben zu müssen :) ).

Viele Grüße
Günther
 
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Leo

Unterstützendes Mitglied
Hallo Günthers,
ich habe ein 850Liter Aquarium mit Diskus, Skalare, kleine Salmler, Welse, Wasserpflanzen.
Dieses Aquarium, Fische und Wasserpflanzen möchte ich Fotografieren und die
Aufnahmen in Aquarien Zeitschriften mit Aufsatz veröffentlichen.
Mein Problem ist, daß ich mit meinen 64J. schon ein wenig unruhig in der Hand bin.
Es sollte also eine Kamera sein die ein verwackeln ausgleicht.
Gruß Leo
 
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GüntherS

Unterstützendes Mitglied
Hallo Leo,
die Diskus könntest Du wohl zur Not noch mit dem Normalobjektiv ablichten, für die Salmler ist aber jedenfalls Makroequipment (egal welcher Art) erforderlich. Ein Makroobjektiv ist hier sicher die erste Wahl.

Zur Aquarienfotografie: eigenlich befasse ich mich genau genommen nicht mit Aquarienfotografie sondern mit Fischfotografie :)
Ganze Aquarien zu fotografieren ist nicht mein Spezialgebiet. Das Ganze ist auch nicht so einfach, ich habe schon mal Arbeitsfotos gesehen aus diesem Metier. Hier geht es darum, das ganze Aquarium möglichst gleichmäßig auszuleuchten. Vor allem bei so großen Becken wie dem deinen ist das sehr aufwendig. Die Profis arbeiten in diesem Bereich mit mehreren Blitzgeräten, die das Aquarium von oben ausleuchten.
Du kannst es aber mal mit dem vorhandenen Licht vom Stativ aus versuchen. Der Farbstich, den die Beleuchtung liefert, ist ja mit Weißabgleich und/oder Nachbearbeitung im Digi-Zeitalter kein Problem mehr. Mal probieren, welche Belichtungszeiten du so erreichen kannst. Eine Alternative wäre aber auch eine Langzeitbelichtung: bei entsprechend langen Belichtungszeiten verschwinden die sich bewegenden Fische einfach, höchstens die langweiligen Diskusbuntbarsche werden wohl unscharfe "Kleckse" produzieren. Wichtig: Filter und Durchlüftung etc. ausstellen, damit die Pflanzen sich nicht in der Strömung bewegen.

Die Fischfotografie ist sehr viel einfacher. Mit so einer Kombination lassen sich mit ein bischen Übung sehr schnell gute Ergebnisse erzielen:
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Siehe auch meine Homepage:
Eventuell kann man mit einem zweiten Blitz von oben ins Becken leuchten, um den Hintergrund aufzuhellen.
Vor dem Verwackeln brauchst Du keine Angst zu haben. Das kommt bei den kurzen Belichtungszeiten, die der Blitz produziert, nicht zum tragen.


Viele Grüße
Günther
 
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