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Farbmanagement Alles zum Thema Farbmanagement inkl. professioneller Kalibrierung der Peripherien, wie Drucker und Monitore

Workflow, Monitor, Software und Drucker

Themen Information: Dieser Thread hat 19 Antworten und wurde 882 Mal aufgerufen!
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  #1  
Alt 22.02.2012, 13:30
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Workflow, Monitor, Software und Drucker

Hallo Community,

jetzt bin ich wohl gezwungen mich mit Adobe RGB zu beschäftigen, da meine ausdrucke total bescheiden sind..

Ich habe einen iMac 27 zoll den ich bisher im SRGB Farbraum habe.
Ebenso habe ich meine Nikon D300s in SRGB und das aus dem Grund das ich davon ausgehe das mein Drucker (Canon MP5250) nicht diesen Farbraum nicht beherrscht, oder sehe ich das falsch!?

Wie kann man am besten die Komponenten aufeinander abstimmen..??!!!

Für jede Hilfe bin ich sehr dankbar!!!
__________________
Grüße, Joachim


Klar war die Ausrüstung teuer und ich mache keine besseren Bilder dadurch. Aber ich habe jetzt mehr Spass an meinen schlechten Bildern. Heiko Kanzler
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  #2  
Alt 22.02.2012, 14:59
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am knipsen dran am tun
 
 
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AW: Workflow, Monitor, Software und Drucker

.


Wie wäre es mithilfe des "ColorSync Dienstprogramm"
aus dem Ordner "Dienstprogramme"?

Genügend Infos dazu findest Du in der "Mac Hilfe".

Mein billiger HP druckt jedenfalls in exakt den Farben,
die ich auch auf dem Bildschirm sehe. Ich wüßte nicht,
warum der deutlich bessere Canon das nicht genauso
gut können sollte.

Ach ja, mit AdobeRGB vs. sRGB hat das nix zu tun.
Das ist eine ganz andere Geschichte …


.
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Einsteiger2010 (22.02.2012)
  #3  
Alt 22.02.2012, 18:25
Benutzerbild von Einsteiger2010
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AW: Workflow, Monitor, Software und Drucker

Zitat:
Zitat von jazzmasterphoto Beitrag anzeigen
.


Wie wäre es mithilfe des "ColorSync Dienstprogramm"
aus dem Ordner "Dienstprogramme"?

Genügend Infos dazu findest Du in der "Mac Hilfe".

Mein billiger HP druckt jedenfalls in exakt den Farben,
die ich auch auf dem Bildschirm sehe. Ich wüßte nicht,
warum der deutlich bessere Canon das nicht genauso
gut können sollte.

Ach ja, mit AdobeRGB vs. sRGB hat das nix zu tun.
Das ist eine ganz andere Geschichte …


.
Danke schon mal,

aber da ich den Mac noch nicht all zu lange habe und wir uns zwischendurch
noch ein Haus gekauft haben hatte ich nicht viel zeit für mich mit dem Mac zu beschäftigen.
Werde es aber mal mit Color... versuchen...

Sollte ich den nun auch auf AdobeRGB umstellen....???
__________________
Grüße, Joachim


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  #4  
Alt 22.02.2012, 18:37
Benutzerbild von PeterKn
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AW: Workflow, Monitor, Software und Drucker

Zitat:
Zitat von Einsteiger2010 Beitrag anzeigen
Danke schon mal,

Sollte ich den nun auch auf AdobeRGB umstellen....???

Nein. Vergi0 Adobe RGB, das kann weder Dein Monitor noch Dein Drucker.

Herzliche Grüße
Peter
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Einsteiger2010 (22.02.2012)
  #5  
Alt 22.02.2012, 19:03
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AW: Workflow, Monitor, Software und Drucker

Zitat:
Zitat von PeterKn Beitrag anzeigen
Nein. Vergi0 Adobe RGB, das kann weder Dein Monitor noch Dein Drucker.

Herzliche Grüße
Peter
Hmmm, ich war mir eigentlich sicher das der Mac diesen Farbraum kann?!
__________________
Grüße, Joachim


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  #6  
Alt 22.02.2012, 22:47
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AW: Workflow, Monitor, Software und Drucker

Zitat:
Zitat von Einsteiger2010 Beitrag anzeigen
Hmmm, ich war mir eigentlich sicher das der Mac diesen Farbraum kann?!

Das ist eine klassische Frage an Radio Eriwan!
Antwort: Im Prinzip ja, aber …

Klar kannst Du den Workflow komplett auf AdobeRGB umstellen,
aber a) ist das nur sinnvoll, wenn Du weißt, was Du machst und
eine professionelle Verwertungskette dranhängt, und b) selbst
wenn Du alles umstellst, heißt das nicht, daß der iMac-Monitor
auch den AbobeRGB-Farbraum vollständig darstellen kann.


Warum der Drucker kein AdobeRGB ausdrucken können soll, ist
mir ein absolutes Rätsel, das bittschön @[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] lösen soll!


.
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  #7  
Alt 24.02.2012, 12:46
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Zitat:
Zitat von jazzmasterphoto Beitrag anzeigen
Das ist eine klassische Frage an Radio Eriwan!
Antwort: Im Prinzip ja, aber …

Warum der Drucker kein AdobeRGB ausdrucken können soll, ist
mir ein absolutes Rätsel, das bittschön @[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] lösen soll!
.
Ich beuge mich natürlich der Meinung eines Fachmannes. Ich ging einfach davon aus, dass ein Tintenstrahldrucker nur in sRGB druckt. Wenn auch Adobe-RGB, umso besser.

Herzliche Grüße
Peter
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  #8  
Alt 24.02.2012, 13:51
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AW: Workflow, Monitor, Software und Drucker

Zitat:
Zitat von PeterKn Beitrag anzeigen
Ich beuge mich natürlich der Meinung eines Fachmannes. Ich ging einfach davon aus, dass ein Tintenstrahldrucker nur in sRGB druckt. Wenn auch Adobe-RGB, umso besser. ...

Nix Fachmann, geübter Leser.

[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] arbeiten mit [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ], also Cyan, Magenta, Yellow und Key (= Schwarz).
Was das alles für sRGB bzw. AdobeRGB bedeutet, liest Du am besten nach …

Richtig spannend ist der letzte Absatz beim Thema [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]:
800.000 unterscheidbare Farben vs. 1.300.000 darstellbare bei AdobeRGB.


Und was lernen wir daraus?
Soll's richtig klasse aussehen, hift nur der gute alte [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] wirklich weiter.


.
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  #9  
Alt 24.02.2012, 21:35
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AW: Workflow, Monitor, Software und Drucker

Hallo Einsteiger 2010,

wenn Dein Drucker (Tinte, Papier) kalibriert ist, dann deckt er einigermaßen sRGB ab. RGB ist der deutlich größere Farbraum.

Ich selber habe meinen Farbworkflow auf sRGB abgestimmt, d.h.

D300 S auf sRGB, iMac mit basICColor monatlich auf sRGB, Gamma 2.2 und Helligkeit auf ca. 120 cd/m2 kalibriert, Drucker (Epson R2880) auf verwendetes Papier und Tinte kalibriert (s. Fotodesign Winkler).

Ausdrucke stimmen ziemlich gut mit der Bildschirmdarstellung überein.
Auch bei externen Ausbelichtern (Saal Digital) bisher keine negativen Überraschungen erlebt.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen.

Gruß

Markus
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Einsteiger2010 (24.02.2012), Hubert B. (26.02.2012)
  #10  
Alt 24.02.2012, 21:42
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AW: Workflow, Monitor, Software und Drucker

Zitat:
Zitat von Johannes68 Beitrag anzeigen
... RGB ist der deutlich größere Farbraum. ...

Dieser Satz bedarf dringend einer Erklärung.


.
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  #11  
Alt 24.02.2012, 21:48
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AW: Workflow, Monitor, Software und Drucker

Hi, ich hoffe die Abbildung schafft Abhilfe.

[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]

Gruß

Markus
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  #12  
Alt 24.02.2012, 22:34
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AW: Workflow, Monitor, Software und Drucker

Und wenn man ganz tief in die Materie einsteigen will, dann sollte man sich folgende Lektüre anschaffen:

"Farbkonsistenz in der Profifotografie - Vom Bildschirm zum Ausdruck"
Autoren: Detlef Fiebrandt, Claudia Koch
Verlag Addison-Wesley/dpi

Gibt's z.B. hier:

[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]

Das Teil ist zwar mit 90 Euronen nicht gerade ein Schnäppchen, aber jeden Cent wert.

Gruß
Markus
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  #13  
Alt 25.02.2012, 11:00
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AW: Workflow, Monitor, Software und Drucker

Zitat:
Zitat von jazzmasterphoto Beitrag anzeigen
Dieser Satz bedarf dringend einer Erklärung.


.
Hallo Johannes,

ich klär Dich mal auf, bevor es albern wird. RGB ist ein Farbmodell und kein Farbraum. Das ist elementares Grundwissen. Die beiden gängigen Farbmodelle die sich auf das RGB Farbmodell beziehen sind sRGB und Adobe RGB1998. Es gibt weitere, die sind aber auf der Betrachtungsebene der Fragestellung nicht relevant.
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  #14  
Alt 25.02.2012, 11:41
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AW: Workflow, Monitor, Software und Drucker

Hallo Einsteiger2010,
so, jetzt gebe auch ich noch meine Meinung dazu ab, hoffe das verwirrt dich nicht völlig
Um wirklich passende Ausdrucke zu bekommen, kommst du um das Kalibrieren deines Monitors und das Profilieren deines Druckers nicht herum. Natürlich sind auch Farbmanagement- Kenntnisse nötig, vor allem, wenn du in AdobeRGB arbeiten willst.
Nun gibt es, meiner Meinung nach, drei mögliche Fälle:
1. Der Preis ist dir egal, du willst korrekte Farben: Dann kaufst du dir ein Spektralfotometer, kalibrierst deinen Monitor, profilierst deinen Drucker und beschäftigst dich mit Farbmanagement.
2. Farben sind wichtig aber günstig soll es sein: Dann kaufst du dir ein Kolorimeter, kalibrierst deinen Monitor, lässt deine Fotos z.B. bei Saal digital oder fc prints entwickeln (Alternative wenn du selber Drucken willst: du lädst dir ein Farbprofil für deinen Drucker von der Herstellerseite herunter) und beschäftigst dich mit Farbmanagement.
3. Umsonst soll es sein: Du bleibst im sRGB Worflow und lässt deine Finger von AdobeRGB, wie auch den anderen Farbräumen. Farbmanagement- Kenntnisse sind hier nicht zwingend erforderlich.

Fall 3 fällt weg, schließlich bist du mit der jetzigen Situation nicht zufrieden.
Fall 2: Brauchbare Kolorimeter gibt es schon für etwa 100 € (z.B. Spyder 3 Pro).
Fall 1: Ein „günstiges“ Spektralfotometer wäre das ColorMunki.

Zum Glück sind Farbmanagement- Kenntnisse umsonst:
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]

Seid vorsichtig mit Aussagen wie
Zitat:
1.300.000 darstellbare bei AdobeRGB.
Die Anzahl der darstellbaren Farben hat rein gar nichts mit dem Farbraum zu tun, sondern mit der Bit- Tiefe. Die Zahl im Wikipedia- Artikel meint die vom MENSCHEN UNTERSCHEIDBARE Anzahl an Farben.
__________________
Das 11. Gebot: Du sollst das Farbprofil vom Bild nicht trennen!
> stop "loudness war"! <

Geändert von LuxStream (29.02.2012 um 20:44 Uhr) Grund: Tippfehler korrigiert
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  #15  
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AW: Workflow, Monitor, Software und Drucker

Zitat:
Zitat von Johannes68 Beitrag anzeigen
Hi, ich hoffe die Abbildung schafft Abhilfe.

[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]

...


Nun denn, die Abbildung zeigt ja ausgeprochen deutlich, daß
der Farbraum von AdobeRGB größer als der von sRGB ist.

Und was das Thema "von Menschen unterscheidbare Farben"
anbelangt: Wenn ein Tintenstrahldrucker maximal 800.000
unterscheidbare Farben drucken kann, dann ist es wohl relativ
schnuppe, ob der eine Farbraum mehr oder weniger Farben
darstellt. Entscheidend ist, welche Farbbereiche besser von
dem jeweiligen Farbraum abgedeckt und in der Folge von dem
Tintenstrahldrucker auch dargestellt werden.

Außerdem sind "von Menschen unterscheidbare Farben" eine
höchst subjektive Angelegenheit. Es gibt etwa am Amazon
Menschen, die problemlos hunderte Grüntöne namentlich
unterscheiden können, aber rotblind sind, weil diese Farbe
in ihrem Lebensraum faktisch nicht existiert.


.
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  #16  
Alt 25.02.2012, 15:01
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Zitat:
Zitat von LuxStream Beitrag anzeigen
Hallo Einsteiger2010,
so, jetzt gebe auch ich noch meine Meinung dazu ab, hoffe das verwirrt dich nicht völlig
Um wirklich passende Ausdrucke zu bekommen, kommst du um das Kalibrieren deines Monitors und das Profilieren deines Druckers nicht herum. Natürlich sind auch Farbmanagement- Kenntnisse nötig, vor allem, wenn du in AdobeRGB arbeiten willst.
Nun gibt es, meiner Meinung nach, drei mögliche Fälle:
1. Der Preis ist dir egal, du willst korrekte Farben: Dann kaufst du dir ein Spektralfotometer, kalibrierst deinen Monitor, profilierst deinen Drucker und beschäftigst dich mit Farbmanagement.
2. Farben sind wichtig aber günstig soll es sein: Dann kaufst du dir ein Kolorimeter, kalibrierst deinen Monitor, lässt deine Fotos z.B. bei Saal digital oder fc prints entwickeln (Alternative wenn du selber Drucken willst: du lädst dir ein Farbprofil für deinen Drucker von der Herstellerseite herunter) und beschäftigst dich mit Farbmanagement.
3. Umsonst soll es sein: Du bleibst im sRGB Worflow und lässt deine Finger von AdobeRGB, wie auch den anderen Farbräumen. Farbmanagement- Kenntnisse sind hier nicht zwingend erforderlich.

Fall 3 fällt weg, schließlich bist du mit der jetzigen Situation nicht zufrieden.
Fall 2: Brauchbare Kolorimeter gibt es schon für etwa 100 € (z.B. Spyder 3 Pro).
Fall 3: Ein „günstiges“ Spektralfotometer wäre das ColorMunki.

Zum Glück sind Farbmanagement- Kenntnisse umsonst:
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[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]

Seid vorsichtig mit Aussagen wie

Die Anzahl der darstellbaren Farben hat rein gar nichts mit dem Farbraum zu tun, sondern mit der Bit- Tiefe. Die Zahl im Wikipedia- Artikel meint die vom MENSCHEN UNTERSCHEIDBARE Anzahl an Farben.
Man sollte exakt diesen Post von Luxstream als Gebetbuch für all diejenigen, die noch suchen und/oder noch nicht Fit im Thema Farbmanagemnt sind beachten.

Ergänzend bleibt nur noch Fall1: Geld spielt keine Rolle und du willst die bestmögliche Qualität.

Dann kaufe dir mindestens ein IOnePro Photo, oder besser noch ein Discus von Basicolor und Spektralfotometer von Minolta. Dies macht aber nur Sinn wenn Du im Vorfeld schon in einen Monitor investiert hast der mind. Adobe 1998 abdecken kann. Bsp.: NEC Spectra View 301, Reference 3090, Quato Reference oder ein äquivalent von Eizo.
Dann kannst Du auch überlegen, ob Du bei größeren Bildbearbeitungen mit dem ProPhoto-RGB arbeiten wirst. Es hat Vorteile, es kommt nicht so schnell zu "Abrissen". Jedoch mußt Du sehr genau wissen welche Farben nur theorethischer Natur sind und wie Du diese für die Ausgabe korrekt in Adobe1998 konvertierst. Die Vorgehensweise ergibt die bestmöglichen Ergebnisse, ist jedoch nur sehr erfahrenen Anwendern zu empfehlen.

Ich kann Dir auch nur den Kauf eines günstigen, aber erst einmal volllends ausreichenden Spektralfotometer, wie das ColorMunki, anraten.
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  #17  
Alt 25.02.2012, 18:12
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Zitat:
Zitat von Einsteiger2010 Beitrag anzeigen
Hallo Community,
jetzt bin ich wohl gezwungen mich mit Adobe RGB zu beschäftigen, da meine ausdrucke total bescheiden sind..
(..)
Ich habe einen iMac 27 zoll den ich bisher im SRGB Farbraum habe.
Ebenso habe ich meine Nikon D300s in SRGB und das aus dem Grund das ich davon ausgehe das mein Drucker (Canon MP5250) nicht diesen Farbraum nicht beherrscht, oder sehe ich das falsch!?
(..)
Wie kann man am besten die Komponenten aufeinander abstimmen..??!!!
Servus,
hier wurde schon einiges geschrieben, vor allem über Profile und div. Geräte zu Kalibrierung...

Ich fasse mal zusammen: Du hast
  • iMac (sRGB)
  • D300s (sRGB) daher nehme ich an, du fotografierst in JPEG
  • einen AllInOne Drucker für den es wohl keine Farbprofie für Fotopapiere gibt?
Du hast nach einem Workflow gefragt, um damit schöne Bilder ausdrucken zu können...

Meine Empfehlung wäre:
  • fotografiere in RAW (besitzt kein Profil)
  • bearbeite die Bilder in Lightroom oder Photoshop (bei Aperture weiß ich es nicht) diese beiden Programme arbeiten intern mit dem Profot(o) Arbeitsfarbraum (>Adobe RGB)
  • speichere sie als JPG (sRGB) für das Web, etc, auch zum Ausbelichten beim örtlichen Dienstleister / Drogeriemarkt, etc ...
  • drucke sie dierekt aus Lightroom/Photoshop aus (mit den richtigen Druckereinstellungen) nutze in Photoshop Softproof, für LR gibt es ein PlugIn
bei diesem Workflow benötigst Du "Nur" einen einigermaßen korrekt eingestellten Monitor (dafür gibt es Testfotos u.ä.) und danach einige Probedrucke mit einem Testchart, um einigermaßen ein dem Bildschirm entsprechendes Foto zu erhalten.

Es kann durchaus sein, dass Dein Drucker auf Photopapier für Dye-Tinten gut drucken kann, hast Du schon einmal in der Bedienungsanleitung nachgelesen?

Wichtig ist auch, dass nur die Druckapplikation ODER der Drucker das Farbmanagement übernehmen darf, wenn es beide tun bekommst Du ebenfalls flaue ausdrucke.
(Das passiert vor allem zu Beginn häufiger als man denkt )

Wenn Du absolut farbkonsistent arbeiten möchtest, musst Du, wie schon hier beschrieben in Kalibriergeräte, und wenn Du selbst drucken (Fine Art) möchtest, in einen Pigmentdrucker der Farbprofile unterstützt investieren.
__________________
Liebe Grüße,
Armin
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  #18  
Alt 26.02.2012, 10:50
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Zitat:
Man sollte exakt diesen Post von Luxstream als Gebetbuch für all diejenigen, die noch suchen und/oder noch nicht Fit im Thema Farbmanagemnt sind beachten.
Find ich gut. Und es soll "das erste Buch LuxStream" genannt werden

@ jazzmasterphoto
Weshalb ich eigentlich schreibe:
Ich habe mir die Quelle zum Wikipedia- Artikel durchgelesen. Dort wird beschrieben, wie sie auf die konkreten Zahlen kommen:
„Lindbloom only counts the colours that differ by 1 ΔE. When using this
methodology, the human vision is capable of detecting approximately 2.4
million colours.“
Und noch einmal, weiter unten:
“By colours we mean tone values with at least ΔE 1 difference.”
Und das ist wichtig. Es ist ein Unterschied, ob man schreibt dass AdobeRGB 1,3 millionen Farben hat, oder 1,3 millionen Farben mit einem einem ΔE=1!

Zitat:
dann ist es wohl relativ schnuppe, ob der eine Farbraum mehr oder weniger Farben darstellt.
Genau das meine ich. Farbräume unterscheiden sich nicht in der Anzahl ihrer Farben, sondern in der maximalen Sättigung der Farben. Die Anzahl der Farben wird allein durch die Bit-Tiefe festgelegt.
Ich reite deshalb darauf rum, weil solche Aussagen selbst von „Farbmanagement Experten“ die auf Messen Kurse zum Thema Farbmanagement abhalten, gemacht werden. Und das verwirrt denjenigen der gerade versucht sich in das Thema einzuarbeiten. Bei mir war das jedenfalls so.

Zitat:
Außerdem sind "von Menschen unterscheidbare Farben" eine
höchst subjektive Angelegenheit.
Genau, das sehe ich auch so.
__________________
Das 11. Gebot: Du sollst das Farbprofil vom Bild nicht trennen!
> stop "loudness war"! <
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  #19  
Alt 26.02.2012, 12:33
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Und was macht man gegen eine interpolierte, weichgespülte Darstellung?

Auf meinem iMac ist die Darstellung in iPhoto sehr viel weicher, interpolierter, als im Programm Vorschau. Habe hier mal zwei Bildschirmfotos zur Erläuterung verlinkt. Besonders auf dem zweiten Bild am kleinen Blatt links neben dem abgesägten Aststumpf sieht man sehr deutlich, was ich meine.

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Ich finde keine Möglichkeit, die Interpolation in iPhoto abzuschalten. Hat jemand einen Tipp?
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  #20  
Alt 27.02.2012, 20:51
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