Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorschlag Digirückwand für F3 Sorry Leute,
da spielt man(n) mit dem Gedanken eine F3 zu kaufen und schon ist man mit dem Gedanken schon wieder 100 Schritte weiter.
Man nehme einen Sensor ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) und ein wenig Elektronik.
Ich habe einen Bekannten gefragt, der schon oft div. elektronische Sachen entwickelt hat. Kommende Woche will er mir Bescheid geben ob das gehen könnte.
Da der Sensor kb Größe hat, müsste man den "nur" an der Stelle platzieren wo der Film sitzt.
Oder?
LG
von dem der gerade durchdreht Stefan L. 17.04.2009, 15:15 Bin ja mal gespannt, wer solch ein SW-Digi-Dingens würde haben wollen Bin ja mal gespannt, wer solch ein SW-Digi-Dingens würde haben wollen
Danke, kein Bedarf, wenn ich eine Digitalkamera haben moechte, dann kaufe ich eine. Die F3 verwende ich deshalb, weil sie eben keinen Sensor hat. Und an Denkmaelern soll auch nicht herumgebastelt werden. shovelhead 17.04.2009, 16:28 Bin ja mal gespannt, wer solch ein SW-Digi-Dingens würde haben wollen
Ich. Punkt. Seit JAHREN! bettle ich darum. Aber inzwischen habe ich hier im Forum schon bei mindestens 10 Leuten gelesen, dass sie für ihre FM, FE, F3 und F2 genau DAS wollen. Eine "Digital-Rückwand"...
Irgendwann wird's Einer bauen, und wenn's funzt, kaufe ich es ihm ab! Stefan L. 17.04.2009, 16:30 Ohne eine Bayer-Matrix würde das Dingen baer nur Schwarz-Weiß aufnehmen können. shovelhead 17.04.2009, 16:35 Ohne eine Bayer-Matrix würde das Dingen baer nur Schwarz-Weiß aufnehmen können.
Das macht mir jetzt keine Angst; die F2 als S/W Knipse ... täte ich mir an. Ich. Punkt. Seit JAHREN! bettle ich darum. Aber inzwischen habe ich hier im Forum schon bei mindestens 10 Leuten gelesen, dass sie für ihre FM, FE, F3 und F2 genau DAS wollen. Eine "Digital-Rückwand"...
Irgendwann wird's Einer bauen, und wenn's funzt, kaufe ich es ihm ab!
Ich versteh's nicht, selbst wenn das einer baut, dann muss doch die komplette Kamera adaptiert/geaendert werden - und dann ist es doch kein Original mehr! What for? :confused: shovelhead 17.04.2009, 16:48 Ich versteh's nicht, selbst wenn das einer baut, dann muss doch die komplette Kamera adaptiert/geaendert werden - und dann ist es doch kein Original mehr! What for?
Weil es mir gefällt. Ich möchte gern mit meiner alten Kamera weiter arbeiten, ohne mir die Nummer mit Film kaufen, Entwicklung abwarten und einscannen anzutun. Die Kamera wird auch immer ein Original bleiben; MEIN Original - und das heisst bei der FE und F2, seit 30 Jahren mein Original...
Wer es gern anders möchte, macht es anders - ich verlange ja nicht den Umbau aller alten Kameras - ich würd's nur gern für MEINE haben. ch verlange ja nicht den Umbau aller alten Kameras - ich würd's nur gern für MEINE haben.
Dann bin ich ja beruhigt. UweFlammer 17.04.2009, 22:03 Leute, das hat es doch alles schon mal gegeben ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])!
Mit etwas Glück werdet Ihr auf dem Gebrauchtmarkt fündig.
Grüßle
Uwe Fraenker 17.04.2009, 22:19 Hallo,
selber besitze ich kein aelteres Analoggehaeuse im KB-Format. Aber ich wuerde gerne den Wunsch nach einer Digitalrueckwand verstehen. Welche Vorteile haette das denn gegenueber einer modernen Digitalkamera:nixweiss:
Mal abgesehen vom nostalgischen Feeling, kann ich denn nicht mit einer D3 (z.B.) im M-Modus das Gleiche machen?
Oder geht wirklich nur um Nostalgie, um die Beschraenkung auf das Wesentliche? Oder was? Sorry Leute,
da spielt man(n) mit dem Gedanken eine F3 zu kaufen und schon ist man mit dem Gedanken schon wieder 100 Schritte weiter.
Man nehme einen Sensor ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) und ein wenig Elektronik.
Ich habe einen Bekannten gefragt, der schon oft div. elektronische Sachen entwickelt hat. Kommende Woche will er mir Bescheid geben ob das gehen könnte.
Da der Sensor kb Größe hat, müsste man den "nur" an der Stelle platzieren wo der Film sitzt.
Oder?
Ich bin froh, dass wir genau DAS nicht mehr brauchen. Analog bleibt analog, weil man es will - den Rest erledigen die D-Modelle. Und zwar viel besser, als eine Bastellösung je könnte.
Kauf Dir Filme und freu' Dich über analoge Fotografie :-)
Martin Schaut man sich mal an, wie zB die Fujis S1-S3 aufgebaut sind dann ist das, was Fuji da baute, auch mit jeder anderen SLR möglich. Theoretisch. Voraussetzung: Die SLR muß Steuerkontakte für ein Funktionsrückteil haben, Mindestens. So gehts im Mittelformat.
Die F80 als Basis der S2 geht einen Schritt weiter (wie vorher die F65 als S1 auch schon), da ist ein bidirektionales serielles Interface mit ein paar Steuerleitungen vorhanden, die auch entprechende Rückmeldungen und Steuerungen des Digitalteils empfangen kann. Auf diese Art und Weise funktioniert auch jede aktuelle Nikon-DSLR, daher auch die 2 Teile der Firmware, A und B. Neben der F65 und F80 hat auch die F5 diese Schnittstelle, die extra eingebaut wurde um eben eine Digitalisierung zu ermöglichen.
Nun könnte ja jemand auf die Idee kommen, sich eine olle S1 zu schnappen, das Rückteil abzuprokeln und das an die F3 zu docken. Ganz so einfach isses aber nicht. Machbar schon. Ist nur die Frage wie man das mechanisch löst. Außerdem müssen die Steuersignale auch passen. Kann gehen. Wäre ein sehr ambitioniertes Bastelprojekt.
Wers elegant machen will angelt sich das DCS100-Rückteil, schlachtet eine S1 (die S2 ist eigentlich zu schade dazu, wärs aber durchaus Wert ein solches Gehäuse wie eine F3 zu bekommen) und montiert die Sachen um. Ist aber auch nicht gerade trivial, zumal man dann erstmal die Sensorebene etc einstellen darf, wenn sie denn überhaupt paßt.
Achja, und auch reine sw-DLSRs gabs schon. Auf Basis von Nikon F5, DCS 620m und 760m müßten das gewesen sein. 1,8 Kg leergewicht, nur der Body. Spart die Muckibude:D
Machbar wärs. Frage des Aufwandes und des Sinns. Überlegt hatte ich das auch schonmal. Dabei bliebs aber auch. Ich wollte schließlich auch mal fotografieren und nicht dauernd basteln:) Romeroromero 21.04.2009, 12:33 Hallo zusammen,
Auszug Datenblatt für Kodak DCS 100
Die Kodak DCS 100 baut auf der Nikon F3 auf.
Dabei sitzt der CCD-Sensor im Kamerarückteil, der via Kabel
mit der DSU-Einheit verbunden ist.
Die DSU-Einheit (Digital Storage Unit) ist ein 5 kg
schwerer Umhängepack, der die gesamte Elektronik integriert.
(Man nehme zum Schleppen einen 1 EURO-Jobber?:fahne:)
Gut Licht!
Romero Da gab es mal was, erinner ich mich.
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Das war wohl aber nie wirklich der Brüller. Das war wohl aber nie wirklich der Brüller.
Doch, genau das, weil letztlich Vaproware:)
Idee gut, aber letztlich nicht umsetzbar, bisher jedenfalls. Sollte Fuji den Sensor auf Basis organischen Films langsam mal in 3 Schichten für Farbe zum Laufen bekommen dann kann sich das ja ändern.
Es hat sich aber schon bei vielen Sachen gezeigt daß die Hersteller an modularen, standardisierten Systemen kein Interesse haben. Wir sollten im Gegenteil ehrlich gesagt froh drum sein daß Sachen wie Stativ- und Filtergewinde, Blitzschuh und PC-Nöppel genormt sind und sich da auch zumeist dran gehalten wird ... (ja, selbst Minoltas Extravaganz hat man nachträglich zu einer Norm erklärt). Normen gibts eben viele, und ich erinner mich da immer wieder an den Spruch aus der Anfangszeit der erst AppleII- und später dann IBM PC-Kompatiblen: Kompatibel heißt: es paßt nicht so richtig:)
Es gab ja, anders als bei den Tasteninstrumenten damals, keinen Dave Smith (MIDI-Erfinder) der sich gleich zu Anfang drum bemühte daß die Geräte unterschiedlicher Hersteller untereinander kommunizieren konnten und das auch bis heute noch können.
Die Elektronik der DCS100 ist ja allein deshalb so schwer und voluminös weil das alles noch diskret aufgebaut war, heute macht das ein softwarekonfigurierbarer Kundenchip. peterkdos 21.04.2009, 15:18 ...warum soviel Umstand?
Leitz hat sowas bis zum Kürzen angeboten.
Paar Linsen dazu und schon passt es.
Jeder soll glücklich werden.
Gruß
Peter UweFlammer 21.04.2009, 17:25 Es hat sich aber schon bei vielen Sachen gezeigt daß die Hersteller an modularen, standardisierten Systemen kein Interesse haben.
Leider ja. Insbesondere japanische Hersteller haben daran kein Interesse. Einheitliche Stativgewinde, Blitzschuhe, PC-Nippel und genormte Objektivanschlüsse wie M39 und M42 stammen oder stammten allesamt aus einer Zeit, als die deutsche Fotoindustrie noch Weltmarktführer war.
Wenn aus Japan mal eine herstellerübergreifende Norm kommt wie z.B. das K-Bajonett oder FourThirds, dann wird sie neben dem einen Hersteller, der sie vorgeschlagen hat, nur von solchen Firmen akzeptiert, die auf dem Markt die zweite Geige spielen und deswegen ihre eigenen Standards nicht etablieren können.
Gruß
Uwe Leider ja. Insbesondere japanische Hersteller haben daran kein Interesse. Einheitliche Stativgewinde, Blitzschuhe, PC-Nippel und genormte Objektivanschlüsse wie M39 und M42 stammen oder stammten allesamt aus einer Zeit, als die deutsche Fotoindustrie noch Weltmarktführer war.
Stimmt.
Wenn aus Japan mal eine herstellerübergreifende Norm kommt wie z.B. das K-Bajonett oder FourThirds, dann wird sie neben dem einen Hersteller, der sie vorgeschlagen hat, nur von solchen Firmen akzeptiert, die auf dem Markt die zweite Geige spielen und deswegen ihre eigenen Standards nicht etablieren können.
K-Bajonett und FT sind und waren die Norm, letzteres ist ein offener Standard und Ersteres war deshalb so verbreitet weil Pentax großzügig Lizenzen vergab.
Aber Du hast schon recht. Man siehts ja am DNG-Format. Wer hats als erster Japaner eingebaut? Pentax. Wer nutzt als Einziger bei den Li-Akkus ein bereits bestehendes Formart statt noch ein neues zu bauen? Pentax.
Es gibt aber auch Gegenbeispiele: Sony hat den MemoryStick nicht wirklich verbreiten können (dieses Lachnummern-Medium das vor allem mit sich selbst inkompatibel ist), xD hat sich nicht durchgesetzt, der iISO-Schuh blieb Minoltas Alleingang.
Es scheint fast, als würden sich nur Standards etablieren, die aus Kooperativen stammen, wie die CD zB. Oder besagtes MIDI. Idee stammte zwar von einem Ami, aber die ersten die mitzogen waren Japaner (Roland).
Wer kennt noch MSX? Japans ehrgeiziger Versuch eines Heimcomputerstandards fiel ziemlich unehrgeizig auf die Nase. arno_nyhm 21.04.2009, 23:34 Ich versteh's nicht, selbst wenn das einer baut, dann muss doch die komplette Kamera adaptiert/geaendert werden - und dann ist es doch kein Original mehr! What for? :confused:
was soll denn da adaptiert werden? analoge Rückwand ab, digitale Rückwand dran- so einfach geht das bei MF, warum also nicht auch bei KB?
wozu? Du hast in letzter Zeit keine F3 oder FM in der Hand gehabt, kann das sein?
Fotografieren ist ein sinnliches Erlebnis, bei dem es nicht auf die reine Funktionalität des Werkzeugs ankommt sondern auch auf die Beziehung des Fotografen zu seinem Werkzeug. und wenn einer unbedingt kantige 80er-Jahre Ergonomie beim Fotografieren in der Hand haben will, dann wird er bei der D-Serie einfach nicht glücklich. so einfach ist das.
mich persönlich würde die Technik fasziieren. aber brauchen würd ich das nicht...
und kaufen? naja, nen hunni würd ich für den digitalen Film schon bezahlen. mehr aber nicht. Ich versteh's nicht, selbst wenn das einer baut, dann muss doch die komplette Kamera adaptiert/geaendert werden - und dann ist es doch kein Original mehr! What for? :confused:
Lies doch mal was ich dazu schrieb, da steht alles drin:) pixelschubser2006 22.04.2009, 01:37 Ich behaupte einfach mal, daß ein solches Rückteil nach dem jetzigen Stand absolut machbar wäre. Mein Indiz: Die Leica M8. Sie ist als einzige Kamera am Markt in Etwa genauso groß wie das analoge Gegenstück. Allerdings macht die Kamera auch strategisch mehr Sinn, da es ja nun keine anderen, echten Meßsucher-Digis gibt. Der Markt für Rückteile dürfte wesentlich kleiner sein.
Wie auch immer: Auch ich habe einen Faible für so ein Rückteil. Aber ich bin auch Realist und ahne, daß es nie kommen wird. Kein Unternehmer wird etwas bauen, was auf Technik aufbaut, die am seidenen Faden hängt. Und das tun außer der F3 so ziemlich alle Kleinbild-Klassiker. Egal ob Canon A1 bis AE1, unsere FE´s oder FA´s oder die alten Minolta SRTs. Täglich sterben wegen Ersatzteilmangel etliche weg. Wer will da noch drauf aufbauen? Traurig, aber verständlich...
Hey... die alte F3 als Digi hatte ja schon 4-Zoll-Display... da sind unsere D´s noch weit von entfernt. Ich hoffe, Nikon hat für die Hintergrundbeleuchtung einen größeren Knubel eingebaut. Nicht so ein Fummelknopp wie am Sucher... :hehe: Ich behaupte einfach mal, daß ein solches Rückteil nach dem jetzigen Stand absolut machbar wäre. Mein Indiz: Die Leica M8. Sie ist als einzige Kamera am Markt in Etwa genauso groß wie das analoge Gegenstück.
Mein Reden:)
Allerdings macht die Kamera auch strategisch mehr Sinn, da es ja nun keine anderen, echten Meßsucher-Digis gibt.
Du hast die einzige Konkurrenz vergessen: Epson R-D1:)
Wie auch immer: Auch ich habe einen Faible für so ein Rückteil. Aber ich bin auch Realist und ahne, daß es nie kommen wird. Kein Unternehmer wird etwas bauen, was auf Technik aufbaut, die am seidenen Faden hängt. Und das tun außer der F3 so ziemlich alle Kleinbild-Klassiker. Egal ob Canon A1 bis AE1, unsere FE´s oder FA´s oder die alten Minolta SRTs. Täglich sterben wegen Ersatzteilmangel etliche weg. Wer will da noch drauf aufbauen? Traurig, aber verständlich...
Es wird, wenn, dann nicht von einem der Großen kommen, sondern eher als Bastelprojekt oder von einem Spezialisten. Wie gesagt, Ideen dazu hätte ich nicht wenige, und die habe ich oben schon genannt. So eine FM2 mit Fuji-Sensor, das wärs doch. Ne S2 bekommst für 150-200 Euro zB. damit läßt sich schon was anstellen und die hat ne ordentliche Bildqualität!
Problem dabei ist nur das Umsetzen der steuerung, man muß an der Firmware des Digibacks schon bissl fuddeln, denn die will ja auch n paar Infos von der Kamera haben die zB eine FM2 nicht liefern kann.
Hey... die alte F3 als Digi hatte ja schon 4-Zoll-Display... da sind unsere D´s noch weit von entfernt. Ich hoffe, Nikon hat für die Hintergrundbeleuchtung einen größeren Knubel eingebaut. Nicht so ein Fummelknopp wie am Sucher... :hehe:
Erinner mich bloß nicht DARAN:) UweFlammer 22.04.2009, 17:43 Ich behaupte einfach mal, daß ein solches Rückteil nach dem jetzigen Stand absolut machbar wäre. Mein Indiz: Die Leica M8. Sie ist als einzige Kamera am Markt in Etwa genauso groß wie das analoge Gegenstück.
Dass die M8 nur unwesentlich größer geworden ist als eine MP, hat einen besonderen Grund.
Will man eine Spiegelreflexkamera von analog auf digital umkonstruieren, so hat man für die Digitaltechnik im wesentlichen den Platz zur Verfügung, der vorher für die Filmpatrone, die Filmführung und die Aufwickelspule benötigt wurde. Spiegelkasten, Verschluss und Sucherprisma ändern sich zumindest vom Prinzip her nicht. Trotzdem kann sich eine D700 z.B. neben einer F100 durchaus sehen lassen.
Bei der Leica M kam hinzu, dass Leica den mechanisch gesteuerten Tuchschlitzverschluss der analogen M, dessen Konstruktion aus dem Jahr 1954 stammt, für die M8 durch einen modernen, elektronisch gesteuerten Metall-Lamellen-Schlitzverschluss ersetzt hat, der wesentlich weniger Einbauraum benötigt. So konnte Leica zusätzlichen Platz gewinnen.
Bei der F3 wäre vielleicht ähnliches möglich, denn der Titanrollo-Verschluss dieser Kamera nimmt ebenfalls viel Platz im Gehäuse weg. Mit einem Austausch der Rückwand alleine ist es jedoch keinesfalls getan. Eine digitale F3 wäre so etwas ähnliches wie eine digitale M: äußerlich auf den ersten Blick ähnlich wie früher, aber innendrin komplett neu konstruiert und deswegen eine reine Digitalkamera, aber ohne Autofokus.
Gruß
Uwe Bei der Leica M kam hinzu, dass Leica den mechanisch gesteuerten Tuchschlitzverschluss der analogen M, dessen Konstruktion aus dem Jahr 1954 stammt, für die M8 durch einen modernen, elektronisch gesteuerten Metall-Lamellen-Schlitzverschluss ersetzt hat, der wesentlich weniger Einbauraum benötigt. So konnte Leica zusätzlichen Platz gewinnen.
Dafür wurde das Auslösegeräusch deutlich lauter. Einen Tod muß man wohl sterben ... pixelschubser2006 22.04.2009, 20:12 Dass die M8 nur unwesentlich größer geworden ist als eine MP, hat einen besonderen Grund.
Will man eine Spiegelreflexkamera von analog auf digital umkonstruieren, so hat man für die Digitaltechnik im wesentlichen den Platz zur Verfügung, der vorher für die Filmpatrone, die Filmführung und die Aufwickelspule benötigt wurde.
Naja, bis auf die Aufwickelspule steht der Platz ja beim Digi-Back auch zur Verfügung. Und wenn ich sehe wie groß eine Kompaktdigi nur noch ist...
Bei alles Bastelideen um die S2: Es gab auch in den Anfangszeiten Digi-Backs für die F801 und F90. Komplett abnehmbar, daß die Kamera auch ersatzweise mit Film benutzt werden konnten. Allerdings gabs für die Dinger auch Multifunktions-Datenrückwände, die von Blende über Geburtstag der Schwiegermutter bis hin zum Telefonverzeichnis alles übertragen konnten. Demnach gab es zwischen Gehäuse und Rückwand eine leistungsfähige Schnittstelle. UweFlammer 22.04.2009, 21:10 Demnach gab es zwischen Gehäuse und Rückwand eine leistungsfähige Schnittstelle.
Natürlich gab es die. Wenn Du bei einer F90X die Rückwand aufmachst, siehst Du unterhalb des Filmfensters 7 Elektrokontakte für die Multifunktionsrückwand. Die normale Rückwand nutzt diese Kontakte nicht.
In der F3 gibt es 2 Kontakte in der Kamera und 2 Kontakte am Motorantrieb MD-4, die zur Ansteuerung von Daten- und Stopprückwänden genutzt werden können. Die Kontakte übertragen einfache Triggersignale zum Auslösen der Datenrückwand bzw. zum Stop der Filmrückspulung. Man könnte darüber auch eine Digitalrückwand auslösen und hat dies im Falle der Kodak DCS 100 wohl auch so gemacht.
Das alles ändert aber nichts an dem Problem, dass eine vernünftige Digitaltechnik nicht in die gute alte F3 reinpasst, es sei denn, man räumt sie aus und baut sie so konsequent auf digital um, wie Leica dies mit der M8 gemacht hat. F3 mit Digitalrückwand ergäbe ein ähnliches Monster wie eine entsprechend ausgerüstete Leica R8/R9.
Gruß
Uwe Das alles ändert aber nichts an dem Problem, dass eine vernünftige Digitaltechnik nicht in die gute alte F3 reinpasst, es sei denn, man räumt sie aus und baut sie so konsequent auf digital um, wie Leica dies mit der M8 gemacht hat. F3 mit Digitalrückwand ergäbe ein ähnliches Monster wie eine entsprechend ausgerüstete Leica R8/R9.
Wobei die ziemlich kotzig ausgefallen ist. Wenn man sich dagegen die Fuji S2 anschaut sieht man daß es auch anders geht, und von der weiß ich wie sie gebaut ist:) [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Und wie kalibriert man jetzt diesen Nadeldrucker? wozu? Du hast in letzter Zeit keine F3 oder FM in der Hand gehabt, kann das sein?
Der war gut Armin!! :lachen::lachen: :up::up:
Fotografieren ist ein sinnliches Erlebnis, bei dem es nicht auf die reine Funktionalität des Werkzeugs ankommt sondern auch auf die Beziehung des Fotografen zu seinem Werkzeug. und wenn einer unbedingt kantige 80er-Jahre Ergonomie beim Fotografieren in der Hand haben will, dann wird er bei der D-Serie einfach nicht glücklich. so einfach ist das.
Diese ganzen Umbauphantasien - ich bin ja nicht pruede, aber irgendwo, naemlich genau hier, hat es fuer mich seine Grenze. Eine F3 ist keine Digitalkamera, genauso wenig wie eine D(x) eine Analogkamera ist. Warum man hier mit Gewalt die Grenzen verschieben muss, erschliesst sich mir nicht. Armin, wenn ich Kanten in der Hand hab, dann weiss ich, dass unter den Kanten ein Film liegen MUSS. Ich komme da nicht auf den Wunsch, dass mir ein Chip das Haendchen waermt. Aber bitte - vielleicht fehlt es mir ja an ausreichend Phantasie. :p [Bild] Martin, seh ich da auf dem Foto tatsaechlich einen MK-1 - endlich?? Gratuliere!! :up::up::up: Martin, seh ich da auf dem Foto tatsaechlich einen MK-1 - endlich?? Gratuliere!! :up::up::up:
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Danke, Danke.
Er hat die ersten paar Meter Film schon hinter sich. Für die F3 gab es mal ein Polaback, das wäre sicher gross genug um
Sensor samt Elektronik reinzupriemeln. Allerdings liefert die F3 keine
Daten ausser dem Auslöseimpuls an die Rückwand.
Aber solange es noch Film gibt werde ich meine F3s artgerecht
füttern, bin immer noch auf der Suche nach einem MF4. | |