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Thread-Beschreibung:Verarbeitungsqualität Nikkor AF-S 18-105

Thema: Stabilität und Lebensdauer v. Nikon-Objektiven






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  #1  
Alt 11.03.2010, 08:20
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Stabilität und Lebensdauer v. Nikon-Objektiven

Hallo,
also ich bin ja erst vor zwei Wochen "zu Nikon" gestoßen und irgendwie überrascht mich da doch einiges. Die Tatsache, dass die Objektive scheinbar zu 100% aus Plastik sind (mal abgesehen von den Linsen, da hoffe ich ja, dass die wenigstens aus Glas sind), die habe ich ja inzwischen halberwege verdaut. Trotzdem sind Bajonette aus Plastik für mich arg gewöhnungsbedürftig. Aber das ist wohl so, Canon und Sony machen das auch ...

Aus einer Marotte heraus, schraube ich auf jedes Objektiv sofort einen Filter zum Schutz. Profis haben dazu ihre eigene Meinung; ich aber auch und das glücklicherweise -

Ich habe im Set die D5000 mit einem AF-S 18-105 gekauft. Als ich vorgestern fotografierte huschte plötzlich ein Schatten vor mir rum, den ich im ersten Moment überhaupt nicht definieren konnte. Wenn ich durch den Sucher schaute flog was vor mir herum, wenn ich die Kamera absetzte war nichts mehr da - bis ich feststellte, dass sich an meinem nagelneuen Objektiv 18-105 vorne der Verblendungsring einfach so mir nichts, dir nichts abgelöst hatte und quasi nur durch den Filter am Wegfliegen gehindert wurde. Als ich ihn vorsichtig berührte, stellte ich fest, dass das Papier oder sowas war, kann auch dünnste Plastikfolie sein, jedenfalls nichts, was eigentlich an einem hochwertigen Objektiv zur Anwendung kommen sollte ...

Ich vermute, dass der Filter beim Eindrehen mit dem Ring Kontakt hatte, ihn abgedreht, abgelöst und dann beschädigt hatte. Kann auch gut sein, dass der Ring gar nicht festgemacht war.



Ich dann am nächsten Tag ab zum Händler, immerhin kostet dort so ein Objektiv einzeln auch schlappe 269 Euro. Dort fiel dem Chef erstmal der Unterkiefer runter, dort hatte nämlich noch keiner verinnerlicht, dass an einem solchen Objektiv solch ein suspektes Material zur Verwendung kommt.

Umtausch bei dem Händler sofort und problemlos, aber damit habe ich zwar ein Objektiv an dem dieser seltsame Verblendungsring wieder fest dran ist, aber um alles in der Welt, kann man denn so etwas überhaupt in dieser Preisklasse verarbeiten ?? Ist das Objektiv nicht einmal eine ordentliche stabile Plastik zum Abdecken wert, dass die solch einen suspekten schlapprigen Ring da drauf kleben ?

Die Japaner sind ja Künstler im Papier falten, Stichwort Origami. Nun frage ich mich, ob wir irgendwann mal die Objektive als Ausschneidebogen zum selber falten kaufen müssen. *Ironie*
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freundliche geblitzte Grüsse, P.
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marshaj (11.03.2010)
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Alt 11.03.2010, 08:43
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AW: Stabilität und Lebensdauer v. Nikon-Objektiven

Die günstigen Kit-Linsen sind aus "Plastik", nicht nur bei Nikon.
Es kommt sogar "Plastik" bei den Linsen zum Einsatz.
Und? Deshalb ist es billig und leicht.
Und Nikon macht die Sache mit dem Kunststoff noch wirklich gut, zumindest faßt sich alles gut an. Es gibt auch Hersteller da wirkt das Material wie Joghurtbecher.

Ich habe mit meinen Plastiklinsen schon ein paar Rucksackwanderungen hinter mir, ohne Filter und mit wechseln im Laufen. Geht alles, man muss nur vorsichtig sein.

Wenn du mehr Geld investierst bekommst du auch Optiken mit Metallbajonet.
Noch mehr Geld und der Kunststoff wird hochwertiger oder es gibt sogar Metallgehäuse.
Kauf dir eine D300 und ein paar ältere Linsen und du hast eine robuste Ausrüstung.

Ich denke mal du hast einfach Pech gehabt.
Pauschalisieren läßt sich das nicht.
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  #3  
Alt 11.03.2010, 09:02
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Raubacher Jockel Raubacher Jockel ist offline
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AW: Stabilität und Lebensdauer v. Nikon-Objektiven

You get what you pay for.
Das 18-105 ist ein Objektiv mit dem sich gute, brauchbare Ergebnisse erzielen lassen.
Ein hochwertiges Objektiv ist es definitiv nicht.
Das hier
ist das Nikon Standardzoom für DX, in höherwertiger Verarbeitung
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  #4  
Alt 11.03.2010, 09:20
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Beuteltier Beuteltier ist offline
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... habe jetzt meine Traumkamera: Nikon D300s ...
 
 
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AW: Stabilität und Lebensdauer v. Nikon-Objektiven

Hallo P!
Zitat:
Zitat von schubertp Beitrag anzeigen
Umtausch bei dem Händler sofort und problemlos, aber damit habe ich zwar ein Objektiv an dem dieser seltsame Verblendungsring wieder fest dran ist, aber um alles in der Welt, kann man denn so etwas überhaupt in dieser Preisklasse verarbeiten? Ist das Objektiv nicht einmal eine ordentliche stabile Plastik zum Abdecken wert, dass die solch einen suspekten schlapprigen Ring da drauf kleben?
Die Methode, den Frontlinsensatz nach dem Einschrauben in den Objektivtubus noch - nur wegen der Schönheit - mit einem mattschwarzen Kunststofffolien-Ring abzudecken, ist weit verbreitet.
Auch das AF-S DX 18-55/3.5-5.6G ED,
das AF-S DX 18-55/3.5-5.6G VR,
das AF-S DX 18-70/3.5-4.5G ED,
das AF-S DX 18-135/3.5-5.6G ED,
das AF-S DX 16-85/3.5-5.6G ED VR
und das AF-S 50/1.4G
- um nur die Objektive aufzuzählen die ich habe oder hatte, von denen ich es daher sicher weiss -
sind so gemacht.

Normalerweise kann man den Kunststoffring aber nicht durch Einschrauben eines Filters "abdrehen", weil das Gewinde für Filter im Objektiv tiefer ist als das Gewinde eines normalen Filters.

Was für ein UV-Filter hast du dennn eingeschraubt?
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Mit freundlichem Gruß
Michael

Seit 30 Jahren in der gelben Fraktion, nur von 2005-2006 in der roten fremdgegangen ...
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kabrueggen (11.03.2010)
  #5  
Alt 11.03.2010, 09:36
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AW: Stabilität und Lebensdauer v. Nikon-Objektiven

Moin,

irgendwann ist immer das erste Mal und eben gerade habe ich zum ersten Mal von einem solchen Problem wie bei dir gelesen. Ich denke, es ist eher ein Einzelfall, was aber deine Enttäuschung nicht schmälern dürfte.

Nikon fährt seit Anfang der 80er Jahre zweigleisig und bietet neben den bekannt robusten und hochwertigen Nikkor Objektiven eine "Amateurserie", die sich durch geringeres Gewicht und mehr verarbeitete Kuststoffe auszeichnet. So war zB das Nikon Series E 1.8 50mm fast baugleich mit dem AIs 1.8 50mm; die inneren Tubi (ein Tubus - viele Tubi?) bestanden aus Plastik und die Blendengabeln (Hasenohren) entfielen. Das Glas blieb allerdings gleich.

Ich habe ebenso wie du das 18-105 als Kitlinse zu meiner Nikon dazugekauft und bin über das geringe Gewicht sehr erfreut. Zwar laufe ich stest mit Tasche, 4 Objektiven und Blitz durch die Weltgeschichte, aber jedes Gramm, das ich nicht schleppen muss, ist ein echter Vorteil (deshalb mag ich auch das Nikkor 70-300 VR so gern). Optisch gibt es an dem Objektiv wenig auszusetzen. Es ist halt schwach bei schlechtem Licht und lässt wenig Spiel mit der Tiefenschärfe zu (dank der eher mässigen Anfangsblende), neigt zu Verzeichnungen am kurzen Ende (6-fach Zoom mit starkem Kostendruck) und hat ein Bajonett mit Kunststoffteilen...

Dass es auch besser geht zeigt Nikon mit dem ebenso lichtschwachen 16-85. Dies wiegt deutlich mehr, kostet ein Vielfaches, bietet ein Metallbajonett und verzeichnet deutlich weniger am kurzen Ende. Vertikale Linien sind bei 16mm hier noch gerader, als beim "Amateurzoom" bei 18mm. Dabei wiegt es natürlich auch DEUTLICH mehr. Ob es aber wirklich schärfer abbildet? Das wage ich in Zweifel zu stellen - noch mehr als alle feinen Haare und alle Verzweigungen in der Iris geht irgendwann nicht mehr. Brauche ich die "besseren" Linien bei 16-18mm? Nein, denn ich habe unter dem 18-105 noch ein UWW, welches in diesem Brennweitenbereich nochmal WESENTLICH besser ist, als die beiden Kitlinsen.

Ich habe nach sicherlich hundertfachem Objektivwechsel (wie gesagt - ich bin immer mit dem Sigma 10-20, Nikon 18-105, Nikkor 70-300VR und neuerdings auch dem Nikkor 1.8-50 unterwegs) noch keinerlei "Schwachstelle" am Plastikbajonett gefunden. Es kneift bombenfest an der Kamera und zeigt keine eingelaufenen Riefen oder dergleichen. Der "Nachteil" ist wohl eher psychologischer Natur.

stefan
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  #6  
Alt 11.03.2010, 09:41
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AW: Stabilität und Lebensdauer v. Nikon-Objektiven

Habe eben mal kurz in einige Servicemanuals zu Nikon und anderen Objektiven geschaut:
Der Ring mit der Aufschrift ist bei den meisten nur mit "Doppelseitigen" geklebt.
Einen technischen Sinn hat der Zierring nicht.
Drücke ihn einfach wieder gut fest, dann ist die Sache gelaufen.
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  #7  
Alt 11.03.2010, 10:09
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AW: Stabilität und Lebensdauer v. Nikon-Objektiven

Zierleiste ab, was soll's. Nee, würde mich auch nerven => umtauschen.

Bajonett: ist ja bei den meisten Objektiven nicht aus Kunststoff. Hatte das 18-105 auch mal (D90-Kit) und fand das ausreichend gut, auch die Verarbeitung. Hatte das nicht lange, daher weiß ich nicht wie problematisch das Plastikbajonett ist, kam mir aber ausreichend für den Heimanwender vor, der sowieso nur selten wechselt. Ich glaube was am ehesten bei allen Objektiven heutzutage kaputt gehen dürfte, ist VR und Ultraschallmotor, sowieso die Elektronik die da drin ist. Bei den "billigen" Zoomobjektiven vielleicht auch die Tubusführung.
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  #8  
Alt 11.03.2010, 10:21
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AW: Stabilität und Lebensdauer v. Nikon-Objektiven

Hatte das optisch gute Nikon 55-200mm VR mit Plastikbajonett - ich hab´s verkauft, weil mich kameraseitig ein dunkler Schmierfilm, also Abrieb vom Objektiv genervt hatte. Nur am Rande.

Gruß
Armin
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  #9  
Alt 11.03.2010, 10:44
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AW: Stabilität und Lebensdauer v. Nikon-Objektiven

Dieser Ring hat sich bei meinem 18-70 in den ganzen 5 Jahren in denen ich es benutze, nicht gelöst und Filter wurden auch schon oft genug draufgeschraubt.

Da war halt offensichtlich was von Werk aus nicht in Ordnung, kann immer und überall mal passieren.

Gruß
Heiko
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  #10  
Alt 11.03.2010, 10:57
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AW: Stabilität und Lebensdauer v. Nikon-Objektiven

Zitat:
Zitat von Mingo Beitrag anzeigen
Hatte das optisch gute Nikon 55-200mm VR mit Plastikbajonett - ich hab´s verkauft, weil mich kameraseitig ein dunkler Schmierfilm, also Abrieb vom Objektiv genervt hatte. Nur am Rande.
Den Schmierfilm am Kamerabajonett habe ich auch bei der F2 und FE gelegentlich weggewischt (und da gab es noch keine Objektive mit Plastikbajonett). Das ist genau, was du da schreibst. Dunkler Schmier. Kunststoffabrieb war es ganz sicher nicht! Ich bin sicher, dass dies auch alle anderen Analoganwender so kennen. Nur am Rande.

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Alt 11.03.2010, 11:01
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Zitat:
Zitat von shovelhead Beitrag anzeigen
Den Schmierfilm am Kamerabajonett habe ich auch bei der F2 und FE gelegentlich weggewischt (und da gab es noch keine Objektive mit Plastikbajonett). Das ist genau, was du da schreibst. Dunkler Schmier. Kunststoffabrieb war es ganz sicher nicht! Ich bin sicher, dass dies auch alle anderen Analoganwender so kennen. Nur am Rande.

stefan
Nur ist es so, daß ich den nun nicht mehr habe, seitdem ich das Plastikgelumpe aus meinem Bestand entfernt habe.

Gruß
Armin
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  #12  
Alt 11.03.2010, 11:34
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AW: Stabilität und Lebensdauer v. Nikon-Objektiven

Und ich habe dunklen Abrieb an meiner neuen D5000, die bis jetzt bis auf wenige Ausnahmen nur das AF-S 35/1.8 gesehen hat - und das hat ein Metallbajonet...mit Gummiabdichtung.

Meine alte Canon hat auch "Abrieb", Plastik wurde damals aber nicht verwendet.

Ich denke der Abrieb kommt von verdichtetem "Staub".
Natürlich kann der "Dreck" auch das Plastik abreiben, man sollte halt ab und zu putzen.
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Beuteltier (11.03.2010)
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Alt 11.03.2010, 11:50
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AW: Stabilität und Lebensdauer v. Nikon-Objektiven

Ich habe diesen dunklen Schmier nach einiger Zeit auf allen meinen Objektiv- und Kamerabajonetten...obwohl ich noch nie ein Objektiv mit Kunststoffbajonett hatte.
Er kommt durch das Aufdrehen der Schutzkappen zustande und wird von mir 2x im Jahr einfach mit einem Papiertaschentuch weggewischt.

Gruß
Heiko
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Beuteltier (11.03.2010), ralfs (14.03.2010), schubertp (11.03.2010)
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Alt 11.03.2010, 11:51
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Hallo Schubertp,

dieses Objektiv zählt garantiert nicht zu den hochwertigen Objektiven von Nikon. Bei fast allen Herstellern (egal ob Nikon, Canon, Pentax, Sony,...) sind doch alle günstigen, lichtschwachen Kitobjektive aus Kunststoff hergestellt.

Und "unser" 18-105VR ist und bleibt einfach ein Kitobjektiv, egal ob mit Kamera gekauft oder später

Ich würde mich an diesem Folienring nicht stören, solange die Mechanik und Optik in Ordnung ist, weil ich weiß, dasss ich kein hochwertiges Objektiv habe.

Bei Canon oder Sony hättest Du genau die selben Probleme haben können.

Sobald Du Dir die höherwertigen Nikkore ansiehst haben die doch alle Metallbajonette und z.B. Tubusse und Gehäuse komplett aus Metall oder höherwertigem Kunststoff.

Bei den Kitobjektiven muss man immer Abstriche in der Qualität machen. Ich werde auch irgendwann, wenn es mein Geldbeutel zulässt das 18-105VR gegen ein höherwertiges austauschen, auch wenn die optische Leistung des 18-105 sehr gut ist.

Gruß und allzeit gutes Licht

Andreas
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Alt 11.03.2010, 15:20
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Also ich weiß nicht was alle immer gegen Kunststoff haben.
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Alt 11.03.2010, 15:58
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Zitat:
Zitat von Mr S Beitrag anzeigen
Also ich weiß nicht was alle immer gegen Kunststoff haben.
soweit ich es verstanden habe, geht es hier nicht darum ob Kunststoff gut oder schlecht ist, sondern um die Pappe ähnliche Abdeckung vorne
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"immerhin kostet dort so ein Objektiv einzeln auch schlappe 269 Euro"

Für diesen Preis kannst du heute nichts anderes mehr verlangen. Vor 25 Jahren gabs für dieses Geld 1A-Objektive mit Metallbody und präzise geführter Innenmechanik. Meine Pentax-K Objektive aus dieser Zeit arbeiten heute immer noch wie am ersten Tag. Für die gleiche Qualität musst du heute 1.000 Euro hinlegen. Egal ob Nikon, Canon, Olympus o.ä. Alles darunter ist - sorry - Billigkram.
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Alt 11.03.2010, 16:13
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Zitat:
Zitat von Michael K. Beitrag anzeigen
soweit ich es verstanden habe, geht es hier nicht darum ob Kunststoff gut oder schlecht ist, sondern um die Pappe ähnliche Abdeckung vorne
... und diese Abdeckung würde ich ignorieren, solange die Funktion des Objektives nicht beeinträchtigt wird.
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Zitat:
Zitat von Beuteltier Beitrag anzeigen
Was für ein UV-Filter hast du denn eingeschraubt?
Ein ganz normaler Marumi UV/IR Cut 67mm (Leica gibt es in der Größe nicht mehr). Mir war aber in meiner Freude über den Neuerwerb entgangen, dass sich die Folie bereits gelöst und und nicht mehr plan lag. Beim Eindrehen des Filters erfaßte er diese (wie auch immer) und drehte sie dann wohl mit.
Ich sehe es eben so - Qualitätsunterschiede in verschiedenen Preissegmenten sind ok, aber unterschiedliche Qualität bedeutet nicht Freiheit für qualitative Mängel, das ist was ganz anderes. Und bei dem sich abdrehenden Papierringel fühlte ich mich halt irgendwie angepinkelt.

Mein Händler sagte mir - das kann passieren, du wirst kein anderes Objektiv finden, die sind heute alles so. Muß eben umschalten; ich bin mit richtigen schweren Granaten (Zeiss Pancolar 1.8/55, Zeiss Tessar 2.8/50, Zeiss Sonnar 8/500, Zeiss Biotar 2.8/80 an der 6x6 u.a.) seit 1965/66 aufgewachsen. Nach der Wende habe ich mit einer Fullhand-Leica verheiratet und selbst noch Belichtungsmesser und sowas verwendet, als andere das schon längst weggelegt hatten. Da war auch alles aus Metall.

Das sich das aber gewandelt hat, ist mir auch schon länger bewußt, dehalb habe ich mich ja auch voll bewußt vor Sony gedrückt, aber nun hat es mich eben auch erwischt.

Und als Normalverbraucher möchte ich aber auch nicht unbedingt für jedes Objektiv für 1000 Euro kaufen wollen. Wie lange soll ich denn da an dem Sparstrumpf stricken ?
Ich habe nichts gegen die Plaste, ich bin aber auch nicht so erbaut davon. Da sitze ich zwischen den Stühlen. Ich denke mal die optische Leistung wird ja dann aber stimmen und es geht hoffentlich bald los. (Das Wetter muß ja mal besser werden!)

Aber die Bilder, die ich bisher vom 1.8/35, vom 18-105 und vom 70-300 gesehen habe, reichen mir da aus. Ich mache das doch auch schon lange nicht mehr beruflich. Ich muß nicht mehr besser sein als der andere, damit meine Bilder hier oder da genommen werden. Und für wen sollte ich denn da tausendprozentige Qualität hinlegen ? Für meine Familie ist das alles sowieso nur Knipserei und für meine Kinder und Enkel ist ein Handyfoto genauso gut, wie das meiner Nikon. Die sehen da sowieso keinen Unterschied.

Wäre ich 25 Jahre jünger, sähe das natürlich alles anders aus - dann hätte ich aber auch keine D5000 gekauft
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