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Objektive & Konverter Alles zu Nikon-Objektiven sowie zu Fremdobjektiven an der Nikon und Konvertern


Lupenobjektive, Nahlinsen, Zwischenringe, Balgengeräte, Retroadapter, et al.

Objektive & Konverter


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  #1  
Alt 25.10.2008, 22:33
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Lupenobjektive, Nahlinsen, Zwischenringe, Balgengeräte, Retroadapter, et al.

Offenbar gibt es für eine Nikon-DSRL kein dem Canon MP-E 65/2.8 1-5fach Makro vergleichbares Objektiv mit dem man über einen Abbildungsmaßstab von 1:1 hinausgehen könnte (Ablichtung von Insekten, etc.).

Daher ein paar Fragen:

1. Weshalb werden allgemein kaum noch Lupenobjektive gefertigt (in den 60er und 70er Jahren soll das Angebot um vieles größer gewesen sein)?

2. Welcher Abbildungsmaßstab wäre mit einem Nikon AF 60/2,8D Micro + Nahlinse resp. mit einem Sigma AF 150/2,8 EX DG Macro + Nahlinse zu erreichen?

3. Soll man von Balgengeräten (zu unhandlich für Naturphotographie) und Zwischenringen (Lichtverlust, Klapprigkeit) von vornherein die Finger lassen?

4. Was ist von Retro- oder Umkehrringen zu halten und welches Objektiv wäre dafür geeignet (Nikon AF 28/2,8D oder Nikon AF 50/1,4D)?

5. Ist es korrekt, dass sich bei FX der Abbildungsmaßstab gegenüber DX verringert?

6. Macht ein Achromat an einem Zoom-Objektiv Sinn (e.g. Nikkor AF-S 18-200/3.5-5.6G IF-ED VR II DX)?

7. Wie verhalten sich die Dioptrien einer Nahlinse resp. die Auszugsverlängerung bei Zwischenringen oder Balgen in Bezug auf den Abbildungsmaßstab (Vergrösserungssffekt)?



Durch Lesen der einschlägigen Threads im Forum habe ich mir zwar schon eine gewisse Meinung bilden können, vor meiner endgültigen Entscheidung würde ich diese mit Eurer Hilfe aber gerne nochmals überprüfen.

Ich werke derzeit mit einer D80 -- und bin soweit durchaus zufrieden --, ein Umstieg auf eine D700 ist jedoch geplant. Die Lösung sollte also sowohl für DX als auch für FX gute Ergebnisse liefern.

Danke für Euer Feedback,
Bruno
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  #2  
Alt 25.10.2008, 23:23
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AW: Lupenobjektive, Nahlinsen, Zwischenringe, Balgengeräte, Retroadapter, et al.

Moin,

ich kann zwar nicht alle Fragen beantworten, aber immerhin die eine oder andere.

Zitat:
Zitat von username Beitrag anzeigen
3. Soll man von Balgengeräten (zu unhandlich für Naturphotographie) und Zwischenringen (Lichtverlust, Klapprigkeit) von vornherein die Finger lassen?

5. Ist es korrekt, dass sich bei FX der Abbildungsmaßstab gegenüber DX verringert?
zu 3:Balgen und Zwischenringe sind altbewährte Mittel, den Abbildungsmaßstab zu Vergrößern. Klapprigkeit kann ich bei meinem Zwischenring nicht feststellen.
Der Lichtverlust trifft beide im gleichen Maße, da er eine Funktion des Abstandes der Linse zur Sensor/Filmebene ist.

Zu 5: Das ist Unfug. Der Abbildungmaßstab von 1:1 bedeutet, dass 1 cm in der Natur auch 1 cm auf dem Sensor bzw. Film einnimmt. Lediglich der Bildausschnitt (Aufnahmewinkel) verändert sich.
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  #3  
Alt 25.10.2008, 23:30
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AW: Lupenobjektive, Nahlinsen, Zwischenringe, Balgengeräte, Retroadapter, et al.

Moin,



kleiner Nachtrag: das 18 - 200 Zoom ist ein DX-Objektiv und damit an der D 700 unbrauchbar.
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  #4  
Alt 26.10.2008, 00:45
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AW: Lupenobjektive, Nahlinsen, Zwischenringe, Balgengeräte, Retroadapter, et al.

Danke für Deine Antworten, Wolle!


Zitat:
Zitat von Wolle Beitrag anzeigen
Der Abbildungmaßstab von 1:1 bedeutet, dass 1 cm in der Natur auch 1 cm auf dem Sensor bzw. Film einnimmt. Lediglich der Bildausschnitt (Aufnahmewinkel) verändert sich.
Okay, ich hoffe es jetzt verstanden zu haben: infolge des veränderten Bildausschnitts erscheint das Objekt bei gleichem Objektiv und gleichem Abstand im FX-Format kleiner, da es auf einem größeren Sensor abgebildet wird -- korrekt?


Zitat:
Zitat von Wolle Beitrag anzeigen
das 18 - 200 Zoom ist ein DX-Objektiv und damit an der D 700 unbrauchbar
Danke, das weiss ich, aber ich habe bereits das 18-200er Zoom. Ich würde gerne wissen, ob eine Nahlinse an diesem Objektiv zusammen mit der D80 zu brauchbaren Resultaten führt oder eine derartige Anschaffung hinausgeworfenes Geld wäre (abgesehen davon, daß man die D700 auf DX-Format umstellen könnte).
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  #5  
Alt 26.10.2008, 01:09
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AW: Lupenobjektive, Nahlinsen, Zwischenringe, Balgengeräte, Retroadapter, et al.

Zitat:
Zitat von username Beitrag anzeigen
Durch Lesen der einschlägigen Threads im Forum habe ich mir zwar schon eine gewisse Meinung bilden können, vor meiner endgültigen Entscheidung würde ich diese mit Eurer Hilfe aber gerne nochmals überprüfen.
Na ja, wenn du die ca. 50 Beiträge, die ich zu diesem Themen geschrieben habe, schon gelesen hast, dann ist dem eigentlich nicht mehr viel hinzu zu fügen.

Fassen wir uns daher kurz:

1. Das Nikon Verkaufsprogramm (nur Photo) 1983/84 umfasst 192 Seiten, das von 1980/90 deren 260. Heute würde man mit einer zweistelligen Anzahl auskommen. Stichwort: Sortimentsbereinigung. Auch bei anderen Herstellern. Nahezu alle Lupenfotoobjektive sind heute nur mehr am Gebrauchtmarkt erhältlich. Ich besitze zwei (Minolta und Olympus), die ich in den 80ern aus der Wühlkiste gefischt habe und die damals schon nicht mehr im Programm waren.

2. Sigma Macro 150mm f/2.8 mit Canon 500D ca. 1.3:1, also wenig Unterschied.

3. Irgendwas wird man verwenden müssen. Nikon bietet heute überhaupt kein Makrozubehör jenseits von 1:1 an. siehe Pkt. 1.

4. Objektive mit Blendenring im Standard- bis Weitwinkelbereich. Je kürzer die Brennweite, desto größer der Abbildungsmaßstab.

5. Nein.

6. Ja (Anmerkung zum 18-200 siehe Beitrag von Wolle).

7. Der Kehrwert der Dioptrien der Nahlinse ist die maximale Entfernung in Metern, auf welche die Kombination fokussiert werden kann. Z. B. Nahlinse mit 4 Dioptrien ist Fokussierung auf 25cm, wenn Objektiv auf Unendlich. Bei Zwischenringen wird die Länge des Ringes als zusätzliche Auszugsverlängerung wirksam. Bei Zooms und Objektiven mit Innenfokussierung sind die existierenden Formeln schlecht anwendbar, weil sich beim Fokussieren mehrere Parameter ändern.

Faustregel für Objektive ohne Innenfokussierung:
Auszug halbe Brennweite ergibt ca. 1:2, Lichtverlust ca. 1 Belichtungsstufe.
Auszug volle Brennweite ergibt 1:1. Lichtverlust 2 Belichtungsstufen.
Auszug ist hier die Verschiebung des Objektives nach vorne beim Fokussieren plus allfällige Zwischenringe und/oder Balgengeräte.

Zooms sind mit Zwischenringen nicht mehr normal zoombar, die Schärfe andert sich radikal beim Verstellen der Brennweite. Mit Nahlinsen ist Zoomen möglich.

Bei der D80 führen alle Kombinationen, welche die elektrische Verbindung zwischen Kamera und Objektiv unterbrechen (Balgengerät, Zwischenringe ohne Übertragung, Umkehrring) zum Verlust der Belichtungsmessung und damit natürlich aller Automatikprogramme. Nur manuelle Einstellung möglich. Bei der D700 ist manuelle Einstellung mit Belichtungsmessung durch die Kamera, sowie Zeitautomatik möglich.

Eine von dir nicht angeführte Variante: Kupplungsring.
Dabei werden zwei Objektive mit den Filtergewinden zueinander verschraubt. Das längerbrennweitige an der Kamera. Beim vorderen Objektiv Entfernung auf Unendlich und Blende ganz auf. Dieses wirkt dann wie eine starke Nahlinse. Die Vergrößerung ist gleich dem Quotienten der Brennweiten, sprich 100mm Objektiv an der Kamera und 50mm Objektiv verkehrt davor ergibt Abbildungsmaßstab 2:1. Die Brennweite des hinteren Objektives darf nicht zu kurz sein, da sonst Eckenabschattungen auftreten.
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digisus (04.01.2009), fotofrosch (21.09.2009), klein0r (15.09.2012), Meddi (04.02.2009), Sterbenswoertchen (28.10.2008), suja (26.09.2009), thebear (28.11.2008), username (27.10.2008), Werner1 (01.02.2009)
  #6  
Alt 26.10.2008, 09:09
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AW: Lupenobjektive, Nahlinsen, Zwischenringe, Balgengeräte, Retroadapter, et al.

Balgengeräte von Nikon sind in der Tat nichts für Freihand. Beim Gegenstück von Novoflex schaut es bereits anders aus.

Abgesehen von besagten Zwischenringen verwende ich so ziemlich alles, aber jedes für seinen Zweck.

Nahlinsen in verschiedenen Ausführungen, vor allem wenn es um geringe Schärfentiefe geht. Diverse Micro Nikkore als Unversalobjektive und fürs Eingemachte einen PB-4 von Nikon. Dennoch bleibt mir die Kombination Zörk MFS mit diversen Rodenstock V-Linsen die liebste Lösung. Klein, kompakt, unglaublich flexibel und optisch schlichtweg ungeschlagen.

Aber selbst die billigste Nahlinse kann bereits unglaublich "duftige" Ergebnisse liefern. Mein Favorit: Nikon 50/1.4 AFD mit einer betagten Zoomnahlinse aus den Siebzigern.
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username (27.10.2008)
  #7  
Alt 27.10.2008, 04:08
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AW: Lupenobjektive, Nahlinsen, Zwischenringe, Balgengeräte, Retroadapter, et al.

Zitat:
Zitat von tengris Beitrag anzeigen
Na ja, wenn du die ca. 50 Beiträge, die ich zu diesem Themen geschrieben habe, schon gelesen hast, dann ist dem eigentlich nicht mehr viel hinzu zu fügen.
Hallo tengris!

Es waren vielleicht nicht alle Deine 50 Beiträge, aber doch eine ganze Menge davon und ich habe von diesen -- wie auch von den anderen Beiträgen -- sehr profitiert. Umso mehr freut es mich, daß Du durchaus noch Neues und Fundiertes beizutragen weißt! Herzlichen Dank dafür!


ad 1.) Es ist außerordentlich bedauerlich, daß die Verkaufsprogramme infolge "Sortimentsbereinigung" derart gekürzt wurden. Gab es jemals ein Nikon Lupenobjektiv? Derzeit dürfte es nur das bereits erwähnte von Canon und eines von Minolta geben? Ich nehme an, daß sich diese -- wenn überhaupt -- nicht ohne größere Qualitätsverluste an ein Nikon F-Bajonett anbringen lassen?


Zitat:
Zitat von tengris Beitrag anzeigen
Sigma Macro 150mm f/2.8 mit Canon 500D ca. 1.3:1, also wenig Unterschied.
Danke, das klingt eher enttäuschend ...


ad 3.) Gibt es irgendwas Gebrauchtes von Nikon (oder auch Dritthersteller), nach dem man Ausschau halten sollte?


Zitat:
Zitat von tengris Beitrag anzeigen
Objektive mit Blendenring im Standard- bis Weitwinkelbereich. Je kürzer die Brennweite, desto größer der Abbildungsmaßstab.
Wäre hier ein Fisheye ein Overkill und -- wenn ja -- wo läge bei der Brennweite eine vernünftige Grenze?


ad 7.) Um all diese Informationen gebührend würdigen zu können, muß ich wohl noch etwas Theorie büffeln. Das mit der Auszugsverlängerung ist mir einigermaßen klar, auch das Verhältnis von Kehrwert und maximaler Fokussier-Entfernung bei den Dioptrien -- unklar ist mir allerdings immer noch die Relation von Dioptrienzahl zum Abbildungsmaßstab, also der Vergrösserungssffekt einer Dioptrie. Existiert dazu auch eine Faustregel?


Zitat:
Zitat von tengris Beitrag anzeigen
Eine von dir nicht angeführte Variante: Kupplungsring.
Dabei werden zwei Objektive mit den Filtergewinden zueinander verschraubt. Das längerbrennweitige an der Kamera. Beim vorderen Objektiv Brennweite auf Unendlich und Blende ganz auf. Dieses wirkt dann wie eine starke Nahlinse. Die Vergrößerung ist gleich dem Quotienten der Brennweiten, sprich 100mm Objektiv an der Kamera und 50mm Objektiv verkehrt davor ergibt Abbildungsmaßstab 2:1. Die Brennweite des hinteren Objektives darf nicht zu kurz sein, da sonst Eckenabschattungen auftreten.
Das klingt sehr interessant, ich muß mir dies ebenfalls noch näher ansehen. Gibt es hier eine erprobte und empfehlenswerte Kombination von Objektiven und Filtergewinden mit der man in den Bereich 3:1 (oder auch darüber) vordringen könnte?

Danke nochmals für die Hilfe!
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  #8  
Alt 27.10.2008, 04:47
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AW: Lupenobjektive, Nahlinsen, Zwischenringe, Balgengeräte, Retroadapter, et al.

Hallo Nobody,
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Zitat:
Zitat von Nobody Beitrag anzeigen
Beim Gegenstück von Novoflex schaut es bereits anders aus.
Meinst Du das BALPRO 1? Und kann man damit auf Insektenjagd gehen? Welches Objektiv verwendest Du dabei?


Zitat:
Zitat von Nobody Beitrag anzeigen
Dennoch bleibt mir die Kombination Zörk MFS mit diversen Rodenstock V-Linsen die liebste Lösung. Klein, kompakt, unglaublich flexibel und optisch schlichtweg ungeschlagen.
Welchen Abbildungsmaßstab erreichst Du in dieser Konstellation (ich suche für Nikon eine Lösung, die dem Canon MP-E 65/2.8 1-5fach Makro gleichkommt)?
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  #9  
Alt 27.10.2008, 07:02
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Lausch
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AW: Lupenobjektive, Nahlinsen, Zwischenringe, Balgengeräte, Retroadapter, et al.

Von Drittherstellern, z. B. von Kenko, gibt es automatische Zwischenringe, die jedenfalls an D80 und D90 sowohl die Belichtungsmessung als auch die AF-Übertragung sicherstellen und dadurch recht bequem zu benützen sind. Natürlich bieten Zwischenringe durch den jeweils festen Abbildungsmaßstab nicht die Vielseitigkeit eines Balgengeräts, aber mit der passenden Kombination der 3 Zwischenringe erreicht man eine Anzahl von Abbildungsmaßstäben. Blitzen ist freilich angesagt, so wie beim Balgengerät auch, denn der Lichtverlust ist physikalisch bedingt und hängt daher bei beiden vom Abbildungsmaßstab ab.
Ich bin mit den Zwischenringen zufrieden.
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Alt 27.10.2008, 07:32
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Zitat:
Zitat von username Beitrag anzeigen
Gab es jemals ein Nikon Lupenobjektiv?
Ja, es gab 3 verschiedene Makro-Nikkore, die hpts. für das Nikon Multiphot-System konzipiert waren. Sind heute nur mehr sehr schwer zu bekommen. Allerdings gibt es auch Lupenobjektive von Zeiss (Luminar) oder Leitz (Photar) in verschiedenen Brennweiten, aber auch die sind nur antiuquarisch zu bekommen, die Photare noch am ehesten. I verwende 2 verschiedene Photare (25 und 12,5 mm) an einem Balgen und komme damit locker auf 10:1, allerdings macht das nur im Studio (Labor) Sinn, weil man viel Licht braucht.

Was ich noch empfehlen kann ist die Kombination aus Balgen und Vergrössererobjektiv (EL-Nikkor, Apo-Rodagon, M-Componon, etc.). Diese Optiken sind ausserdem perfekt flat-field korrigiert, was bei Makro auch nicht schlecht ist.

Ich perönlich bin zu faul um einen Balgen in die Natur zu schleppen, denn ohne Stativ kannst du das wahrscheinlich vergessen. So ein Objektiv wie das MP-E65 wäre natürlich wünschenswert, denn das ist durchaus freihändig (oder zumindest aufgestützt) bequem verwendbar - einige meiner Fachkollegen (Insektenforscher) arbeiten damit.

lg
__________________
Harald
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Zitat:
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Hallo Nobody,
Danke für Deinen Beitrag!

Meinst Du das BALPRO 1? Und kann man damit auf Insektenjagd gehen? Welches Objektiv verwendest Du dabei?

Welchen Abbildungsmaßstab erreichst Du in dieser Konstellation (ich suche für Nikon eine Lösung, die dem Canon MP-E 65/2.8 1-5fach Makro gleichkommt)?
Ich habe zwar keinen Novoflex Balgen, aber ich meine [Link nur für registrierte und eingeloggte Mitglieder sichtbar. ]. In 80ern war dieser Balgen quasi die Standardausrüstung vieler Makrofans. Recht kompakt und dank Springblende mitsamt Offenblendmessung durchaus freihandtauglich.

Je nach Optik und Ausbaustufe lassen sich mit dem Zörk MFS Maßstäbe von 5:1 und mehr erreichen. Ob diese jedoch Sinn macht, wäre in anderes Thema. In Basisausstattung erreicht man jedenfalls mit 50mm einen Maßstab von 1.5:1 und mit 80mm etwa 1:2. Wichtiger erscheint mir dennoch die Tilt-Funktion, ohne die es im Nahbereich oft nur mit geringeren Abildungsmaßstäbe Sinn macht.

Von 50er Nikon EL war ich allerdings enttäuscht. Ein Rodagon, selbst ohne APO, ist um Welten besser.
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Zitat:
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ad 1.)Gab es jemals ein Nikon Lupenobjektiv? Derzeit dürfte es nur das bereits erwähnte von Canon und eines von Minolta geben? Ich nehme an, daß sich diese -- wenn überhaupt -- nicht ohne größere Qualitätsverluste an ein Nikon F-Bajonett anbringen lassen?
Hier muss man unterscheiden. Die von Canon und Minolta gebauten Objektive würde ich eher als "Mikrofotosysteme" bezeichnen (wobei das jetzt kein echter Fachausdruck ist, aber nur zur Unterscheidung). Da das Objektive sind, die direkt an der Kamera angebracht werden und Autofokus und Blendenautomatik unterstützen, kann man sie genau so gut adaptieren, wie jedes anders Canon oder Minolta/Sony Objektiv, nämlich so gut wie gar nicht.

Die klassischen Lupenfotoobjektive haben meist ein Mikroskopgewinde und keine Fokussierung, benötigen also zum vernünftigen Arbeiten ein Balgengerät mit Einstellschlitten und einen Adapter für den Kameraanschluss. Von Nikon gab es dazu den Adapter BR-15 von Nikon Bajonett auf M39 Gewinde (welches auch die meisten Vergrößerungsobjektive haben) und dann den Adapter BR-16 von M39 auf das RMA Mikroskopgewinde. Hier im Einsatz (Minolta Bellows Micro Rokkor 12.5mm f/2), allerdings nur zu Demozwecken.

Lupenobjektive, Nahlinsen, Zwischenringe, Balgengeräte, Retroadapter, et al.

Die Lupenfotoobjektive sind meist so gerechnet, dass sie die maximale Leistung bei üblichen Auszügen am Balgengerät erreichen. Das wäre bei dieser Kombination etwas zu knapp.

Zitat:
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Danke, das klingt eher enttäuschend ...
Du musst grundsätzlich damit rechenen, dass die Wirkung von Nahlinsen bei 1:1 Makros sehr gering ist, weil die ja schon eine sehr weite Fokussierung haben. Bei Teles und Telezooms ist die Wirkung am größten.

Trotzdem ist die Kombination Sigma 150 plus Canon 500D in der Insektenfotografie nicht von der Hand zu weisen, weil viele Kleintiere in diesen Maßstabsbereich rein passen. Bei Details von Facettenaugen ist aber Fehlanzeige.

Zitat:
Zitat von username Beitrag anzeigen
ad 3.) Gibt es irgendwas Gebrauchtes von Nikon (oder auch Dritthersteller), nach dem man Ausschau halten sollte?
Es gibt im Internet ein paar Seiten, welche selbst extreme Raritäten und Sonderobjektive auflisten. Von Nikon habe ich die Macro-Nikkore 19mm f/2.8, 35mm f/4.5, 65mm f/4.5 und 120mm f/6.3 im Katalog von 1989/90. Das Design dieser Objektive verweist aber eindeutig auf eine Konstruktion in den 60er/70er Jahren. Was jetzt kein Nachteil sein muss, da die Konstruktionen eher simpel sind und sich seither wenig verändert haben.

Von Minolta gab es das 12.5mm f/2 und ein 25mm mit f/2.5. Detto mehrere von Olympus. Ich habe das 20mm f/3.5, von welchem Experten meinen, dass die Lichtstärke für maximale Qualität schon zu gering sei, weil in diesem Bereich schon die Beugungsunschärfe wirksam werde. Aus diesem Grund ist auch eine Blendeneinstellung über f/8 eigentlich sinnlos. Auf der anderen Seite leuchten die meisten Lupenfotoobjektive auf Grund ihrer Konstruktion mühelos Großformataufnahmen aus.

Zitat:
Zitat von username Beitrag anzeigen
Wäre hier ein Fisheye ein Overkill und -- wenn ja -- wo läge bei der Brennweite eine vernünftige Grenze?
Mit dem Fisheye hast du sowieso Pech gehabt. In Restrostellung kannst du es nicht verwenden. Es hätte auch gar kein Filtergewinde dafür. In Normalstellung kannst du nicht fokussieren, weil selbst mit den dünnsten Zwischenringen die Schärfenebene schon innerhalb des Objektives ist.

Zitat:
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ad 7.) ... unklar ist mir allerdings immer noch die Relation von Dioptrienzahl zum Abbildungsmaßstab, also der Vergrösserungssffekt einer Dioptrie. Existiert dazu auch eine Faustregel?
Na ja, Fäuste sind ein grobes Werkzeug und Faustregeln auch. Grundsätzlich ist es so, dass sich bei Kombinationen die Dioptrienzahlen addieren. Ein Objektiv mit 100mm Brennweite hat 10 Dioptrien. Fokussiere ich das Objektiv auf unendlich, dann habe ich nach der klassischen [Link nur für registrierte und eingeloggte Mitglieder sichtbar. ] eine Brennweite und eine Bildweite von je 100mm. Schraube ich jetzt eine Linse mit 5 Dioptrien davor, dann habe ich ein System mit 15 Dioptrien, also einer resultierenden Brennweite von 67mm bei unveränderter Bildweite von 100mm. Die weitere Rechnerei erspare ich mir, weil das graue Theorie ist. Hier wird von hypothetischen Einzellinsen mit Ausdehnung Null ausgegangen, was in der Praxis nicht annähernd der Fall ist. Bei einem AF-S Micro Nikkor 105mm f/2.8 kann ich das für die Unendlicheinstellung noch mit einer groben Annäherung rechnen, beim auf 1:1 fokussierten Objektiv weiss ich aber die in die Formel einzusetzenden Werte für Brennweite und Bildweite nicht mehr und ersehe sie auch nicht aus den technischen Daten. Detto bei Zoomobjektiven. Auch hier gelten die Brennweitenangaben für die Unendlicheinstellung und können an der Nahgrenze erheblich abweichen.

Zitat:
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Das klingt sehr interessant, ich muß mir dies ebenfalls noch näher ansehen. Gibt es hier eine erprobte und empfehlenswerte Kombination von Objektiven und Filtergewinden mit der man in den Bereich 3:1 (oder auch darüber) vordringen könnte?
Müsste man ausprobieren. Die folgende Aufnahme entstand mit einer handelsüblichen Videokamera, gekuppelt mit einem Mittelformatobjektiv 55mm. Hier wäre ein Vordringen in den Makrobereich nicht anders möglich, weil das Objektiv fest montiert ist. Die Ameise dürfte im Original etwa 9mm groß sein. Einzelbild aus einer DV Aufnahme, daher die geringe Qualität.

Lupenobjektive, Nahlinsen, Zwischenringe, Balgengeräte, Retroadapter, et al.

Eine Einschränkung, die man nicht außer acht lassen darf, ist dass solche Kombinationen extrem kopflastig sind und dass nicht jedes billige Kitobjektiv stabil genug ist, mit so einer Last umzugehen. Bei der obigen Aufnahme hing das Objektiv nach unten. Bei anderen Aufnahmepositionen hätte ich mir Gedanken darüber machen müssen, wie ich das Plastikfiltergewinde des Miniobjektives der Videokamera entlaste.
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username (28.10.2008), Werner1 (01.02.2009)
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Alt 28.10.2008, 15:30
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Danke für all diese wertvollen Tips!!! Da mußte ich schon eine ganze Menge nachlesen, um mit Euch noch einigermaßen mitreden zu können.



@ Lausch:

Danke für die Empfehlung! Kenko-Zwischenringe sind bereits in meiner engeren Wahl, sie scheinen für Photos im Freien auch leichter handhabbar zu sein als Balgengeräte. Der Lichtverlust ist eigentlich das einzige, was mich noch abhält, diese sofort zu kaufen.

Gibt es ein Objektiv, das Ihr im Gebrauch mit Zwischenringen bevorzugt?



@ Harry S.:

Hallo Landsmann (ich schreibe derzeit auch von Wien)!

EL-Nikkor-Vergrößerungsobjektive sind mir nicht wirklich ein Begriff
- was können diese?
- wäre es möglich EL-Nikkore (ähnlich wie Makros) auch für Portraitphotographie zu verwenden?
- gefunden habe ich die Nikon EL-Nikkore 50mm f/2.8N, 50mm f/4N, 63mm f/2.8N, 75mm f/4N, 80mm f/5.6N sowie 105mm f/5.6N -- zu welchem würdet Ihr mir raten?
- ich nehme an, EL-Nikkore gibt es nur noch gebraucht?
- braucht man zu deren Verwendung eine Bühne oder ähnliches, i.e. kann man sie auch freihändig verwenden?

das Apo-Rodagon und das Schneider M-Componon erfüllen nach eigenen Angaben die "höchsten Ansprüche" -- ich glaube, da sind für mich die Nikkore vorerst gut genug



@ Nobody:

Das Zörk Multi-Focus-System scheint vom Prinzip her ähnlich zu funktionieren wie die Lensbabies (Verschwenken der Schärfeebene), dürfte jedoch weniger Spielzeugcharakter haben. Die Photos unter [Link nur für registrierte und eingeloggte Mitglieder sichtbar. ] sind auch recht überzeugend, die Schärfentiefe scheint sogar besser zu sein als bei dem Canon-Lupenobjektiv. Leider ist nicht ersichtlich, welche Photos mit dem Novoflex-Balgen mit Tilt/Shift-Funktion und welche mit dem Zörk MFS gemacht wurden.

Was kostet eigentlich das Zörk MFS (neu/gebraucht)?



@ tengris:

Danke für diese exzellenten Informationen und die Bildbeispiele!

Die von Dir erwähnten Macro-Nikkore sind aber keine von den oben erwähnten EL-Nikkor-Vergrößerungsobjektiven, oder doch?



Im Zuge meiner Recherchen bin ich auf das Raynox DCR-5320 Pro Makro-Vorsatzobjektiv gestoßen. Hat jemand Erfahrung damit?



Weiters noch eine Website die von allgemeinem Interesse sein könnte:
[Link nur für registrierte und eingeloggte Mitglieder sichtbar. ] -- mit "echten" Macro-Nikkoren, also richtigen Lupenobjektiven für Abbildungsmaßtäbe über 1:1
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Der folgende User sagt "DANKESCHÖN" zu username für diesen hilfreichen Beitrag:
Wojti (05.12.2008)
  #14  
Alt 28.10.2008, 16:06
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Zitat:
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Die von Dir erwähnten Macro-Nikkore sind aber keine von den oben erwähnten EL-Nikkor-Vergrößerungsobjektiven, oder doch?
Nein. Die EL-Nikkore (EL wie Enlarging Lens) sind normale Vergrößerungsobjektive wie es sie auch von anderern Herstellern gab. Hierzulande waren eher Rodenstock und Schneider-Kreuznach marktbeherrschend. Ich habe anno dazumal das 50mm f/2.8 und das 80mm f/5.6 verwendet und gute Erfahrungen gemacht, allerdings nur am Vergrößerer. Die Objektive bis 80mm haben üblicherweise ein 39mm Gewinde. Dafür wäre der Adapter BR-15 zuständig.

Anmerkung: Es wird empfohlen, die Öffnung für die Blendenbeleuchtung abzudecken oder zuzukleben. Lichteinfall ist zwar unwahrscheinlich, aber sicher ist sicher, speziell bei Verwendung von Zusatzbeleuchtung.

Die Makro-Nikkore sind echte Lupenfotoobjektive. 19mm und 35mm haben das RMA Gewinde und benötigen BR-15 plus BR-16, 65mm und 120mm haben das M39 Gewinde und benötigen nur den BR-15 zur Adaption an ein Nikon Balgengerät oder an Zwischenringe. Siehe Abbildung oben. Das Gewinde und der Flansch unterhalb der Beschriftung BELLOWS MICRO ROKKOR gehören zum BR-16, der in den BR-15 eingeschraubt wird.
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  #15  
Alt 28.10.2008, 16:20
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Danke, tengris!

Inwiefern sind Vergrößerungsobjektive und Lupenobjektive optisch anders konstruiert? ... dies ist vielleicht etwas naiv gefragt, aber beide vergrößern doch und haben einen Lupeneffekt ...
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  #16  
Alt 28.10.2008, 19:14
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Zitat:
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@ Nobody:

Was kostet eigentlich das Zörk MFS (neu/gebraucht)?
350 Euro habe ich mitsamt einem Apo Rodagon 80 im Zustand A bezahlt.
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  #17  
Alt 28.10.2008, 21:21
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Zitat:
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Inwiefern sind Vergrößerungsobjektive und Lupenobjektive optisch anders konstruiert?
Ich habe jetzt nicht von jeder Type Linsenschnitte zur Hand. Vergrößerungsobjektive sind jedenfalls ziemlich symmetrisch aufgebaut, ähnlich wie die alten 50/55mm Makros in der MF Zeit. Mag sein, dass das auf Lupenfotoobjektive im längeren Bereich auch zutrifft. Die kurzbrennweitigen sind jedenfalls ziemlich asymmetrisch und auch teilweise Konstruktionen mit nur 4 Linsen trotz hoher Lichtstärke. Siehe das oben abgebildete. Ein weitgehend baugleiches Remake des Leitz Photar 12.5mm f/1.9 und damit eine Konstruktion mit klingendem Namen. Diese kurzbrennweitigen Linsen sind ihrer Konstruktion nach eher Mikroskopobjektive mit Blende als klassische Makroobjektive. Sie teilen mit diesen auch die Eigenschaft, dass man nahezu mit der Frontlinse an das Motiv muss, daher auch der abgeschrägte Tubus, um die Abschattung so gering wie möglich zu halten.
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  #18  
Alt 28.10.2008, 23:25
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Hallo,
Hier mal Links mit allgemeinen Infos:
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und als Übersicht:
[Link nur für registrierte und eingeloggte Mitglieder sichtbar. ]
[Link nur für registrierte und eingeloggte Mitglieder sichtbar. ]
sowie zu speziellen Punkten:
[Link nur für registrierte und eingeloggte Mitglieder sichtbar. ]
Viel Spass beim lesen, und noch mehr beim Bilder machen!!!
__________________
Gut Licht
Friedhelm
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  #19  
Alt 29.10.2008, 11:20
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@ Nobody, tengris, & SCFR:
Danke!


SCFR, Du hast vor kurzem in einem Thread gefragt, wie man im Nikonsystem mit vertretbaren Aufwand zu ähnlichen Ergebnissen gelangen kann, wie Steffen mit seinem Canon Lupenobjektiv (Samtmilbenphoto [Link nur für registrierte und eingeloggte Mitglieder sichtbar. ])

Bist Du bereits zu einem einigermaßen befriedigenden Ergebnis gekommen?
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  #20  
Alt 28.11.2008, 22:33
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Hallo Lausch,
ich gehöre zu den glücklichen Besitzern eines kompletten Satzes der Luminare und möchte sie an meiner D3 verwenden.

Die mechanische Kupplung ist gelöst aber kannst du mir verraten wie man mit einer D3 im Bereich über 1:1 manuell fokussiert?

Gruß
Reddy
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balgengeräte, lupenobjektive, nahlinsen, retroadapter, zwischenringe


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