Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kappadokien
Mit dem Heißluftballon über Kappadokien
Wegen seiner regen Kulturgeschichte und den atemberaubenden Landschaftsformationen wurde diese Region bereits 1985 von der UNESCO als Weltkulturerbe und Weltnaturerbe unter Schutz gestellt.
Reisende finden hier eine der fantastischsten Landschaften der Welt.
Wind und Wetter haben aus weichem vulkanischem Tuffstein bizarre Landschaften in seltsam geformte Säulen, Pfeiler und Feenkamine verformt, die in Farben zwischen rosa, hellgelb, grau und rostbraun variieren können.
#1.... Sehr früh am Morgen brachte uns ein Bus vom Hotel über eine schmale, stark abfallende Straße zum Startplatz bei Göreme, der vom ersten Sonnenstrahl des Tages beleuchtet wurde.
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9525&pictureid=130129
# 2 .... Da wir schon zu spät waren, reichte es nicht mehr, mit einem der ersten Ballone zu starten.
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9525&pictureid=130133
# 3.... So konnte ich die Wartezeit nutzen für einige Fotos aus der Bodenperspektive.
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9525&pictureid=130134
# 4.... "Unser" Ballon setzt zur Landung an um unsere Gruppe aufzunehmen.
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9525&pictureid=130135
#5.... Dann ging es auch schon aufwärts. Ein unbeschreibliches Gefühl, das ich erstmals erlebte
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9525&pictureid=130153
#6.... Der Canyon in der Bildmitte ist sehr viel tiefer, als es aus der Vogelperspektive aussieht.
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9525&pictureid=130138
#7.... Die kegelförmigen Felsen unterhalb des Ballons sind teilweise ausgehöhlt und werden heute noch als Wohnung genutzt.
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9525&pictureid=130137
#8.... Eine zerklüftete Felslandschaft präsentiert sich
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9525&pictureid=130136
Das soll für heute genügen. Sofern Interesse besteht, kann ich noch einige weitere Fotos einstellen
gerne mehr bilder ... sicher das.
lesitzki 26.03.2010, 22:45 Hallo Charli,
das erste Bild ist klasse. Gerne mehr davon .... Verrätst du uns, wer in der Türkei so etwas anbietet? ich war vor drei Wochen da - aber so was habe ich vorher nirgendwo gefunden.
Danke für das zeigen ...
Nikolausi 27.03.2010, 11:10 Das war sicher Freude pur!
Die Landschaft ist als solches schon aufregend und begeisternd. Aber aus der Luft bekommt man ja erst den richtigen Überblick und die schönsten Eindrücke.
Dazu noch mit Heißluftballon, und die Chance davon gleich ein ganzes Geschwader in Aktion zu sehen...!
Sehr schöne Eindrücke, kann auch mehr davon vertragen. :D
Gruß
Wolfgang
Hallo Charli,
das erste Bild ist klasse. Gerne mehr davon .... Verrätst du uns, wer in der Türkei so etwas anbietet?
Hallo Holger,
also das erste Foto habe ich vom Bus aus aufgenommen. Von diesem Standpunkt konnten wir die Ballone das erste mal sehen.
Es gibt mehrere Veranstalter. Du findest sie, wenn du in Google "Kappadokien, Heißluftballon" eingibst. Alle sind jedoch recht teuer. Sie verlangen 250.-€ pro Passagier.
Wir hatten über einen Reiseveranstalter zwei Wochen gebucht.
Drei Tage Istanbul, danach Inlandflug nach Kappadokien. Von dort fünf Tage Rundreise über Konya (1 Übernachtung) nach Alanya. Dort eine Woche Badeurlaub in einem der schönsten Fünf-Sterne-Hotels des türkischen Mittelmeers (Gypsophila).
Die Ballonfahrt war mit im Preis inbegriffen, desweiteren alle Eintrittspreise für sämtliche Besichtigungen.
Halbpension in Istanbul und bei der Rundreise, im Hotel Vollpension, all inclusiv. Und das alles zusammen für 1.200.-€.
Ballonfahren in Kappadokien findet nur einmal am Tag, sehr früh am Morgen statt. Insgesamt sind fast 50 Ballone in der Luft. Ein beeindruckendes Erlebnis. Wegen der Bodenaufheizung während des Tages und der damit verbundenen starken Thermik, ist Ballonfahren, wie in unserer Rergion, auch gegen Abend, nicht möglich. Das halbiert die Rentabilität des Veranstalters.
Wenn du noch nähere Infos möchtes, schicke mir PN.
Das war sicher Freude pur!
Die Landschaft ist als solches schon aufregend und begeisternd. Aber aus der Luft bekommt man ja erst den richtigen Überblick und die schönsten Eindrücke.
Dazu noch mit Heißluftballon, und die Chance davon gleich ein ganzes Geschwader in Aktion zu sehen...!
Der Flug, bzw. die Fahrt mit einem Heißluftballon über dieser phantastischen Landschaft war für uns beide sicher das "Highlight" der Reise, aber Kappadokien hat noch sehr viel mehr zu bieten.
Nichts hat mich bei meinen früheren Reisen mehr fasziniert, als diese Landschaft mit der damit verbundenen Geschichte und Kultur.
Die dort vorhandenen Motive bedeuten ein Eldorado für Fotografen.
Die restlichen Bilder aus der Vogelperspektive
#9....Der Ballon unter uns schwebt über die Moschee einer kleinen Ansiedlung
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9525&pictureid=130142
#10....Der lange Schatten des gelben Ballons zeigt die frühe Stunde des Tages an
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9525&pictureid=130141
#11....Die Landschaft bietet viel Abwechslung
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9525&pictureid=130140
#12....Für Kappadokien typisches Landschaftsbild
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9525&pictureid=130149
#13....Ein Geologe hätte seine wahre Freude
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9525&pictureid=130148
#14....Letztes Foto vor der Landung
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9525&pictureid=130147
#15....Ende einer Ballonfahrt... die Erde hat uns wieder... die Luft entweicht
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9525&pictureid=130151
#16....Der erfahrene Pilot hat - für mich unfaßbar - das Kuststück fertig gebracht, direkt auf dem Hänger zu landen. Wie komme ich jetzt da runter?
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9525&pictureid=130152
Die restlichen Bilder aus der Vogelperspektive
Hallo Charli,
gibt es demnächst noch mehr Bilder von diesem sehenswerten Land? und hat nicht die UNESCO dieses Kappadogien als "Weltkulturerbe" ausgezeichnet? Bin gespannt auf noch mehr Fotos.......vielen Dank, auch schon mal im voraus.
liebe Grüße
Reinhold
#16....Der erfahrene Pilot hat - für mich unfaßbar - das Kunststück fertig gebracht, direkt auf dem Hänger zu landen. Wie komme ich jetzt da runter?
Gut zu wissen, dass der sein Handwerk versteht. ;)
Tolle Eindrücke aus einem mir unbekannten Land.
Gruß Rudi
lesitzki 29.03.2010, 22:08 Bild 10 gehört an die Wand. Klasse!
Danke für euer positives Feedback und die vielen "Thanks", die mich sehr gefreut haben.
Das ermutigt mich, auch noch "ebenerdige" und "unterirdische "Fotos" von dieser wirklich zeigenswerten Landschaft einzustellen, die bei uns noch nahezu unbekannt ist.
Dazu bedarf es aber noch einiger Vorbereitung.
Zum Zeitpunkt dieser Reise hatte ich "meine D90" gerade mal zwei Monate, d.h. es war unser erster gemeinsamer Urlaub, aber diese Fotos sollen keine fotografischen Meisterleistungen, sondern vielmehr eine hoffentlich sehenswerte Dokumentation dieser großartigen Gegend wiedergeben.
Alle Aufnahmen wurden mit dem 18-105`er aufgenommen, zu diesem Zeitpunkt mein einziges Objektiv.
Kappadokien liegt im Zentrum eines Gebietes ehemals intensiver vulkanischer Tätigkeit, die das heutige Landschaftsbild entscheidend prägte. Ursprünglich war Anatolien von großen Seenplatten und tropischen Sumpflandschaften bestimmt. Als sich das Taurusgebirge im Süden weiter erhob, wurden im Inneren Anatoliens große Mengen Lava langsam an die Erdoberfläche gedrückt, was schließlich zur Bildung der bizarren und einzigarigen Vulkanlandschaft Kappadokien führte.
Die lokale Bevölkerung hat über Jahrtausende viele der Tuffformationen zu Wohnzwecken und für Kirchen sowie für Taubenschläge ausgehöhlt, die oftmals bis in die höchsten Spitzen der Tuffkegel reichen.
Einerseits ist diese Form der Architektur ein Beispiel für besonders schöpferisches und ökologisch wie ökonomisch sinnvolles Wohnen. Weil jedoch andererseits durch oft unbedachte Aushöhlung die Erosion beschleunigt wird, wurde im Rahmen der Erfassung des Gebietes Kappadokien als Weltkulturerbe der UNESCO ein Verbot der weiteren Aushöhlung ausgesprochen, das aber oft nicht eingehalten wird.
Bewohnte Felsen gibt es in vielfältiger Form...
... als "Einfamilienhäuser"
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=132259
... für die "Großfamilie"
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=132256
... für Behörden... In diesem "Bau" ist ein Polizeiposten untergebracht.
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=132257
... als ganze Siedlungen
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=132247
... für Tauben, deren Mist als Düngung benutzt wurde
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=132556
... für den "Bau" benötigte man hauptsächlich Hammer und Meisel und einige Gefäße um das ausgehöhlte, weiche Gestein herauszuschaffen
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=132245
Gerne hätte ich die Zeit gehabt, diese "Bauwerke" im Stile Rainer Martinis unter optimaleren Lichtverhältnissen zu Sonnenauf/-untergang abzulichten, aber das ist halt bei einer Pauschalreise leider nicht möglich.
Es fiel mir auch schwer, aus einer Fülle von Fotos einige wenige für das Forum auszuwählen, aber nach dem Motto "weniger ist mehr" will ich es für heute dabei belassen.
Was jetzt noch fehlt, sind Fotos von Kirchen, die wie die Felsenwohnungen aus dem Stein herausgehauen, mit Kreuz- und Längsgang versehen und mit sehenswerten Fresken ausgestattet wurden.
Falls daran Interesse besteht, werde ich diese in einem weiteren Beitrag einstellen und ich kann jetzt schon versprechen: Es wird sich lohnen.
Mein erstes Foto, das ich nach Verlassen des Flughafengeländes in Kayseri gemacht habe, verdeutlicht, dass dort die Uhren doch noch etwas anders gehen
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=129918
Diese Frau wirkt mit ihrem Esel fast wie ein biblisches Motiv
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=131344
Hallo Charli
tolle, interessante und spannende Bilder zeigst Du hier. Das macht wirklich Lust auf mehr.
Die Frau mit dem Esel hat es mir ganz besonders angetan. :up::up::up: Glückwunsch.
Herzlichen Gruss
Brigitte
tolle, interessante und spannende Bilder zeigst Du hier. Das macht wirklich Lust auf mehr.
Die Frau mit dem Esel hat es mir ganz besonders angetan. :up::up::up: Glückwunsch.
Hallo Brigitte,
eine solch unerwartete und positive Kritik von deiner kompetenten Seite ehrt und freut mich
ganz besonders. :huepf: Herzlichen Dank.
"Tanzende Derwische"... eine Pflichtveranstaltung in dieser Region.
Durch Meditation, Askese und rituelle Tänze versucht der Derwisch seine Individualität aufzugeben und eine reine Seele zu erreichen.
Das geamte Kellergewölbe wurde aus dem weichen Tuffstein "herausgegraben", die sichtbaren Säulen hat man dabei nicht etwa als Stützen für die Decke gemauert, sondern man hat einfach das Gestein um sie herum abgetragen und die Säulen dabei stehen lassen.
Das Foto wurde bei offener Blende und ISO 1600 mit 1/8 sec belichtet und aus der Hand aufgenommen.
Als Anfänger in der digitalen Fotografie war ich verblüfft, dass Fotografieren bei so extrem schlechten Lichtverhältnissen überhaupt noch möglich ist.
Ein Lob an die D90. :-)
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=133460
Alternativer Bauchtanz
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=133484
Die beginnende christliche Besiedlung der Region erfolgte im ersten nachchristlichen Jahrhundert zunächst durch Einsiedler, die sich in die Einsamkeit der Tufflandschaft zurückzogen. Sie ließen sich entweder in vorhandenen Höhlen nieder oder gruben sich eigene Behausungen in den Felsen. Da sie eher die Einsamkeit als Schutz vor Feinden suchten, blieben sie mit ihren Räumen weitgehend an der Erdoberfläche. Als sich im vierten Jahrhundert die christliche Kirche neu ordnete, folgten ihnen im Laufe der nächsten Jahrhunderte immer größere christliche Gruppen, die sich hier ansiedelten und klösterliche Gemeinschaften bildeten und dementsprechend mehr und größere Wohn- und Kirchenräume brauchten. Nachdem im vierten Jahrhundert die Isaurier, im fünften Jahrhundert die Hunnen und schließlich im sechsten Jahrhundert persische Gruppen in Kappadokien einfielen, begann die intensive Erstellung von sowohl unter- als auch oberirdisch angelegten Höhlenbauten und ganzen Städten. Jetzt entstanden die Bauwerke hauptsächlich unter Sicherheits- und Verteidigungsaspekten. Nachdem ab 642 verstärkt Araber in die Region eindrangen, gewannen diese Aspekte zunehmend an Bedeutung, sodass drei Jahrhunderte lang christliche Gemeinden hier versteckt und gegen Angreifer abgesichert lebten. Unter der darauf folgenden Periode byzantinischer Herrschaft erlebte das Christentum und damit die christliche Architektur in Kappadokien ihre Blütezeit. Bis zum elften Jahrhundert wurden etwa 3000 Kirchen aus dem Stein gehauen.
Eingang zu einer Höhlenkirche
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=134075
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=134076
Aufnahme erfolgte bei offener Blende und 1600 ISO bei 1/3 sec aus der Hand.
Das Verwenden von Blitz oder Stativ ist nicht gestattet
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=134077
Die Fresken dieser ca. 900 Jahre alten Höhlenkirche waren am besten erhalten, weil deren Eingang lange Zeit verschüttet war.
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=134084
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=134085
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=134086
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=134090
Man kann es sich nur schwer vorstellen.
Auch diese sehr viel größere Kirche wurde nicht herkömmlich "erbaut", sondern ebenfalls aus dem Fels herausgegraben
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=134092
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=134091
Taxi in Anatolien
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=134207
Auf der Fahrt in Richtung Süden kamen wir am "Erciyes" vorbei, dem mit 3917 m zweithöchsten Berg der Türkei, immerhin noch 1000 m höher, als unsere Zugspitze.
Der Gipfel ist meistens in Wolken verhangen und deswegen selten zu sehen.
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=134208
#20 hattest Du nie Bedenken, dass die "Kirchenhöhle" einstürtzen könnte...schau mal die Säulen rechts...:eek:
Taxi in Anatolien...da fühle ich mich um eine Ewigkeit in der Zeit zurück versetzt.
Eindrückliche Bilder..träum! Da hast Du viel erlebt
herzlichen Gruss
Brigitte
#20 hattest Du nie Bedenken, dass die "Kirchenhöhle" einstürtzen könnte...schau mal die Säulen rechts...:eek:
Du hast richtig gesehen, dass von dem weichen Tuffgestein schon einiges abgebröselt ist, aber eine wirkliche "Einsturtzgefahr" besteht nicht.
Die Tokali Kirche wurde im 10. und 11. Jahrhundert erbaut, und wenn etwas 1000 Jahre lang gehalten hat, und dann ausgerechnet in dem Moment einstürzt, wenn ich darunter stehe...dann soll das wohl so sein.
Die Mischung von Landschaft, Natur, Geschichte und uralter Kultur ist es, was Kappadokien zu einem ganz besonderen Erlebnis werden läßt.
Viele Vorurteile, die ich über die Türkei hatte, mußte ich ablegen.
Ich kann die Reise wirlich jedem empfehlen, schon aus fotografischen Gesichtspunkten.
Im geographischen Zentrum Anatoliens, ca. 200 km südlich von Ankara, liegt
in etwa 1.200 m Meereshöhe die türkische Großstradt Konya mit ca. 800.000 Einwohnern.
Dort hatten wir auf dem Weg von Kappadkokien zum Mittelmeer eine Übernachtung.
Der Philosoph Mevlana hat dort den berühmten Mevlevi-Derwischorden gegründet, der noch heute ein lebendiger Teil der türkischen Kultur ist.
Die drehenden Derwische sind in der Türkei zu einer touristischen Attraktion geworden.
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=134752
Derwische leben nach Mönchsregeln, in gewissem Sinn mit christlichen Mönchsorden vergleichbar
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=134751
Ein auf einem Grab sitzender Tourist, der seiner Frau aus einem Reiseführer vorliest.
Seine Kopfbedeckung ist der grünen Kuppel (s.o.) nachvollzogen, unter der Mevlana begraben liegt
Das Foto ist eines meiner Favoriten aus der ganzen Serie
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=9515&pictureid=134209
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